{"id":32855,"date":"2026-03-08T14:51:13","date_gmt":"2026-03-08T14:51:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/32855\/"},"modified":"2026-03-08T14:51:13","modified_gmt":"2026-03-08T14:51:13","slug":"die-10-besten-sportklettergebiete-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/32855\/","title":{"rendered":"Die 10 besten Sportklettergebiete in Europa"},"content":{"rendered":"<p>Hierzulande gibt es zwar kein Yosemite Valley, aber Europas unz\u00e4hlige Klettergebiete k\u00f6nnen in punkto Qualit\u00e4t und Geschichte problemlos mit den legend\u00e4ren W\u00e4nden dieser Welt mithalten. Ein \u00dcberblick \u00fcber unsere Top 10 der besten Sportklettergebiete Europas mit allen Infos zur besten Saison, Auswahl und \u00f6rtlichen Besonderheiten.<\/p>\n<p>Nach unserem <a href=\"https:\/\/www.lacrux.com\/bouldern\/das-sind-die-besten-bouldergebiete-in-europa\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ranking der besten Bouldergebiete Europas<\/a> sammeln wir auch unsere Traum-Reiseziele f\u00fcr den n\u00e4chsten Kletterurlaub. Sich auf nur zehn europ\u00e4ische Klettergebiete festzulegen schien am Anfang schier unm\u00f6glich \u2013 probiert haben wir es nat\u00fcrlich trotzdem. <\/p>\n<p>Nach der Top 10 haben wir eine kleine Auswahl \u00bbehrenhafter Erw\u00e4hnungen\u00ab erg\u00e4nzt, die tolle Kletterei abseits der beliebtesten Hotspots bieten. Ihr findet sie ganz unten im Artikel.<\/p>\n<p>Platz 10 \u2013 Frankenjura, Deutschland<\/p>\n<p>Das Frankenjura ist Deutschlands gr\u00f6\u00dftes und bekanntestes Klettergebiet und bietet \u00fcber\u00a01.000 Felsen mit mehr als 7.000 Routen\u00a0in nahezu allen Schwierigkeitsgraden. Genau hier z\u00fcckte einst Kurt Albert den roten Pinsel und erfand das Rotpunktklettern, das heute zum Standard geworden ist.<\/p>\n<p>Die \u00bbFr\u00e4nkische Schweiz\u00ab ist mit malerischer Natur, kurzen Zustiegen und einer riesigen Auswahl an Sportkletterrouten ein ideales Ziel f\u00fcr einen Kletterurlaub im Herzen Europas. Zahlreiche Einkehrm\u00f6glichkeiten in urigen Gasth\u00f6fen und die vielen Optionen f\u00fcr Wander- und Radtouren runden auch an Ruhetagen das Erlebnis ab. <\/p>\n<p>Gesteinsart: Kalkstein<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: 4 bis 9b<\/p>\n<p>Hauptsaison: ganzj\u00e4hrig<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-62152\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_418771832-1.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"563\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_418771832-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62152\"  \/>(Bild: Adobe Standardlizenz\/Bild-ID 418771832)<\/p>\n<p>Platz 9 \u2013 Osp, Slowenien<\/p>\n<p>Rund um das kleine Dorf Osp an der slowenischen Mittelmeerk\u00fcste liegen einige der bekanntesten Sportklettergebiete des Landes. In\u00a0Osp\u00a0und\u00a0Mi\u0161ja Pe\u010d\u00a0warten \u00fcber 400 Routen in allen Schwierigkeitsgraden, viele davon fu\u00dfl\u00e4ufig vom Campingplatz erreichbar. Erg\u00e4nzt wird das Angebot durch \u010crni Kal, das besonders in den leichten und mittleren Graden punktet.<\/p>\n<p>Osp lockt mit einer besonderen Kombination aus\u00a0entschleunigter Dorfatmosph\u00e4re, imposanten Kalksteinw\u00e4nden und mildem Meeresklima. Seit den 1970er-Jahren zieht es Kletter*innen immer wieder hierher. Dank der zentralen Lage sind auch Tagesausfl\u00fcge nach Italien oder Kroatien problemlos m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Gesteinsart: Kalkstein<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: 4a bis 9a+<\/p>\n<p>Hauptsaison: ganzj\u00e4hrig<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"527\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-61985\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_1879210891.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"527\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_1879210891.