{"id":331206,"date":"2026-08-13T09:18:10","date_gmt":"2026-08-13T09:18:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/331206\/"},"modified":"2026-08-13T09:18:10","modified_gmt":"2026-08-13T09:18:10","slug":"mediashop-nach-zwei-monaten-neuaufstellung-cashflow-positiv-40-mio-euro-umsatz-fuer-2026-geplant","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/331206\/","title":{"rendered":"MediaShop nach zwei Monaten Neuaufstellung Cashflow-positiv \u2013 40 Mio. Euro Umsatz f\u00fcr 2026 geplant"},"content":{"rendered":"<p>Zwei Monate nach der \u00dcbernahme der Marke und Erwerb wesentlicher Assets zieht MediaShop by ONE Spot GmbH eine erste Bilanz der Neuaufstellung. Seit Anfang Juni dieses Jahres wurde das Unternehmen organisatorisch, technologisch und operativ weitgehend neu aufgesetzt. Die Kostenbasis wurde massiv reduziert, zentrale Systeme wurden ersetzt, die Logistik neu organisiert und gleichzeitig die internationale Vertriebsreichweite deutlich ausgebaut. Das operative Gesch\u00e4ft ist mittlerweile Cashflow-positiv. F\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr plant MediaShop einen Umsatz von rund 40 Mio. Euro.<\/p>\n<p>\u201eWir haben auf Basis einer bekannten und starken Marke in k\u00fcrzester Zeit ein neues Unternehmen aufgebaut. Nach zwei Monaten stehen wir operativ auf soliden Beinen, arbeiten Cashflow-positiv und gewinnen gleichzeitig wieder Reichweite und neue M\u00e4rkte\u201c, sagt Christoph Bauer, Eigent\u00fcmer von MediaShop by ONE Spot.<\/p>\n<p>Die neue Gesellschaft hat mit 1. Juni 2026 die Verantwortung f\u00fcr die weitere Entwicklung der Marke \u00fcbernommen. Seither wurde praktisch die gesamte operative Infrastruktur neu geordnet. Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten heute f\u00fcr das Unternehmen. Gleichzeitig wurden ERP-, CRM- und weitere IT-Systeme neu aufgesetzt sowie zahlreiche Prozesse digitalisiert und vereinfacht.<\/p>\n<p>Infrastrukturkosten auf einen Bruchteil reduziert<\/p>\n<p>Besonders deutlich zeigt sich die Neuaufstellung bei den laufenden Strukturkosten. F\u00fcr IT, Infrastruktur und Software fielen in der fr\u00fcheren Organisation monatlich Kosten in einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von rund 250.000 Euro an. Heute liegen die vergleichbaren laufenden Aufwendungen signifikant darunter &#8211; in der H\u00f6he von rund 20.000 Euro im Monat.<\/p>\n<p>\u201eEntscheidend f\u00fcr unseren Gesch\u00e4ftserfolg ist nicht der Umsatz, sondern was nach den Kosten \u00fcbrigbleibt. Deshalb haben wir jeden Prozess, jeden Vertrag und jede Struktur hinterfragt. Dass wir heute mit einem Bruchteil der fr\u00fcheren Infrastrukturkosten arbeiten und gleichzeitig bereits wieder wachsen, zeigt, wie fundamental diese Neuaufstellung ist\u201c, so Bauer.<\/p>\n<p>Diese Neuausrichtung umfasst auch die bisherige Unternehmenszentrale in Neunkirchen\/N\u00d6. MediaShop plant die \u00dcbersiedlung an einen neuen Standort. &#8222;Der neue Mietvertrag befindet sich derzeit in Verhandlung&#8220;, sagt Bauer. Mit dem Wechsel soll die genutzte B\u00fcrofl\u00e4che deutlich reduziert und gleichzeitig effizienter organisiert werden. Das neue Konzept orientiert sich an der wesentlich schlankeren Organisation und einer st\u00e4rker digitalisierten Arbeitsweise.