{"id":333942,"date":"2026-08-14T15:31:08","date_gmt":"2026-08-14T15:31:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/333942\/"},"modified":"2026-08-14T15:31:08","modified_gmt":"2026-08-14T15:31:08","slug":"schwere-waldbraende-in-kroatien-tausende-evakuiert-touristen-verletzt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/333942\/","title":{"rendered":"Schwere Waldbr\u00e4nde in Kroatien: Tausende evakuiert, Touristen verletzt"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            14\/08\/2026 &#8211; 17:03 MESZ\n            <\/p>\n<p>Das Feuer ist am Donnerstagabend (13. August) in der kroatischen Region Lokva Rogoznica ausgebrochen, rund 25 bis 30 Kilometer s\u00fcdlich vom beliebten Touristenziel Split. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Trockenes Buschwerk und Pinienw\u00e4lder gerieten bei starkem Wind rasch in Brand. Innerhalb k\u00fcrzester Zeit erreichten die Flammen bewohnte Gebiete und fra\u00dfen sich weiter in Richtung Omi\u0161. Nach Angaben von Reuters und weiterer Quellen zerst\u00f6rte der Brand mehr als 1.000 Hektar Land, darunter Wohnh\u00e4user, Autos und Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Ungarische Touristen geraten in die Feuerzone<\/p>\n<p>Nach Angaben der ungarischen Au\u00dfenministerin Anita Orb\u00e1n mussten mindestens 58 ungarische Staatsb\u00fcrger aus dem betroffenen Gebiet in Sicherheit gebracht werden. Etwa 45 von ihnen fanden in einer Sporthalle Unterkunft, weitere 13 Menschen brachte man an einen anderen sicheren Ort. Zwei ungarische Familien mit insgesamt sieben Personen konnten die gef\u00e4hrdete Zone nur zu Fu\u00df verlassen, ihre Fahrzeuge blieben vermutlich im Feuer zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ein ungarischer Staatsb\u00fcrger wurde verletzt und mit leichteren Verletzungen an Armen und Beinen in ein Krankenhaus in Split gebracht. Zwei ungarische Polizisten leisten vor Ort konsularische Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Unter den Betroffenen befinden sich nach bisherigem Stand keine deutschen Verletzten.<\/p>\n<p>In den kritischsten Stunden k\u00e4mpften 286 Feuerwehrleute mit rund 90 Fahrzeugen und vier L\u00f6schflugzeugen gegen die Flammen. Die kroatische Marine hielt eines ihrer Schiffe in Bereitschaft, falls weitere Menschen \u00fcber das Meer in Sicherheit gebracht werden m\u00fcssen. Einem Teil der Einwohner und Touristen konnte tats\u00e4chlich bereits mit Booten geholfen werden.<\/p>\n<p>Verletzte nach Waldbrand in Touristenregion<\/p>\n<p>Nach einer \u00dcbersicht der Gesundheitsbeh\u00f6rden in Split vom Freitagmorgen ben\u00f6tigten 36 Menschen \u00e4rztliche Hilfe, 14 wurden ins Krankenhaus eingeliefert, bei sieben Personen stuften die \u00c4rzte den Zustand als lebensbedrohlich ein. Viele Verletzte erlitten Verbrennungen oder hatten Rauch eingeatmet. In Omi\u0161, Dugi Rat, Makarska und Split richteten die Beh\u00f6rden provisorische Unterk\u00fcnfte f\u00fcr die Menschen ein.<\/p>\n<p>Am Freitagmorgen lie\u00df die Intensit\u00e4t des Feuers rund um Omi\u0161 deutlich nach. Offene Flammen waren an vielen Stellen nicht mehr zu sehen, die L\u00f6scharbeiten und Nachsicherungen gingen jedoch weiter. Nach Einsch\u00e4tzung der Beh\u00f6rden gelang es, eine weitere gro\u00dffl\u00e4chige Ausbreitung zu verhindern. Der nationale Feuerwehrchef Slavko Tucakovi\u0107 sprach dennoch von einem der schwersten Waldbr\u00e4nde in der Geschichte Kroatiens.<\/p>\n<p>Nicht nur in Omi\u0161 brennt es<\/p>\n<p>Die Lage wird dadurch erschwert, dass die kroatischen Feuerwehrleute gleichzeitig an mehreren Brandherden k\u00e4mpfen. Am Freitagmorgen brach ein weiterer gro\u00dfer Waldbrand auf der Halbinsel Pelje\u0161ac nahe Kuna Pelje\u0161ka aus. Dort stehen Wiesen, Buschland und Pinienw\u00e4lder in Flammen. Vier L\u00f6schflugzeuge des Typs Canadair-CL-415 wurden dorthin verlegt.<\/p>\n<p>In den vergangenen Tagen waren bereits auf der Insel Bra\u010d, in der Region \u0160krljevo, auf Hvar und Kor\u010dula sowie an mehreren Abschnitten der dalmatinischen K\u00fcste Br\u00e4nde ausgebrochen.<\/p>\n<p>Bei der aktuellen Katastrophe kommen mehrere Risikofaktoren zusammen: eine lange Trockenperiode, <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/08\/11\/durre-setzt-ungarns-weinbau-und-landwirtschaft-massiv-unter-druck\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ausged\u00f6rrte mediterrane Vegetation<\/a>, hohe Temperaturen und starker Wind. Ein \u00e4hnliches Muster hat in den vergangenen Wochen in vielen Teilen Europas zu massiven Waldbr\u00e4nden gef\u00fchrt. In <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/business\/2026\/08\/13\/waldbrande-in-europa-ist-2026-bereits-rekordjahr\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Frankreich, Spanien und Griechenland<\/a> brannten ebenfalls gro\u00dfe Fl\u00e4chen, vielerorts mussten ganze Ortschaften evakuiert werden.<\/p>\n<p>Der Brand in Kroatien w\u00fctet zudem mitten in der Hauptreisezeit an einem der meistbesuchten K\u00fcstenabschnitte des Landes. Zwischen Omi\u0161 und Split kam es zu Stra\u00dfensperrungen und langen Staus, w\u00e4hrend Tausende Touristen versuchten, das gef\u00e4hrdete Gebiet zu verlassen oder zu umfahren. Auch Teile der Jadranska Magistrala mussten gesperrt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 14\/08\/2026 &#8211; 17:03 MESZ Das Feuer ist am Donnerstagabend (13. 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