{"id":329405,"date":"2026-08-12T11:50:14","date_gmt":"2026-08-12T11:50:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/329405\/"},"modified":"2026-08-12T11:50:14","modified_gmt":"2026-08-12T11:50:14","slug":"vermisste-israelinnen-in-wien-familie-befuerchtet-das-schlimmste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/329405\/","title":{"rendered":"Vermisste Israelinnen in Wien: Familie bef\u00fcrchtet das Schlimmste"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Israelinnen Mali und Liel Yahalomi, eine 50-j\u00e4hrige Mutter und ihre 23-j\u00e4hrige Tochter, waren auf einer Reise durch Europa, als sie in Wien pl\u00f6tzlich verschwanden. Ihre Familie in Israel und der Chabad-Gesandte in Wien haben gegen\u00fcber dem israelischen Sender Kan neue Details bekanntgegeben.<\/p>\n<p>Am vergangenen Freitag waren die beiden zuletzt mit ihrer Familie in Kontakt. Sie waren aus Prag in Wien angekommen und zeigten im Familienchat auf Whatsapp ein Video ihrer aktuellen Unterkunft: \u00bbVor Schabbatbeginn haben wir in der Familiengruppe mit ihnen geschrieben. Danach brach der Kontakt ab. Die letzte Nachricht lautete: \u201aWir sind in der Wohnung angekommen, seht mal, wie toll sie ist! Schabbat Schalom an alle!\u2018 Das war\u2019s. Da der Schabbat sp\u00e4t endete, haben wir erst am Sonntag wieder versucht, sie zu erreichen. Am Nachmittag begannen wir, uns Sorgen zu machen\u00ab, zitiert der Sender Mali Yahalomis Schwager Amir Rudnik. Die Telefone seien seit Freitag ausgeschaltet, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Nicht f\u00fcr den Heimflug eingecheckt <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Freitagabend seien die Frauen nicht wie verabredet zum Kiddusch bei Chabad gekommen. Au\u00dferdem lie\u00dfen sie ihren R\u00fcckflug nach Israel verstreichen. \u00bbLeider gibt es noch immer keine Spur. Die lokalen Beh\u00f6rden arbeiten mit Hochdruck daran. Es ist sehr, sehr besorgniserregend\u00ab, sagte der Chabad-Gesandte von Wien, Reuven Timsit, am Mittwochmorgen im Interview mit dem Sender. \u00bbVor allem da sie den R\u00fcckflug nach Israel gar nicht angetreten haben.\u00ab Der sollte sie am Dienstag nach Hause bringen, doch sie erschienen nicht zum Boarding und haben sich auch nicht eingecheckt, berichtet Ynet.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00bbDas ist ein sehr beunruhigender Wendepunkt\u00ab, so Timsit weiter, \u00bbdenn es bedeutet, dass die Geschichte viel komplexer ist. Man kann sich kaum vorstellen, was passiert ist. Schlie\u00dflich sind wir in Wien, nicht in einem Naturschutzgebiet. Das hier ist ein touristisches Zentrum Europas, aber bisher wurde nicht einmal ein Telefon, eine Kreditkarte, eine Tankquittung oder Kamera gefunden.\u00ab<\/p>\n<p>Timsit sprach auch davon, dass die \u00f6sterreichische Polizei die Wohnung aufgesucht und festgestellt habe, dass diese leer war. \u00bbEs war nichts mehr da. Offenbar waren sie also bereits dabei, Wien zu verlassen. Europa ist offen. Hier gibt es keine Grenzen, an denen man einen Pass vorzeigen muss, um sich frei zu bewegen. Genau das macht es noch beunruhigender. Es k\u00f6nnte sein, dass wir in Wien nach ihnen suchen, w\u00e4hrend sie sich in Wirklichkeit in einem anderen Land befinden und dort niemand nach ihnen sucht.\u00ab<\/p>\n<p class=\"u-teaser-list__headline\">Lesen Sie auch<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00bbMit der Zeit f\u00fcrchten wir das Schlimmste\u00ab, sagt Rudnik. \u00bbAber im Moment konzentrieren wir uns darauf, sie zu finden.\u00ab Zu der Bef\u00fcrchtung, dass es sich um ein Verbrechen mit antisemitischem Motiv handeln k\u00f6nnte, sagte Timsit: \u00bbWien ist ein sehr sicherer Ort. Wir haben keine ungew\u00f6hnlichen Meldungen oder Warnungen erhalten, die zu erh\u00f6hter Wachsamkeit aufrufen w\u00fcrden.\u00ab <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ynet zitiert einen israelischen Beamten mit den Worten: \u00bbDie ganze Welt ist auf den Beinen, um sie zu finden. Verschiedene Parteien sind beteiligt.\u00ab Dass sie ihren Flug nicht angetreten und sich bisher nicht gemeldet haben, sei ein schlechtes Zeichen, \u00bbaber wir hoffen, dass sie gesund und sicher gefunden werden\u00ab. <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die israelische Botschaft in Wien bittet die Bev\u00f6lkerung dringend um Mithilfe. Wer die Frauen seit dem 7. August gesehen hat oder Hinweise zu ihrem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich bei der Wiener Polizei oder direkt unter der Notfallnummer der israelischen Botschaft (+43-676-367 2304) zu melden.  ja<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Israelinnen Mali und Liel Yahalomi, eine 50-j\u00e4hrige Mutter und ihre 23-j\u00e4hrige Tochter, waren auf einer Reise durch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":329406,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[46,42,61,15572,750,15569,15573,15571,1132,40,44,269,1451,43,45,15570],"class_list":["post-329405","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-at","tag-austria","tag-berichte","tag-blogs","tag-israel","tag-juedische-allgemeine","tag-juedisches-leben","tag-kommentare","tag-kultur","tag-nachrichten","tag-oesterreich","tag-politik","tag-religion","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-wochenzeitung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117082392022837489","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=329405"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329405\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/329406"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=329405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=329405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=329405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}