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-61985\"  \/>Klettern in Osp (Bild: Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 1879210891)<\/p>\n<p>Platz 8 \u2013 Dolomiten, Italien<\/p>\n<p>Wer gerne mit spektakul\u00e4rem Ausblick in alpiner Landschaft ein paar mehr Klettermeter zur\u00fccklegt als in der Halle, ist in den Dolomiten genau richtig. Auf Norditaliens gr\u00f6\u00dftem \u00bbAbenteuerspielplatz\u00ab kommen vor allem Fans von Alpin- und Bigwallklettern voll auf ihre Kosten. <\/p>\n<p>Die vielen gut abgesicherten und einsteigerfreundlichen Klettersteige und Mehrseill\u00e4ngentouren (teils auch gef\u00fchrt) sind ideal, um Anf\u00e4nger*innen an das alpine Gel\u00e4nde heranzuf\u00fchren. Wer ein bisschen Zeit und Ausdauer mitbringt, dem sei die \u00bb4-P\u00e4sse-Tour\u00ab \u00fcber das Sellajoch, Gr\u00f6dner Joch, Campolongo Joch und das Fedaia Joch empfohlen.<\/p>\n<p>Zu den beliebtesten Gebieten der Dolomiten geh\u00f6rt die Region rund um das Bergdorf Cortina d\u2019Ampezzo \u2013 ein echten \u00bbHeidi-Dorf\u00ab umbegeben von imposanten Granitw\u00e4nden. Durch die hohe Lage kann l\u00e4sst es sich in den Dolomiten gerade im Hochsommer bei angenehmen Temperaturen aushalten. An Ruhetagen lohnen Ausfl\u00fcge nach Bozen oder Trient.<\/p>\n<p>Gesteinsart: Dolomit (Sediment aus Kalkstein)<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: 3a bis 8b\u00a0<\/p>\n<p>Hauptsaison: April bis Oktober<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"664\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-62151\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_60194422.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"664\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_60194422.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62151\"  \/>(Bild: Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 60194422)<\/p>\n<p>Platz 7 \u2013 Siurana, Spanien<\/p>\n<p>Siurana geh\u00f6rt zu den Top-Kletterspots von Katalonien im Nordosten Spaniens. Hier stehen mehr als 1.700 Routen zur Auswahl, die nicht nur mit kurzen Zustiegen locken, sondern auch mit reizvollen Kalkformationen in allen m\u00f6glichen Farben und Formen. Es gibt zwar auch viele Einsteiger-Touren (z.B. bei \u00bbCan Marges de Baix\u00ab), aber die Steilh\u00e4nge Siuranas setzen eine gewisse k\u00f6rperliche Fitness voraus. Daf\u00fcr sind die meisten Routen relativ gut abgesichert.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchling und Herbst zieht Siurana mit seinem riesigen Angebot Scharen an internationalen Kletter*innen an, was f\u00fcr ein ganz besonderes internationales Flair am Fels sorgt. Mit etwas Gl\u00fcck trifft man hier auch Profikletter*innen wie Chris Sharma, Adam Ondra oder Alex Megos an.<\/p>\n<p>Gesteinsart: Kalkstein<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: 3c+ bis 9b+<\/p>\n<p>Hauptsaison: Fr\u00fchling &amp; Herbst<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-62157\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_495582747.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_495582747.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62157\"  \/>(Bild: Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 495582747)<\/p>\n<p>Platz 6 \u2013 Verdon, Frankreich<\/p>\n<p>Die Verdon-Schlucht im S\u00fcden Frankreichs beeindruckt auch Nicht-Kletterer mit seinen bis zu 100 Meter hohen Kalksteinw\u00e4nden, zwischen denen sich der Fluss Verdon schl\u00e4ngelt. Die \u00bbGorges du Verdon\u00ab liegt vor atemberaubender Naturkulisse zwischen Marseille und Nizza und bietet mehr als 1.600 Routen an sehr guter Gesteinsqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Nicht nur Kletterprofis wie Jules Marchaland, Laura Rogora oder Seb Bouin schauen hier regelm\u00e4\u00dfig vorbei. Gerade in Frankreich gilt die Verdon-Schlucht als historisch wichtiger Kletter-Spot, f\u00fcr den man allerdings halbwegs schwindelfrei sein sollte. Denn die meisten Kletterrouten starten eher mittig in der Wand, weshalb eine Abseil-Aktion im Vorfeld oft dazugeh\u00f6rt. Wer auf Mehrseill\u00e4ngen steht, ist hier ebenfalls genau richtig.<\/p>\n<p>Gesteinsart: Kalkstein<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: 3a bis 9c<\/p>\n<p>Hauptsaison: Fr\u00fchling, Sommer &amp; Herbst<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"671\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-62156\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_260139846.