{"id":327958,"date":"2026-08-11T16:37:07","date_gmt":"2026-08-11T16:37:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/327958\/"},"modified":"2026-08-11T16:37:07","modified_gmt":"2026-08-11T16:37:07","slug":"zu-wenig-kuehlwasser-und-quallen-setzen-den-atomkraftwerken-in-europa-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/327958\/","title":{"rendered":"Zu wenig K\u00fchlwasser und Quallen setzen den Atomkraftwerken in Europa zu"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Das rum\u00e4nische Atomkraftwerk Cernavoda wird in den n\u00e4chsten zwei Tagen aufgrund des gesunkenen Wasserstands und Durchflusses der Donau die Abschaltprozedur einleiten. Die Abschaltung k\u00f6nnte mindestens zwei Wochen dauern, sagte am Dienstag der stellvertretende Generaldirektor der rum\u00e4nischen Wasserbeh\u00f6rde Sorin R\u00e2nda\u017eu laut der Nachrichtenagentur Agerpres. Er bezeichnete die Abschaltung als \u201eunausweichlich\u201c, auch neue Donau-Ausbaggerungen w\u00fcrden daran nichts mehr \u00e4ndern.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">\u201eDer Wasserstand in der Region ist deutlich gesunken, in den vergangenen Stunden um weitere sechs Zentimeter\u201c, wurde R\u00e2nda\u017eu zitiert. \u201eEs gibt keinen Zufluss flussaufw\u00e4rts\u201c, verwies er auf den niedrigsten Durchflusswert, den er jemals erlebt habe, von lediglich 1370 Kubikmeter pro Sekunde am Dienstag. \u201eDas bedeutet, dass das Atomkraftwerk in den n\u00e4chsten zwei Tagen die Abschaltprozedur einleiten wird\u201c, sagte R\u00e2nda\u017eu laut Agerpres gegen\u00fcber dem privaten Fernsehsender Digi24. Angesichts der prognostizierten Wasserst\u00e4nde und Abfl\u00fcsse sehe er derzeit keine M\u00f6glichkeit, noch etwas zu tun.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Auch Ausbaggerungen und sogar die Sprengung eines Felsens zuletzt haben den Betrieb aus aktueller Sicht also nicht gerettet. Einer der zwei Reaktoren in Cernavoda war wegen der D\u00fcrre bereits heruntergefahren worden. Da auch weniger Wasserkraft erzeugt wird, herrscht in Rum\u00e4nien eine Energiekrise.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ungarn entkam zuletzt bei seinem Atomkraftwerk Paks noch der Abschaltung. Angesichts der Wetterprognosen f\u00fcr die kommenden Tage k\u00f6nnte es aber auch dort wieder zu Problemen kommen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Mit ganz anderen Schwierigkeiten hat ein franz\u00f6sisches Kernkraftwerk zu k\u00e4mpfen. Das Resultat ist allerdings dasselbe: Massenhaft Quallen haben den Betrieb des AKW Gravelines im Norden Frankreichs durcheinander geworfen. Drei Reaktoren wurden wegen der Tiere komplett heruntergefahren, ein weiterer arbeitet nur teilweise, teilte der franz\u00f6sische Betreiber EDF mit. Weil von den sechs Meilern noch einer in Wartung ist, l\u00e4uft derzeit nur noch einer der Reaktoren wie vorgesehen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Schon im vergangenen Jahr hatte der Atom-Standort Probleme mit den Quallen. Damals waren sie reihenweise im Filtersystem der Wasserpumpstationen gelandet. (TT, APA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das rum\u00e4nische Atomkraftwerk Cernavoda wird in den n\u00e4chsten zwei Tagen aufgrund des gesunkenen Wasserstands und Durchflusses der Donau&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":327959,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[81765,84697,2316,7746,15596,76,75,74,532,2529,5317,952,84699,16734,84698],"class_list":["post-327958","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-akw-cernavoda","tag-akw-gravelines","tag-bukarest","tag-duerre","tag-energiekrise","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-frankreich","tag-markt","tag-natur","tag-paris","tag-quallenplage","tag-rumaenien","tag-rumaenische-wasserbehoerde"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327958","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=327958"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/327958\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/327959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=327958"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=327958"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=327958"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}