{"id":333580,"date":"2026-08-14T11:55:10","date_gmt":"2026-08-14T11:55:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/333580\/"},"modified":"2026-08-14T11:55:10","modified_gmt":"2026-08-14T11:55:10","slug":"feuerwand-treibt-urlauber-ins-meer-waldbraende-wueten-in-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/333580\/","title":{"rendered":"&#8222;Feuerwand&#8220; treibt Urlauber ins Meer: Waldbr\u00e4nde w\u00fcten in Europa"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            14\/08\/2026 &#8211; 13:17 MESZ\n            <\/p>\n<p>Eine drei Kilometer lange Feuerwand, die stellenweise bis zu 30 Meter hoch war, trieb Hunderte Urlauber an der K\u00fcste Nordgriechenlands ins Meer. Gleichzeitig k\u00e4mpften auch Kroatien, Frankreich und Gro\u00dfbritannien bei extremer Sommerhitze mit schweren Waldbr\u00e4nden. Mehr als 200 Feuerwehrleute waren stundenlang im Einsatz, unterst\u00fctzt von L\u00f6schflugzeugen und Hubschraubern. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Sie versuchten, einen Gro\u00dfbrand auf der Halbinsel Chalkidiki s\u00fcdlich von Thessaloniki unter Kontrolle zu bringen. Die Flammen r\u00fcckten dabei immer n\u00e4her an die bei Urlaubern beliebten Orte Siviri und Fourka heran. Eine Evakuierung \u00fcber die Stra\u00dfen hielten die Beh\u00f6rden f\u00fcr zu gef\u00e4hrlich. Deshalb wurden rund 500 Urlauber mit kleinen Booten, Schiffen der K\u00fcstenwache und Einsatzfahrzeugen der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Etwa 200 Menschen gingen an Bord eines Schiffes, das vor der K\u00fcste wartete. Gleichzeitig versuchten zahlreiche Menschen, mit dem Auto \u00fcber Land zu fliehen, und gerieten dabei in lange Staus. <\/p>\n<p>&#8222;Wir stehen am Strand und suchen einen Weg, hier wegzukommen&#8220;, sagte die Anwohnerin Sophia der Nachrichtenagentur AFP. Zu diesem Zeitpunkt h\u00e4tten die Flammen bereits die ersten H\u00e4user erreicht. Zwei Feuerwehrleute mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Die Beh\u00f6rden sperrten au\u00dferdem die Pinienw\u00e4lder der Region f\u00fcr Besucher. Zuvor hatten Meteorologen vor Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde gewarnt. Sp\u00e4ter gelang es den Einsatzkr\u00e4ften, den Brand unter Kontrolle zu bringen. <\/p>\n<p>Sie blieben jedoch vor Ort und in Alarmbereitschaft, da jederzeit neue Feuer ausbrechen konnten. In ganz Griechenland gilt weiterhin die h\u00f6chste Waldbrand-Warnstufe. Erst Anfang des Monats hatte ein schwerer Brand in der N\u00e4he von Athen rund 110 Quadratkilometer Wald zerst\u00f6rt. Zwei Mitglieder einer Hubschrauberbesatzung kamen dabei ums Leben.<\/p>\n<p>K\u00fcstenort wird evakuiert<\/p>\n<p>Mehr als 150 Feuerwehrleute k\u00e4mpften in Kroatien gegen einen Waldbrand, der sich von einem Pinienwald schnell bis in den Urlaubsort Lokva Rogoznica ausbreitete. Mehrere H\u00e4user und Fahrzeuge wurden durch die Flammen zerst\u00f6rt. Mindestens 1.000 Menschen mussten ihre H\u00e4user verlassen und wurden vor\u00fcbergehend in einer Sporthalle im nahe gelegenen Omis untergebracht. Eine K\u00fcstenstra\u00dfe wurde gesperrt, wodurch sich lange Staus bildeten. Der kroatische Feuerwehrchef Slavko Tucakovic stellte sich auf eine &#8222;schwierige Nacht&#8220; ein. <\/p>\n<p>Zus\u00e4tzliche Einsatzkr\u00e4fte wurden angefordert. Vier Canadair-L\u00f6schflugzeuge konnten in der Nacht nicht eingesetzt werden und blieben bis zum Morgengrauen am Boden. Starke Winde erschwerten die L\u00f6scharbeiten und sorgten daf\u00fcr, dass sich die Flammen schnell weiter ausbreiteten. Mehrere Menschen erlitten Verbrennungen. Erst einen Tag zuvor hatten Feuerwehrleute einen weiteren Brand auf der Insel Brac unter Kontrolle gebracht. Gleichzeitig wurden entlang der kroatischen K\u00fcste Rekordtemperaturen gemessen. Auch