{"id":333013,"date":"2026-08-14T06:08:31","date_gmt":"2026-08-14T06:08:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/333013\/"},"modified":"2026-08-14T06:08:31","modified_gmt":"2026-08-14T06:08:31","slug":"diabetes-im-alter-genug-naehrstoffe-oft-wichtiger-als-strenge-diaetregeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/333013\/","title":{"rendered":"Diabetes im Alter: Genug N\u00e4hrstoffe oft wichtiger als strenge Di\u00e4tregeln"},"content":{"rendered":"<p>Mangelern\u00e4hrung bei Diabetes besonders problematisch<\/p>\n<p>Mangelern\u00e4hrung ist nicht mit Untergewicht gleichzusetzen. Auch normal- oder \u00fcbergewichtige Menschen k\u00f6nnen zu wenig Eiwei\u00df, Energie, Vitamine oder Mineralstoffe aufnehmen. Deshalb ist erh\u00f6hte Aufmerksamkeit gefragt. Denn essen \u00e4ltere Menschen mit <a href=\"https:\/\/www.aponet.de\/medizin\/themen\/diabetes\" class=\"rtr-entity\" data-rtr-entity=\"Diabetes\" data-rtr-id=\"1c960a2fc2fd7c2ee3815fbb38edf3e91d893e5b\" data-rtr-score=\"106.7687229724227\" data-rtr-etype=\"keyword\" data-rtr-index=\"7\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Diabetes<\/a> weniger, w\u00e4hrend sie ihre Medikamente unver\u00e4ndert einnehmen, kann das Risiko f\u00fcr Unterzuckerungen steigen. Darauf weist der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) hin.<\/p>\n<p>Diese Warnzeichen sollten Familien beachten<\/p>\n<p class=\"ad-float-right\">Nehmen Menschen mit Diabetes ungewollt ab, sollte man das ernst nehmen. Erste Ver\u00e4nderungen zeigen sich h\u00e4ufig im Alltag: Kleidung sitzt pl\u00f6tzlich weiter, die Wangen wirken eingefallen oder Haut und Schleimh\u00e4ute sind trocken. Auch unangetastete Mahlzeiten und stehen gebliebene Getr\u00e4nke sind Warnsignale, auf die Angeh\u00f6rige oder das Pflegepersonal achten k\u00f6nnen. Ein Ess- und Trinkprotokoll \u00fcber mehrere Tage hilft dabei, Ver\u00e4nderungen zu erkennen.<\/p>\n<p>Strenge Diabetes-Di\u00e4ten k\u00f6nnen im Alter schaden<\/p>\n<p>Im h\u00f6heren Lebensalter verschieben sich die Therapieziele h\u00e4ufig. Der Erhalt von Kraft, Selbstst\u00e4ndigkeit und Lebensqualit\u00e4t r\u00fcckt st\u00e4rker in den Vordergrund. \u201eErn\u00e4hrungsvorgaben sind daher mit Vorsicht zu genie\u00dfen\u201c, so Boehm. \u201eLight-Produkte sollten im hohen Lebensalter eher vermieden werden. Essen und Trinken dienen nicht nur der N\u00e4hrstoffaufnahme. Sie strukturieren den Tag, kn\u00fcpfen an Gewohnheiten an und haben soziale Bedeutung.\u201c<\/p>\n<p>\u201eStrenge Di\u00e4tregeln k\u00f6nnen im Alter mehr schaden als n\u00fctzen\u201c, erg\u00e4nzt Sebastian Bittner, Vorstandsmitglied des VDBD. \u201eWenn Menschen weniger essen, aber Insulin oder andere blutzuckersenkende Medikamente unver\u00e4ndert weiterlaufen, steigt das Risiko f\u00fcr Unterzuckerungen.\u201c<\/p>\n<p>Warum ausreichendes Trinken so wichtig ist<\/p>\n<p>Bei Diabetes kann ein Fl\u00fcssigkeitsmangel schneller zu einem Problem werden: Sind die Blutzuckerwerte \u2013 auch durch den Fl\u00fcssigkeitsmangel \u2013 deutlich erh\u00f6ht, scheidet der K\u00f6rper Zucker \u00fcber den Urin aus. Dadurch m\u00fcssen Betroffene h\u00e4ufiger zur Toilette und trocknen noch leichter aus. So kann ein Teufelskreis entstehen. Betroffene k\u00f6nnen dann m\u00fcde und verwirrt wirken. Auch Kreislauf und Nieren k\u00f6nnen belastet werden. Auch Medikamente wie GLP-1-Rezeptoragonisten k\u00f6nnen das Durstgef\u00fchl abschw\u00e4chen. Deshalb sollte das Trinken bewusst in den Tagesablauf eingebunden werden.<\/p>\n<p>\u201eFeste Trinkzeiten, gut sichtbare Getr\u00e4nke, kleine Gl\u00e4ser, Suppen, wasserreiches Obst oder unges\u00fc\u00dfte Tees helfen dabei, die Fl\u00fcssigkeitseinnahme zu steigern\u201c, empfiehlt Bittner. \u201eBei Herz- oder Nierenerkrankungen sollte die Trinkmenge besonders im Auge behalten werden und \u00e4rztlich abgestimmt werden.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcnf praktische Tipps f\u00fcr den Alltag<\/p>\n<p>Einmal pro Woche wiegen und Ver\u00e4nderungen notieren.Ess- und Trinkmengen beobachten \u2013 besonders nach Infekten, Klinikaufenthalten oder belastenden Ereignissen.Eiwei\u00dfreiche Lebensmittel wie Milchprodukte, H\u00fclsenfr\u00fcchte, Eier, Fisch oder Fleisch passend zu Vorlieben und Vertr\u00e4glichkeit einplanen.Di\u00e4ten nicht ohne R\u00fccksprache mit der Hausarzt- oder Diabetespraxis beziehungsweise Ern\u00e4hrungsfachkr\u00e4ften versch\u00e4rfen.Die Therapie pr\u00fcfen lassen, wenn weniger gegessen oder getrunken wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mangelern\u00e4hrung bei Diabetes besonders problematisch Mangelern\u00e4hrung ist nicht mit Untergewicht gleichzusetzen. 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