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"671\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_260139846.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62156\"  \/>(Bild: Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 260139846)<\/p>\n<p>Platz 5 \u2013 Arco, Italien<\/p>\n<p>Arco ist das Sportklettergebiet Italiens \u2013 und das ist w\u00e4hrend der Hochsaison auch sp\u00fcrbar. Wer au\u00dferhalb von Ferien und Feiertagen reist oder bereit ist, etwas zu recherchieren, findet aber auch ruhigere Sektoren abseits der Klassiker wie Massone &amp; Co. Nicht umsonst bietet kaum ein anderes Klettergebiet eine derart hohe Dichte an\u00a0gut abgesicherten Sportkletterrouten\u00a0in den leichten bis mittleren Graden.<\/p>\n<p>Die Lage am n\u00f6rdlichen Gardasee macht den Klettertrip nach Arco auch abseits vom Fels zu einem richtigen Italien-Urlaub \u2013 mit vielen Wander-, Radfahr- und Badem\u00f6glichkeiten und tollen kulinarischen Angeboten. Auch Mehrseill\u00e4ngentouren und Klettersteige sind in Arco und Umgebung geboten.<\/p>\n<p>Gesteinsart: Kalkstein<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: 4a bis 9b+<\/p>\n<p>Hauptsaison: Fr\u00fchling &amp; Herbst<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-62154\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_506602673.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_506602673.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62154\"  \/>(Bild: Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 506602673)<\/p>\n<p>Platz 4 \u2013 Kalymnos, Griechenland<\/p>\n<p>Die griechische Insel Kalymnos macht seit einigen Jahren Mallorca als beliebteste Kletter-Insel Europas Konkurrenz. Hier liegen kurz vor der t\u00fcrkischen K\u00fcste mehr als 80 eindrucksvolle Felsen mit rund 4.600 Routen, von denen viele in riesigen H\u00f6hlen und an imposanten Stalaktiten zu finden sind. <\/p>\n<p>Die meist \u00fcberh\u00e4ngende Kletterei an gelb-orangenem Kalkstein ist durch den 3D-Charakter des Felses in allen Graden spannend. Kalymnos ist als Klettergebiet ist vergleichsweise jung; die Routen sind vielf\u00e4ltig, gut abgesichert und f\u00fcr alle Schwierigkeitsgrade geeignet.<\/p>\n<p>Durch die N\u00e4he zur K\u00fcste herrscht auf Kalymnos ein mildes maritimes Klima, das vor allem im Winter eine willkommene Abwechslung zu K\u00e4lte und N\u00e4sse ist. Weil Meer und Fels direkt aufeinandertreffen, l\u00e4sst sich hier ein Kletterurlaub perfekt mit Entspannung am Strand verbinden.<\/p>\n<p>Gesteinsart: Kalkstein<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: 2a bis 9a+<\/p>\n<p>Hauptsaison: Fr\u00fchling, Herbst &amp; Winter<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-62158\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_216031962.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_216031962.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62158\"  \/>(Bild: Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 216031962)<\/p>\n<p>Klettern boomt \u2013 wohin mit den Besucher-Massen?<\/p>\n<p>In vielen beliebten Klettergebieten wird immer wieder um L\u00f6sungen gerungen, damit die steigenden Besucherzahlen f\u00fcr Anwohner*innen und die Natur vertr\u00e4glich gestaltet werden kann. Ein j\u00fcngstes Beispiel aus Margalef zeigt, wie komplex die Thematik auf den zweiten Blick sein kann. Ein Gastbeitrag von Marina\u00a0Abello Buyle.<\/p>\n<p>Platz 3 \u2013 Finale Ligure, Italien<\/p>\n<p>Mit mehr als 1.000 Routen ist Finale Ligure das gr\u00f6\u00dfte Klettergebiet Italiens \u2013 noch vor dem ebenfalls beliebten Hotspot Arco. Das Gebiet liegt direkt am Mittelmeer in der Provinz Savona und bietet auf etwa zehn Quadratkilometern vielf\u00e4ltige, eher etwas steilere Kletterei in den leichten und mittleren Schwierigkeitsgraden.\u00a0<\/p>\n<p>Durch die Lage mitten in gr\u00fcnen T\u00e4lern zieht Finale Ligure neben Kletter*innen auch viele Mountainbiker*innen an. Die Atmosph\u00e4re in der historischen Altstadt Finalborgo verbindet dabei m\u00fchelos einen internationalen Outdoor-Vibe mit italienischer Dolce Vita. Ein Besuch lohnt vor allem im Fr\u00fchling, Herbst oder Winter \u2013 im Hochsommer wird es hier schnell zu hei\u00df.