{"id":330147,"date":"2026-08-12T20:01:08","date_gmt":"2026-08-12T20:01:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/330147\/"},"modified":"2026-08-12T20:01:08","modified_gmt":"2026-08-12T20:01:08","slug":"booking-com-phishing-bitdefender-warnt-vor-clickfix-malware","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/330147\/","title":{"rendered":"Booking.com-Phishing: Bitdefender warnt vor ClickFix-Malware"},"content":{"rendered":"<p>Sicherheitsexperten des Bitdefender Antispam Lab haben eine aktive Phishing-Kampagne identifiziert, die gezielt Hotelbetreiber auf der Plattform Booking.com ins Visier nimmt. Die Angreifer versuchen dabei, Schadsoftware auf den Rechnern der Hotelmitarbeiter zu installieren, indem sie das Vertrauen in die offizielle Kommunikation des Buchungsportals ausnutzen. Laut den vorliegenden Analysen werden f\u00fcr die Verbreitung der Malware gezielt manipulierte G\u00e4steanfragen und gef\u00e4lschte Systemnachrichten eingesetzt.<\/p>\n<p>Die Experten des Antispam-Labors beobachten bei dieser Kampagne den Einsatz der sogenannten ClickFix-Technik. Bei dieser Methode werden die Opfer durch T\u00e4uschung dazu gebracht, tiefgreifende Befehle auf ihrem eigenen Betriebssystem auszuf\u00fchren, die Sicherheitsvorkehrungen umgehen.<\/p>\n<p>Vorgehensweise \u00fcber manipulierte G\u00e4steanfragen<\/p>\n<p>Die Angreifer kontaktieren die Hotels \u00fcber die internen Kommunikationskan\u00e4le von Booking.com. Dabei geben sie sich als potenzielle G\u00e4ste aus oder versenden Nachrichten, die wie offizielle Benachrichtigungen der Plattform wirken. Im Zuge dieser Interaktion werden die Hotelmitarbeiter unter einem Vorwand dazu aufgefordert, technische Schritte an ihrem Windows-Arbeitsplatz vorzunehmen.<\/p>\n<p>Ein zentrales Element dieses Angriffs ist die Aufforderung, die Tastenkombination \u201eWindows+R\u201c zu dr\u00fccken. Damit \u00f6ffnen die Nutzer das \u201eAusf\u00fchren\u201c-Fenster des Betriebssystems. Anschlie\u00dfend werden sie angewiesen, spezifische PowerShell-Befehle einzugeben und auszuf\u00fchren. Diese Befehle sind so konzipiert, dass sie im Hintergrund Malware von externen Servern herunterladen und auf dem System installieren. Da der Nutzer die Befehle manuell eingibt, werden herk\u00f6mmliche Schutzmechanismen oft umgangen, da das System von einer autorisierten Handlung des Administrators ausgeht.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Phishing-Angriffe wie diese nutzen oft psychologische Tricks, um Sicherheitsbarrieren in Unternehmen zu \u00fcberwinden. 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Diese konzentriere sich gezielt auf Hotelpartner in der Schweiz und im Vereinigten K\u00f6nigreich. In beiden F\u00e4llen ist das Ziel identisch: die Kompromittierung der IT-Infrastruktur von Hotelbetrieben durch die Installation b\u00f6sartiger Software.<\/p>\n<p>Sicherheitsrisiken durch ClickFix-Techniken<\/p>\n<p>Das Bitdefender Antispam Lab betont die Gef\u00e4hrlichkeit dieser ClickFix-Angriffe, da sie auf die direkte Interaktion des Nutzers setzen. Durch die Tarnung als legitime Buchungsanfrage oder Support-Nachricht auf einer vertrauten Plattform wie Booking.com sinkt die Hemmschwelle der Betroffenen, den technischen Anweisungen der Angreifer zu folgen.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Angesichts der zunehmenden Professionalit\u00e4t von Cyberkriminellen m\u00fcssen Betriebe ihre IT-Sicherheit proaktiv st\u00e4rken, um langfristig gesch\u00fctzt zu bleiben. 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Insbesondere Anweisungen zum Ausf\u00fchren von Befehlszeilen oder speziellen Tastenkombinationen sollten laut den Experten als kritische Warnsignale gewertet werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sicherheitsexperten des Bitdefender Antispam Lab haben eine aktive Phishing-Kampagne identifiziert, die gezielt Hotelbetreiber auf der Plattform Booking.com ins&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":330148,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[46,42,4470,48459,1396,44,3314,97,96,101,98,100,99],"class_list":["post-330147","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-at","tag-austria","tag-cybersicherheit","tag-hotellerie","tag-malware","tag-oesterreich","tag-phishing","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117084323225754699","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330147","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=330147"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/330147\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/330148"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=330147"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=330147"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=330147"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}