{"id":329881,"date":"2026-08-12T17:03:12","date_gmt":"2026-08-12T17:03:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/329881\/"},"modified":"2026-08-12T17:03:12","modified_gmt":"2026-08-12T17:03:12","slug":"nasenbluten-stoppen-warum-der-kopf-nicht-in-den-nacken-gehoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/329881\/","title":{"rendered":"Nasenbluten stoppen: Warum der Kopf nicht in den Nacken geh\u00f6rt"},"content":{"rendered":"<p>Nasenbluten richtig stoppen<\/p>\n<p>Bei Nasenbluten sollte man sich gerade hinsetzen und den Kopf ein wenig nach vorne beugen. Das verringert den Blutdruck im Kopf. Dann die Nasenfl\u00fcgel im unteren Bereich der Nase zehn bis 15 Minuten lang mit Daumen und Zeigefinger zusammendr\u00fccken, um die Blutung zu stoppen. Dabei m\u00f6glichst ruhig durch den Mund aus- und einatmen. Das erkl\u00e4rt Thomas Ebel, Arzt im AOK-Bundesverband. Hilfreich sei auch, einen kalten Lappen oder ein K\u00fchlpack in den Nacken zu legen. \u201eDie K\u00e4lte verengt die Blutgef\u00e4\u00dfe und mindert den Blutfluss\u201c, so Ebel. Gelangt Blut in den Mund, sollte es ausgespuckt und nicht heruntergeschluckt werden.\u00a0<\/p>\n<p>Warum der Kopf nicht in den Nacken geh\u00f6rt\u00a0<\/p>\n<p>\u201eDie meisten Menschen legen beim Nasenbluten automatisch den Kopf in den Nacken &#8211; das ist aber falsch&#8220;, erl\u00e4utert Ebel. Denn dadurch laufe das Blut durch Rachen und Speiser\u00f6hre in den Magen, was zu Erbrechen und \u00dcbelkeit f\u00fchren kann. \u201eOder es gelangt in die Atemwege und behindert die Atmung.\u201c<\/p>\n<p>Ebenso wenig hilfreich ist es, Taschent\u00fccher oder Watte zum Blutstillen in die Nase zu stopfen. Meist rei\u00dft die Wunde wieder auf, wenn der Stopfen herausgezogen wird. Auch mit dem Naseputzen sollte man nach einer Blutung erstmal etwas vorsichtiger sein: Schn\u00e4uzt man zu heftig, kann sich der frisch gebildete Schorf wieder l\u00f6sen und es f\u00e4ngt erneut an zu bluten.<\/p>\n<p>Diese Ursachen k\u00f6nnen hinter Nasenbluten stecken\u00a0<\/p>\n<p>In der Regel ist Nasenbluten harmlos. \u201eDie Nasenschleimhaut ist sehr gut durchblutet und entsprechend empfindsam. Da kann schon heftiges Schn\u00e4uzen, Niesen oder Nasebohren eine Blutung ausl\u00f6sen, vor allem, wenn die Schleimhaut gereizt ist &#8211; zum Beispiel durch trockene Luft in \u00fcberheizten R\u00e4umen, eine Erk\u00e4ltung oder eine Allergie&#8220;, sagt Ebel. Bei Kindern und Jugendlichen k\u00f6nnten auch Wachstumssch\u00fcbe h\u00e4ufiger zu Nasenbluten f\u00fchren.<\/p>\n<p>Wann Sie mit Nasenbluten zum Arzt sollten<\/p>\n<p>Die meisten Blutungen entstehen im vorderen Teil der Nase. \u201eIst die Blutung aber im oberen Teil der Nase und das Blut l\u00e4uft vor allem hinten in den Rachen hinunter, sollten Betroffene auf jeden Fall eine Arztpraxis aufsuchen\u201c, r\u00e4t Mediziner Ebel. Auch wenn die Blutung sehr stark ist und nach 20 Minuten noch immer nicht gestillt ist, sollte die n\u00e4chste \u00e4rztliche Notaufnahme aufgesucht werden. Bei Kindern muss schon nach etwa zehn Minuten gehandelt werden, wenn sich starkes Nasenbluten nicht stoppen l\u00e4sst. Hier kann ein zu hoher Blutverlust n\u00e4mlich schnell gef\u00e4hrlich werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nasenbluten richtig stoppen Bei Nasenbluten sollte man sich gerade hinsetzen und den Kopf ein wenig nach vorne beugen.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":329882,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[7552,46,42,16689,124,123,85145,85144,44],"class_list":["post-329881","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-arzt","tag-at","tag-austria","tag-erste-hilfe","tag-gesundheit","tag-health","tag-kuehlpack","tag-nasenbluten","tag-oesterreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117083623057246134","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329881","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=329881"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/329881\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/329882"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=329881"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=329881"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=329881"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}