{"id":3289,"date":"2026-02-20T16:56:07","date_gmt":"2026-02-20T16:56:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/3289\/"},"modified":"2026-02-20T16:56:07","modified_gmt":"2026-02-20T16:56:07","slug":"apple-klage-gegen-youtuber-jon-prosser-kooperation-statt-widerstand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/3289\/","title":{"rendered":"Apple-Klage gegen YouTuber Jon Prosser: Kooperation statt Widerstand"},"content":{"rendered":"<p>Nach der Klage Apples gegen den bekannten YouTuber Jon Prosser zeigen sich inzwischen beide Beklagten kooperativ. <a href=\"https:\/\/storage.courtlistener.com\/recap\/gov.uscourts.cand.452973\/gov.uscourts.cand.452973.27.0.pdf\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Dies teilten Apples Anw\u00e4lte<\/a> zusammen mit dem Anwalt des Mitangeklagten Michael R. an das zust\u00e4ndige Gericht in San Francisco mit. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Illegaler-Zugriff-auf-Mitarbeiter-iPhone-Apple-verklagt-Leaker-10492151.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Prosser und R. wird von Apple vorgeworfen, sich illegal Zugang zum iPhone eines fr\u00fcheren Apple-Angestellten verschafft und Gesch\u00e4ftsgeheimnisse gestohlen zu haben<\/a>. Aktuell geht es darum, erst einmal das Ausma\u00df festzustellen (Case: 3:25-cv-06043).<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Prosser hatte sich Anfang 2025 in einem Video damit hervorgetan, dass er Kenntnis \u00fcber die Designver\u00e4nderungen in iOS 26 erlangt habe, das damals noch als iOS 19 erwartet wurde. In Renderings gab Prosser Einblicke in das Liquid-Glass-Design, die erstaunlich nah an das heranreichten, was Apple im Juni auf seiner Entwicklerkonferenz WWDC pr\u00e4sentierte.<\/p>\n<p>Fr\u00fcheren Apple-Mitarbeiter ausgetrickst<\/p>\n<p>M\u00f6glich wurde dies laut Klage, weil sich der Mitangeklagte R. Zugriff auf ein Firmenger\u00e4t Apples verschafft. Durch seine Freundschaft mit dem fr\u00fcheren Apple-Entwickler Ethan L. habe R. die Gelegenheit gehabt, in dessen Abwesenheit auf das Ger\u00e4t zugreifen zu k\u00f6nnen. Zuvor soll er sich Kenntnis \u00fcber den daf\u00fcr n\u00f6tigen Passcode verschafft haben. In einem FaceTime-Anruf habe R. daraufhin Prosser die damalige Testversion von iOS gezeigt. Dieser habe die Erkenntnisse sp\u00e4ter in Renderings nachgebaut, um sie in seinen Videos zu zeigen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sich R. gleich kooperativ zeigte, reagierte Prosser zun\u00e4chst nicht auf die Klage. Er bestreitet dies zwar, doch das Gericht erwirkte am 17. Oktober 2025 ein Vers\u00e4umnisurteil gegen ihn. Inzwischen habe sich das aber ge\u00e4ndert, teilten Apples Anw\u00e4lte dem Gericht jetzt mit. Man befinde sich in Terminabsprachen mit Prosser. Es geht unter anderem um eine Befragung des Angeklagten. Im Falle von R. lie\u00df sich Apple auch Ger\u00e4te aush\u00e4ndigen, um diese forensisch untersuchen zu lassen. Apple will durch die Befragungen Kenntnis dar\u00fcber erlangen, wie weit vertrauliche Informationen gestreut wurden.<\/p>\n<p>N\u00e4chstes Update im April<\/p>\n<p>F\u00fcr den 13. April 2026 wurde dem Gericht eine weitere Mitteilung \u00fcber den Fortgang in Aussicht gestellt. Prosser hat sich indessen nicht von dem laufenden Verfahren gegen ihn beeindrucken lassen und ver\u00f6ffentlicht weiterhin Videos, in denen er behauptet, k\u00fcnftige Ger\u00e4te und Funktionen zu zeigen. Zwischenzeitlich erkl\u00e4rte er, dass die Geschehnisse nicht so gelaufen seien, wie sie von Apple in der Klage dargestellt werden.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>F\u00fcr den betroffenen Apple-Mitarbeiter endete die Angelegenheit bereits mit seiner K\u00fcndigung. Apple wirft ihm vor, sein Ger\u00e4t nicht hinreichend vor fremdem Zugriff gesch\u00fctzt zu haben. Zudem habe er sich zu sp\u00e4t als Besitzer des Apartments zu erkennen gegeben, als eine Aufnahme des FaceTime-Anrufs Prossers publik wurde. Apple soll \u00fcber eine anonyme E-Mail Kenntnis \u00fcber den Hergang erhalten haben.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:mki@heise.de\" title=\"Malte Kirchner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mki<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach der Klage Apples gegen den bekannten YouTuber Jon Prosser zeigen sich inzwischen beide Beklagten kooperativ. 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