{"id":330121,"date":"2026-08-12T19:45:09","date_gmt":"2026-08-12T19:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/330121\/"},"modified":"2026-08-12T19:45:09","modified_gmt":"2026-08-12T19:45:09","slug":"dickes-plus-bei-den-einbuergerungen-aber-immer-noch-unter-dem-eu-schnitt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/330121\/","title":{"rendered":"Dickes Plus bei den Einb\u00fcrgerungen, aber immer noch unter dem EU-Schnitt"},"content":{"rendered":"<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die Einb\u00fcrgerungen sind heuer im ersten Halbjahr um beinahe ein F\u00fcnftel gestiegen. Laut Statistik Austria wurde die \u00f6sterreichische Staatsb\u00fcrgerschaft an 13.700 Personen verliehen, davon an 3950 mit Wohnsitz im Ausland. Gegen\u00fcber dem Vorjahreszeitraum waren das um 2035 bzw. 17 Prozent mehr Einb\u00fcrgerungen.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Mit 55 Prozent gab es den h\u00f6chsten Zuwachs bei Einb\u00fcrgerungen von Ehepartnern und Kindern. \u201eDie meisten Neo-\u00d6sterreicher:innen wurden aufgrund ihres langj\u00e4hrigen Wohnsitzes in \u00d6sterreich, nachgewiesenen Deutschkenntnissen und nachhaltiger Integration eingeb\u00fcrgert\u201c, erkl\u00e4rte Manuela Lenk von der \u201efatales Signal\u201c\u201e\u201cStatistik Austria. Die Einb\u00fcrgerungen von Personen, die seit mindestens sechs Jahren in \u00d6sterreich leben, stiegen auf 4829 (plus 32 Prozent).<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Unter den im ersten Halbjahr Eingeb\u00fcrgerten, die in \u00d6sterreich leben (9750 Personen), kamen mehr als die H\u00e4lfte aus einem der folgenden f\u00fcnf Staaten: Syrien (24 Prozent), T\u00fcrkei (11 Prozent), Afghanistan (10 Prozent), Iran (4 Prozent) sowie Bosnien und Herzegowina (4 Prozent).<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Fast die H\u00e4lfte der Einb\u00fcrgerungen waren Frauen, rund ein Drittel war unter 18 Jahre alt. Mehr als ein F\u00fcnftel wurde in \u00d6sterreich geboren. Die Zahl jener, die in \u00d6sterreich wohnen und die Staatsb\u00fcrgerschaft erhielten, wuchs im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres um 34 Prozent an. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Mehr als zwei Drittel der Eingeb\u00fcrgerten hatten einen Rechtsanspruch. Darunter waren 35 Prozent, die nach mindestens sechsj\u00e4hrigem Wohnsitz in \u00d6sterreich und aus besonders ber\u00fccksichtigungsw\u00fcrdigen Gr\u00fcnden eingeb\u00fcrgert wurden. 428 Personen erhielten aufgrund der Ehe mit einer \u00d6sterreicherin oder einem \u00d6sterreicher sowie 294 Personen aufgrund eines mindestens 15-j\u00e4hrigen Wohnsitzes in \u00d6sterreich und nachhaltiger Integration die \u00f6sterreichische Staatsb\u00fcrgerschaft. Weitere 756 Personen bekamen sie im Ermessen, darunter 717 Personen nach mindestens zehnj\u00e4hrigem Wohnsitz sowie 39 Personen aufgrund au\u00dferordentlicher Leistungen im Staatsinteresse.<\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Die FP\u00d6 sieht in den Zahlen eine \u201ealarmierende Bilanz des politischen Versagens\u201c, wie Generalsekret\u00e4r Michael Schnedlitz erkl\u00e4rte. Der Anstieg um fast ein F\u00fcnftel sei ein &#8222;fatales Signal&#8220; und zeige, &#8222;wohin eine Politik der offenen Grenzen und der falschen Anreize&#8220; f\u00fchre. Stattdessen w\u00e4re nun eine Versch\u00e4rfung der Staatsb\u00fcrgerschaft n\u00f6tig, so Schnedlitz. <\/p>\n<p _ngcontent-tt-com-www-c3071245697=\"\" data-cy=\"body\">Ganz anders interpretiert die NGO \u201eSOS Mitmensch\u201c die Zahlen. Trotz des Anstiegs gebe es keine Trendumkehr beim Staatsb\u00fcrgerschaftserwerb. Die Einb\u00fcrgerungsrate befinde sich bei lediglich einem Prozent und damit weit unter dem EU-Durchschnitt von 2,6 Prozent. (TT, APA)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Einb\u00fcrgerungen sind heuer im ersten Halbjahr um beinahe ein F\u00fcnftel gestiegen. 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