<\/p>\n<p>Von 16 auf 50 TV-Sender innerhalb weniger Wochen<\/p>\n<p>Parallel zur internen Neuaufstellung wurde die Vertriebsreichweite deutlich ausgebaut. Im April 2026, kurz nach Insolvenz der Mediashop Gruppe, war MediaShop auf 16 TV-Sendern in zwei L\u00e4ndern pr\u00e4sent, im Mai auf 20 Sendern. Im Juni waren es bereits 37 TV-Sender in drei L\u00e4ndern, im Juli 45 Sender in vier L\u00e4ndern. Im August erreicht MediaShop rund 50 TV-Sender in f\u00fcnf L\u00e4ndern. (\u00d6, D, CH, HU, SK)<\/p>\n<p>Damit wird das Gesch\u00e4ftsmodell wieder konsequent international ausgerichtet. Neben den bestehenden Kernm\u00e4rkten sollen schrittweise weitere M\u00e4rkte erschlossen beziehungsweise reaktiviert werden. Ungarn, Tschechien, die Slowakei und Rum\u00e4nien stehen dabei im Fokus. In Ungarn wurde bereits eine Tochtergesellschaft gegr\u00fcndet.<\/p>\n<p>MediaShop positioniert sich dabei als Spezialist f\u00fcr Demonstrations-Commerce. Im Mittelpunkt stehen Produkte, deren Nutzen erkl\u00e4rt und demonstriert werden kann. TV bleibt daf\u00fcr ein wesentlicher Kanal, wird aber zunehmend mit Online, Social Media und weiteren digitalen Vertriebskan\u00e4len verbunden. \u201eWir wollen nicht Amazon, Temu oder Shein kopieren \u2013 das ist nicht unser Gesch\u00e4ft und das sind auch nicht unsere Mitbewerber. Unsere Kompetenz beginnt dort, wo ein Produkt erkl\u00e4rt werden muss, und sein Nutzen durch Demonstration sichtbar wird. In einer Welt mit einem nahezu unbegrenzten Angebot wird nicht noch mehr Auswahl zum entscheidenden Faktor, sondern Orientierung und Vertrauen. Genau dort sehen wir die St\u00e4rke von MediaShop\u201c, sagt Bauer.<\/p>\n<p>10.000 Paletten \u00fcbernommen \u2013 Sortiment wird neu aufgebaut<\/p>\n<p>Auch Warenbestand und Logistik befinden sich mitten im Transformationsprozess. Im Zuge der \u00dcbernahme wurden rund 10.000 Paletten Warenbestand \u00fcbernommen. Dieser Bestand wird derzeit systematisch abgebaut und neu bewertet. Parallel beschafft MediaShop Neuware und baut das k\u00fcnftige Sortiment auf.<\/p>\n<p>Die Produktauswahl soll k\u00fcnftig noch st\u00e4rker nach Qualit\u00e4t, tats\u00e4chlichem Kundennutzen und internationaler Skalierbarkeit erfolgen. MediaShop versteht sich dabei zunehmend als Kurator: Produkte werden ausgew\u00e4hlt und gepr\u00fcft, ihr Nutzen wird demonstriert und erfolgreiche Produkte anschlie\u00dfend \u00fcber unterschiedliche Kan\u00e4le und L\u00e4nder skaliert.<\/p>\n<p>\u201eEuropa braucht nicht noch mehr austauschbare Billigware aus Fernost. Wir setzen auf Produkte, deren Qualit\u00e4t wir vertreten k\u00f6nnen und deren Nutzen wir unseren Kundinnen und Kunden \u00fcberzeugend zeigen k\u00f6nnen. Vertrauen wird im Handel zu einem immer wichtigeren Wettbewerbsvorteil\u201c, so Bauer.<\/p>\n<p>Parallel dazu arbeitet das Unternehmen an einer neuen Logistikstruktur. Im Zuge der Expansion in Zentral- und Osteuropa wird auch der Aufbau beziehungsweise die weitgehende Automatisierung eines Logistikstandorts gepr\u00fcft. Die neue Infrastruktur soll darauf ausgelegt sein, zus\u00e4tzliche M\u00e4rkte und steigende Volumina abzuwickeln, ohne die fr\u00fchere Kostenstruktur erneut aufzubauen.<\/p>\n<p>40 Mio. Euro Umsatz 2026 \u2013 mittelfristiges Ziel bei 120 Mio. Euro<\/p>\n<p>F\u00fcr das laufende Gesch\u00e4ftsjahr 2026 plant MediaShop einen Umsatz von rund 40 Mio. Euro. Mit der weiteren Internationalisierung, zus\u00e4tzlichen Vertriebskan\u00e4len, einem erneuerten Produktsortiment und einer skalierbaren Logistik- und IT-Infrastruktur verfolgt das Unternehmen mittelfristig ein Umsatzziel von rund 120 Mio. Euro.<\/p>\n<p>Das Wachstum soll dabei ausdr\u00fccklich nicht mit einem Wiederaufbau der fr\u00fcheren Strukturen verbunden sein. Die neue Organisation ist darauf ausgerichtet, zus\u00e4tzliche M\u00e4rkte und steigende Ums\u00e4tze mit einer weitgehend skalierbaren technologischen und logistischen Infrastruktur abzuwickeln. \u201eDie ersten beiden Monate haben gezeigt, dass die neue Struktur funktioniert. Jetzt investieren wir in Wachstum: in neue M\u00e4rkte, zus\u00e4tzliche Reichweite, Produkte, Technologie und Automatisierung. F\u00fcr diesen n\u00e4chsten Schritt planen wir auch eine Kapitalma\u00dfnahme. Entscheidend ist dabei f\u00fcr uns: Wir finanzieren die Skalierung eines operativ neu aufgestellten Unternehmens\u201c, sagt Bauer.