Frankreich k\u00e4mpft weiter mit einer hohen Waldbrandgefahr. <\/p>\n<p>M\u00e9t\u00e9o France setzte am Freitag vier D\u00e9partements auf die h\u00f6chste Warnstufe. Nach Angaben der Wetterbeh\u00f6rde ist die Gefahr, dass Br\u00e4nde entstehen und sich ausbreiten, derzeit deutlich h\u00f6her als in einem gew\u00f6hnlichen Sommer. Im D\u00e9partement Aude nahe Carcassonne gelang es der Feuerwehr in der Nacht, einen Brand unter Kontrolle zu bringen. <\/p>\n<p>Zuvor hatten die Einsatzkr\u00e4fte 73 H\u00e4user vor den Flammen gesch\u00fctzt. Ein weiterer Brand im D\u00e9partement Pas-de-Calais bei Mont-Frieux war am Freitagmorgen dagegen noch nicht gel\u00f6scht. Wegen der anhaltenden Hitze rufen die Beh\u00f6rden die Menschen in ganz Frankreich dazu auf, auch am Wochenende besonders vorsichtig zu sein.<\/p>\n<p>Teenager nach t\u00f6dlichem Brand in Haft<\/p>\n<p>Ein 15-J\u00e4hriger wird im Zusammenhang mit einem Waldbrand in der N\u00e4he des Flughafens von Bordeaux strafrechtlich untersucht und befindet sich in Jugendhaft. Bei dem Feuer waren am 21. Juli zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen, nachdem sie in ihrem Einsatzfahrzeug von den Flammen eingeschlossen worden waren. Die Todesf\u00e4lle haben bei den franz\u00f6sischen Feuerwehrgewerkschaften f\u00fcr gro\u00dfe Wut gesorgt. <\/p>\n<p>Dazu tr\u00e4gt auch der Tod eines freiwilligen Feuerwehrmanns bei einem weiteren Brand im S\u00fcdosten des Landes bei. Vertreter der Gewerkschaften trafen sich in dieser Woche mit Innenminister Laurent Nunez. Dessen Zusagen gehen ihnen jedoch nicht weit genug. Sie kritisieren vor allem die ihrer Ansicht nach unzureichende Ausstattung der Feuerwehren und drohen deshalb f\u00fcr September mit Streiks. Auch Gro\u00dfbritannien k\u00e4mpft mit schweren Waldbr\u00e4nden. Am bislang hei\u00dfesten Tag des Jahres breitete sich ein Feuer mit mehreren Brandherden bis in Wohngebiete nahe Stourbridge aus. <\/p>\n<p>Mindestens sechs Geb\u00e4ude wurden besch\u00e4digt, mehrere Menschen mussten ihre H\u00e4user verlassen. Drei Feuerwehrleute und ein Kind wurden ins Krankenhaus gebracht. Sechs weitere Menschen mussten wegen einer Rauchvergiftung behandelt werden. Der Leiter der Feuerwehr in den West Midlands, Simon Tuhill, bezeichnete den Brand als &#8222;einen der bedeutendsten Eins\u00e4tze&#8220;, die sein Dienst je erlebt habe. Als Grund f\u00fcr die schnelle Ausbreitung nannte er die &#8222;brandtrockenen&#8220; Bedingungen. <\/p>\n<p>Fast drei Viertel Englands sind inzwischen von D\u00fcrre betroffen. Premierminister Andy Burnham rief H\u00e4ndler deshalb dazu auf, den Verkauf von Einweggrills einzuschr\u00e4nken.<\/p>\n<p>Weitere Quellen \u2022 AFP, AP<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 14\/08\/2026 &#8211; 13:17 MESZ Eine drei Kilometer lange Feuerwand, die stellenweise bis zu 30 Meter&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":333581,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3],"tags":[76,75,74,3104,532,7814,7395,79947],"class_list":["post-333580","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-europa","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-feuerwehr","tag-frankreich","tag-kroatien","tag-vereinigtes-koenigreich","tag-waldbraende-griechenland"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117093736833146623","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/333580","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=333580"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/333580\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/333581"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=333580"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=333580"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=333580"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}