<\/p>\n<p>Gesteinsart: Kalkstein<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: 2a bis 8c+<\/p>\n<p>Hauptsaison: Fr\u00fchling, Herbst &amp; Winter<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"664\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-62153\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_241840003.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"664\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_241840003.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62153\"  \/>(Bild: Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 241840003)<\/p>\n<p>Platz 2 \u2013 Margalef, Spanien<\/p>\n<p>Margalef ist neben Siurana das wichtigste und auch gr\u00f6\u00dfte Sportklettergebiet Kataloniens \u2013 und liegt auch nur anderthalb Stunden Fahrtzeit entfernt. Mit seinen weitl\u00e4ufigen und bugigen W\u00e4nden lockt Margalef mit Routen, die steil anfangen und in vertikalem oder sogar plattigem Gel\u00e4nde enden.\u00a0<\/p>\n<p>Zwar kommen regelm\u00e4\u00dfig Top-Kletter*innen nach Margalef, um sich an den schwersten Routen der Welt zu versuchen. \u00bbNormalos\u00ab sollten sich von dem Kletter-Niveau der Profis aber nicht abschrecken lassen: Denn mit 1.500 Linien, verteilt auf \u00fcber 80 Sektoren, kommt hier jeder auf seine Kosten \u2013 vor allem in Sektoren wie Can Pesafigues oder Cingles del Mol\u00ed.<\/p>\n<p>Neben einem breiten Routenangebot bietet der beliebte Kletterspot in Katalonien au\u00dferdem einzigartigen, Konglomerat-artigen Fels. Dank der vielen Fingerl\u00f6cher d\u00fcrften sich Frankenjura-Kletter*innen wohl wie zu Hause f\u00fchlen \u2013 und auch die Routen sind mit bis zu 20 Metern eher kurz. Die Kletterei in Margalef gilt au\u00dferdem als Technik-Schmiede in allen Schwierigkeitsgraden: In den vielen griffigen Platten ist neben Fingerstrom auch pr\u00e4zise Fu\u00dfarbeit gefragt.<\/p>\n<p>Gesteinsart: Konglomerat-Kalkstein<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: 3a bis 9b+<\/p>\n<p>Hauptsaison: Fr\u00fchling, Herbst &amp; Winter<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-62155\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_513579261.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_513579261.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62155\"  \/>(Bild: Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 513579261)<\/p>\n<p>Platz 1 \u2013 C\u00e9\u00fcse, Frankreich<\/p>\n<p>C\u00e9\u00fcse ist ein Klettergebiet der Extreme. Damit sind nicht nur seine kletterhistorisch bedeutsamen Routen wie \u00bbBiographie\u00ab (der ersten 9a+ der Welt) oder \u00bbBibliographie\u00ab gemeint, sondern auch seine spektakul\u00e4re Lage. Denn die Kalkkrone von C\u00e9\u00fcse thront auf 2.000 Metern H\u00f6he \u00fcber dem Ort Sigoyer, etwa 100 Kilometer s\u00fcdlich von Grenoble.<\/p>\n<p>Dass C\u00e9\u00fcse nur etwas f\u00fcr Spitzenkletterer ist, l\u00e4sst sich wie schon in Margalef mit Blick auf das Routenangebot schnell widerlegen. Von den \u00fcber 600 Linien des Gebiets sind rund 120 in Graden mit maximal 6a+ bewertet, hinzu kommt eine riesige Auswahl im oberen sechsten Franzosengrad. Die meisten der leichteren Routen liegen in den Sektoren auf der Westseite.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg%20xmlns=\" http:=\"\" alt=\"\" class=\"wp-image-62166\" data-lazy- data-lazy- data-lazy-src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_138867841.jpeg\"\/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1000\" height=\"667\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/AdobeStock_138867841.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-62166\"  \/>(Bild: Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 138867841)<\/p>\n<p>Zugegeben: Der Zustieg nach C\u00e9\u00fcse hat es mit etwa 40 Minuten Fu\u00dfmarsch in sich. Daf\u00fcr wird man, einmal angekommen, mit herausragender Gesteinsqualit\u00e4t belohnt. Au\u00dferdem ist das Klettern hier durch die Gebietsausrichtung nach Westen, S\u00fcden und Osten das meiste Jahr \u00fcber m\u00f6glich. Nur im Winter wird es hier aufgrund der H\u00f6he schnell zu kalt. <\/p>\n<p>Warum ist C\u00e9\u00fcse unsere Nummer 1? Weil das Gebiet einfach alles vereint: die einzigartige Lage, ein breites Angebot f\u00fcr alle und eine Atmosph\u00e4re, in der immer ein St\u00fcck Klettergeschichte mitschwingt. Der franz\u00f6sische Profikletterer Jules Marchaland bringt es auf den Punkt: \u00bbC\u00e9\u00fcse is die sch\u00f6nste Felswand der Welt. Man kann hier stundenlang Routen beobachten, ohne \u00fcberhaupt zu klettern.