<\/p>\n<p>Paketabgabe als zus\u00e4tzlicher Standortnachteil<\/p>\n<p>Kritisch sieht MediaShop die unterschiedlichen regulatorischen Rahmenbedingungen im europ\u00e4ischen Wettbewerb. Insbesondere die \u00f6sterreichische Paketabgabe stellt f\u00fcr international t\u00e4tige Handelsunternehmen aus Sicht des Unternehmens einen zus\u00e4tzlichen Standortnachteil dar.<\/p>\n<p>\u201e\u00d6sterreichische H\u00e4ndler mit einer Paketabgabe zus\u00e4tzlich zu belasten, w\u00e4hrend globale Plattformen den europ\u00e4ischen Markt mit Millionen Paketen bedienen, ist industriepolitisch schwer nachvollziehbar. Wir investieren trotzdem in \u00d6sterreich. Aber Standortpolitik muss sich daran messen lassen, ob heimische Unternehmen im internationalen Wettbewerb bessere oder schlechtere Voraussetzungen bekommen\u201c, sagt Bauer.<\/p>\n<p>F\u00fcr MediaShop sei dies kein Grund, die Wachstumsstrategie infrage zu stellen. Die Entwicklung der vergangenen Wochen habe vielmehr gezeigt, wie wichtig eine schlanke Kostenstruktur und eine international skalierbare Organisation f\u00fcr einen europ\u00e4ischen Handelsanbieter seien. \u201eWir haben in zwei Monaten die Basis geschaffen. Jetzt geht es darum, daraus wieder ein gro\u00dfes europ\u00e4isches Gesch\u00e4ft zu entwickeln \u2013 profitabel, international und mit einer Kostenstruktur, die Wachstum tr\u00e4gt\u201c, so Bauer.<\/p>\n<p>\u00dcber MediaShop by ONE Spot<\/p>\n<p>MediaShop by ONE Spot GmbH entwickelt und vertreibt Produkte mit besonderem Fokus auf Demonstrations-Commerce. Das Unternehmen zeigt den konkreten Nutzen ausgew\u00e4hlter Produkte \u00fcber TV, Online, Social Media und weitere Vertriebskan\u00e4le und skaliert erfolgreiche Produkte \u00fcber mehrere europ\u00e4ische M\u00e4rkte. Seit Juni 2026 wird die Marke MediaShop in \u00d6sterreich, Deutschland und der Schweiz von der neuen Gesellschaft weiterentwickelt. MediaShop by ONE Spot besch\u00e4ftigt rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und baut seine internationale Vertriebspr\u00e4senz derzeit sukzessive aus.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zwei Monate nach der \u00dcbernahme der Marke und Erwerb wesentlicher Assets zieht MediaShop by ONE Spot GmbH eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":331207,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[22],"tags":[26393,26395,46,42,13614,1672,147,1141,2519,2494,7132,1572,6745,44,26394,148,93,877],"class_list":["post-331206","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unterhaltung","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-e-commerce","tag-einzelhandel","tag-entertainment","tag-fernsehen","tag-finanzen-und-dienstleistungen","tag-handel","tag-konsumgueter","tag-medien","tag-online-medien","tag-oesterreich","tag-ots","tag-unterhaltung","tag-unternehmen","tag-wirtschaft-und-finanzen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117087457056951645","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331206","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=331206"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/331206\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/331207"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=331206"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=331206"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=331206"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}