{"id":328284,"date":"2026-08-11T23:20:12","date_gmt":"2026-08-11T23:20:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/328284\/"},"modified":"2026-08-11T23:20:12","modified_gmt":"2026-08-11T23:20:12","slug":"sim-karten-luecke-forscher-hacken-9-von-26-geraeten-ueber-at-befehle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/328284\/","title":{"rendered":"SIM-Karten-L\u00fccke: Forscher hacken 9 von 26 Ger\u00e4ten \u00fcber AT-Befehle"},"content":{"rendered":"<p>IT-Sicherheitsexperten der University of Birmingham und des Unternehmens Fuzzware haben schwerwiegende Schwachstellen im Zusammenspiel zwischen SIM-Karten und Mobilfunkendger\u00e4ten aufgedeckt. Wie aus aktuellen Untersuchungsberichten hervorgeht, k\u00f6nnen manipulierte SIM-Karten \u00fcber sogenannte proaktive SIM-Befehle eigenst\u00e4ndig AT-Befehle an das Host-Ger\u00e4t senden. Dies erm\u00f6glicht Angreifern die Ausf\u00fchrung von Schadcode, den Diebstahl sensibler Daten sowie die gezielte Deaktivierung von Ger\u00e4ten.<\/p>\n<p>Systematische Untersuchung mittels CATana-Toolkit<\/p>\n<p>Im Rahmen der Forschungsarbeit entwickelten die Experten das Testwerkzeug CATana, um die Reaktion von Modems auf SIM-initiierte AT-Befehle systematisch zu untersuchen. Die Forscher pr\u00fcften insgesamt 26 unterschiedliche Ger\u00e4te, darunter 18 Smartphones und acht IoT-Module. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Anf\u00e4lligkeit insbesondere im Bereich vernetzter Ger\u00e4te (Internet of Things, IoT).<\/p>\n<p>Von den untersuchten Einheiten erwiesen sich neun Ger\u00e4te als verwundbar. W\u00e4hrend bei den Smartphones zwei der 18 Testger\u00e4te Sicherheitsm\u00e4ngel aufwiesen, waren sieben der acht untersuchten IoT-Modems f\u00fcr die beschriebenen Angriffe anf\u00e4llig. Besonders hervorgehoben wurden in den Berichten ein Elektroauto-Ladeger\u00e4t von Autel, das mit einem Quectel EC25-AFX-Modem ausgestattet ist, sowie das Smartphone-Modell Oppo Reno14 F 5G.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wer sein Android-Smartphone gegen komplexe Bedrohungen wie Hackerangriffe oder Datendiebstahl absichern m\u00f6chte, findet in diesem kostenlosen Ratgeber die entscheidenden Praxistipps. Ein gratis PDF zeigt Ihnen f\u00fcnf einfache Schritte, die jeder Nutzer sofort umsetzen kann. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-AD1of2-EAID-1085373-CWBNC-BCPID_41017\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">So sichern Sie Ihr Android-Smartphone in wenigen Minuten ab \u2013 kostenlos<\/a><\/p>\n<p>Gefahrenpotenzial und Manipulationsm\u00f6glichkeitenLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/smartphone-sicherheit-forscher-knacken-9-von-26-geraeten-per-sim-karte\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Smartphone-Sicherheit: Forscher knacken 9 von 26 Ger\u00e4ten per SIM-Karte<\/a><\/p>\n<p>Die Schwachstellen erlauben eine Vielzahl b\u00f6swilliger Operationen. Auf dem getesteten Oppo-Smartphone konnten die Experten durch eine Sequenz von 198 AT-Befehlen das Ger\u00e4t vollst\u00e4ndig ausschalten, das integrierte Modem funktionsunf\u00e4hig machen oder einen sogenannten 2G-Downgrade erzwingen. Letzteres stuft die Mobilfunkverbindung auf den veralteten und unsicheren Standard herab, was weitere Abh\u00f6rma\u00dfnahmen und Manipulationen beg\u00fcnstigt.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus identifizierten die Sicherheitsforscher M\u00f6glichkeiten zur Reaktivierung von Debug-Schnittstellen, zur Exfiltration von Daten sowie zum unbefugten Versenden von Nachrichten oder dem T\u00e4tigen von Anrufen. Die Experten benannten vier prim\u00e4re Angriffsszenarien f\u00fcr den Einsatz solcher b\u00f6sartigen SIM-Karten: den Fernzugriff \u00fcber Software-Exploits, den physischen Austausch der SIM-Karte, die Kompromittierung eines Mobilfunkbetreibers sowie Manipulationen innerhalb der Lieferkette.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wenn Sicherheitsl\u00fccken in mobilen Systemen bekannt werden, ist schnelles Handeln gefragt, um pers\u00f6nliche Daten vor Malware und Kriminellen zu sch\u00fctzen. 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Die GSMA f\u00fchrt die Problematik zudem unter der Referenz CVD-2026-0122, um die Koordinierung zwischen Netzbetreibern und Hardware-Produzenten weltweit zu unterst\u00fctzen. Die Entdeckungen verdeutlichen, dass das bisherige Vertrauensverh\u00e4ltnis zwischen dem Endger\u00e4t und der SIM-Karte eine kritische Angriffsfl\u00e4che darstellt, die \u00fcber die herk\u00f6mmlichen Sicherheitsmechanismen der mobilen Betriebssysteme hinausgeht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"IT-Sicherheitsexperten der University of Birmingham und des Unternehmens Fuzzware haben schwerwiegende Schwachstellen im Zusammenspiel zwischen SIM-Karten und Mobilfunkendger\u00e4ten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":328285,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[46,42,4470,9322,9569,44,97,96,9323,101,98,100,99],"class_list":["post-328284","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-at","tag-austria","tag-cybersicherheit","tag-iot","tag-mobilfunk","tag-oesterreich","tag-science","tag-science-technology","tag-sicherheitsluecken","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117079443058168007","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328284","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=328284"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/328284\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/328285"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=328284"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=328284"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=328284"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}