{"id":333582,"date":"2026-08-14T11:56:07","date_gmt":"2026-08-14T11:56:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/333582\/"},"modified":"2026-08-14T11:56:07","modified_gmt":"2026-08-14T11:56:07","slug":"wkoe-trefelik-konsumentinnen-drohen-durch-eu-verpackungsverordnung-hoehere-preise-und-weniger-auswahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/333582\/","title":{"rendered":"WK\u00d6-Trefelik: Konsument:innen drohen durch EU-Verpackungsverordnung h\u00f6here Preise und weniger Auswahl"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Die Vorgaben der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) sind v\u00f6llig unpraktikabel und schie\u00dfen aus Sicht des \u00f6sterreichischen Handels deutlich \u00fcber das Ziel hinaus. \u201eDie EU-Verpackungsverordnung ist in ihrer jetzigen Form eine Lose-lose-Situation: Sie belastet unsere Handelsbetriebe massiv und am Ende zahlen auch die Konsumentinnen und Konsumenten die Rechnung. Gut gemeinte Regulierung darf nicht dazu f\u00fchren, dass Betriebe mit B\u00fcrokratie und Kosten \u00fcberfordert, Angebote eingeschr\u00e4nkt und Produkte f\u00fcr die Menschen teurer werden\u201c, kritisiert Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer \u00d6sterreich (WK\u00d6).<\/p>\n<p>Lose-lose-Situation f\u00fcr Konsument:innen und Unternehmen<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr die Konsumentinnen und Konsumenten drohen sp\u00fcrbare Folgen. Gerade kleinere H\u00e4ndler in der EU k\u00f6nnten aufgrund zus\u00e4tzlicher Kosten und Verpflichtungen den Verkauf in ihre Nachbarl\u00e4nder einstellen, wenn sich dieser wirtschaftlich nicht mehr rechnet. Damit w\u00fcrden Auswahl und Angebotsvielfalt sinken. Gr\u00f6\u00dfere Anbieter k\u00f6nnen die zus\u00e4tzlichen Belastungen zwar eher \u00fcber h\u00f6here Absatzmengen abfedern, m\u00fcssen die entstehenden Kosten aber zumindest teilweise in ihre Preise einkalkulieren. \u201eDie Konsumenten zahlen in beiden F\u00e4llen drauf: Bei kleineren Anbietern besteht die Gefahr, dass sie \u00d6sterreich gar nicht mehr beliefern, w\u00e4hrend bei gr\u00f6\u00dferen Anbietern die zus\u00e4tzlichen Kosten letztlich die Preise erh\u00f6hen k\u00f6nnen. Weniger Auswahl und h\u00f6here Preise d\u00fcrfen nicht das Ergebnis europ\u00e4ischer Regulierung sein\u201c, warnt Trefelik.<\/p>\n<p>Dass die EU-Verpackungsverordnung in wesentlichen Punkten nicht praxistauglich ist, scheint mittlerweile auch auf EU-Ebene angekommen zu sein. Die Europ\u00e4ische Kommission sieht laut Medienberichten selbst Nachbesserungsbedarf. Das best\u00e4tigt die massive Kritik der Unternehmen an den neuen Vorgaben. Selbst die EU-Umweltkommissarin hat die Problematik rund um die Bestellung von Bevollm\u00e4chtigten aufgegriffen und die nationalen Beh\u00f6rden dazu aufgerufen, vorerst nicht zu sanktionieren. <\/p>\n<p>Rasche Nachbesserungen n\u00f6tig<\/p>\n<p>Die Bundessparte Handel der WK\u00d6 setzt sich daher weiterhin intensiv daf\u00fcr ein, dass die EU-Verpackungsverordnung auf europ\u00e4ischer Ebene nochmals \u00fcberarbeitet und wirksame Erleichterungen f\u00fcr die betroffenen Unternehmen verankert werden. Insbesondere EPU und KMU brauchen klare, verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfige und praktisch umsetzbare Vorgaben. \u201eDie Zeit dr\u00e4ngt: Notwendige Nachbesserungen m\u00fcssen rasch erfolgen\u201c, so Trefelik abschlie\u00dfend. (PWK381\/ST)<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | PWK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Die Vorgaben der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) sind v\u00f6llig unpraktikabel und schie\u00dfen aus Sicht des \u00f6sterreichischen Handels&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":333583,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[22691,26393,26395,84549,2494,40,41,26394,82441,39,93,66,65,64],"class_list":["post-333582","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-wkoe","tag-apa","tag-apa-ots","tag-eu-verpackungsverordnung","tag-handel","tag-nachrichten","tag-news","tag-ots","tag-ppwr","tag-schlagzeilen","tag-unternehmen","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117093740576609934","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/333582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=333582"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/333582\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/333583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=333582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=333582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=333582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}