\u00ab<\/p>\n<p>Gesteinsart: Kalkstein<\/p>\n<p>Schwierigkeiten: von 4 bis 9c <\/p>\n<p>Hauptsaison: Fr\u00fchling, Sommer &amp; Herbst<\/p>\n<p>Wer es ruhiger mag: Klettern abseits der (gr\u00f6\u00dften) Massen<\/p>\n<p>Es gibt nat\u00fcrlich noch viele weitere Gebiete in Europa, f\u00fcr die sich ein Kletterurlaub lohnt. Weil wir hier nicht alle nennen k\u00f6nnen, haben wir \u00bbehrenhafte Erw\u00e4hnungen\u00ab abseits der Top 10 gesammelt. Diese Gebiete bieten \u2013 je nach Saison \u2013 einzigartige Kletterei abseits der beliebten Hotspots.<\/p>\n<p>Sa Gubia, Mallorca: Spektakul\u00e4res Gebiet mit diversem Kletterangebot (Sport, Trad, Mehrseill\u00e4nge), vor allem f\u00fcr Einsteiger und Fortgeschrittene. Seit 2013 braucht man eine Genehmigung, um das Naturschutzgebiet zu betreten.<\/p>\n<p>St. L\u00e9ger du Ventoux, Frankreich: Lange und technische Routen f\u00fcr eher fortgeschrittene Kletter*innen (ab 6b) an einem der sch\u00f6nsten Kletter-Spots im S\u00fcden Frankreichs.<\/p>\n<p>S\u00e4chsische Schweiz, Deutschland:\u00a0Die Wiege des Freikletterns ist nichts f\u00fcr schwache Nerven. Wer kein Problem mit Knotenschlingen hat und auf Chalk verzichten kann, bekommt am s\u00e4chsischen Sandstein ein einzigartiges Klettererlebnis geboten.<\/p>\n<p>Tessin, Schweiz:\u00a0Eigentlich als Bouldergebiet (zurecht) extrem beliebt \u2013 aber auch f\u00fcr Seilkletter*innen gibt es hier eine feine Auswahl an Routen.<\/p>\n<p>San Vito lo Capo, Sizilien: Das mit Abstand beliebteste Klettergebiet der Insel mit 1.200 Routen, die meist sehr gut abgesichert sind. Ideal f\u00fcr die Kombination aus Strand- und Kletterurlaub.<\/p>\n<p>Tirol, \u00d6sterreich:\u00a0Die Tiroler Alpen bieten mehr als 130\u00a0Sportkletterspots, unz\u00e4hlige\u00a0Mehrseill\u00e4ngentouren und viele Klettersteige. Vor allem rund um Innsbruck locken viele talnahe und einsteigerfreundliche S\u00fcdw\u00e4nde.<\/p>\n<p>Flatanger, Norwegen:\u00a0Trotz spektakul\u00e4rer Optik und Lage nicht in unserer Top 10 \u2013 aus dem einfachen Grund, dass der Fels hier nur f\u00fcr sehr erfahrene Kletter*innen eine gute Auswahl bietet. Wer sowieso in der Ecke unterwegs ist, sollte sich einen Besuch in der ber\u00fchmten Hanshelleren-H\u00f6hle allerdings nicht entgehen lassen (auch ohne Seil).<\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte dich interessieren<\/p>\n<p>+++<\/p>\n<p>Credits Titelbild: <a href=\"https:\/\/stock.adobe.com\/de\/images\/great-view-of-kalymnos-island-picturesque-summer-sunset-on-famous-greek-europe\/216031962?prev_url=detail\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Adobe Stock\/Standardlizenz, Bild-ID 216031962<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hierzulande gibt es zwar kein Yosemite Valley, aber Europas unz\u00e4hlige Klettergebiete k\u00f6nnen in punkto Qualit\u00e4t und Geschichte problemlos&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":32856,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[15181,76,75,74,15182,15183,15184,15185,15186,15187,15188,15189],"class_list":{"0":"post-32855","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-europa","8":"tag-arco","9":"tag-eu","10":"tag-europa","11":"tag-europe","12":"tag-finale-ligure","13":"tag-frankenjura","14":"tag-klettergebiet","15":"tag-klettern","16":"tag-kletterurlaub","17":"tag-margalef","18":"tag-siurana","19":"tag-verdon"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116194121072808166","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32855"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32855\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/32856"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}