{"id":334264,"date":"2026-08-14T18:43:13","date_gmt":"2026-08-14T18:43:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/334264\/"},"modified":"2026-08-14T18:43:13","modified_gmt":"2026-08-14T18:43:13","slug":"studie-bestaetigt-oesterreichs-standort-geraet-bei-arbeitskosten-zunehmend-unter-druck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/334264\/","title":{"rendered":"Studie best\u00e4tigt: \u00d6sterreichs Standort ger\u00e4t bei Arbeitskosten zunehmend unter Druck"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Eine aktuelle Studie des deutschen gewerkschaftsnahen Instituts f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK) best\u00e4tigt, dass der heimische Wirtschaftsstandort deutlich an Wettbewerbsf\u00e4higkeit verloren hat. Mit Arbeitskosten von 46,30 Euro pro Stunde z\u00e4hlt \u00d6sterreich mittlerweile zu den f\u00fcnf teuersten Wirtschaftsstandorten in der Europ\u00e4ischen Union. Die Arbeitskosten sind zudem zuletzt st\u00e4rker gestiegen als in Deutschland und im EU-Durchschnitt.<\/p>\n<p>Besonders alarmierend ist die Entwicklung der Lohnst\u00fcckkosten, also der Arbeitskosten im Verh\u00e4ltnis zur Produktivit\u00e4t. Laut IMK verzeichnete \u00d6sterreich in den Jahren 2023 bis 2025 mit durchschnittlich 6,4 Prozent den st\u00e4rksten Anstieg innerhalb der EU. Auch im langfristigen Vergleich seit 2000 verzeichnet \u00d6sterreich gemeinsam mit den Niederlanden den h\u00f6chsten Anstieg der Lohnst\u00fcckkosten.<\/p>\n<p>\u201eDie Studie zeigt deutlich, dass der Wirtschaftsstandort unter Druck ist. Problematisch wird es, wenn die Kosten wesentlich schneller steigen als die Produktivit\u00e4t. Genau das sehen wir in \u00d6sterreich\u201c, betont Jochen Danninger, Generalsekret\u00e4r der Wirtschaftskammer \u00d6sterreich (WK\u00d6): \u201eWenn wir Wertsch\u00f6pfung, Investitionen und Arbeitspl\u00e4tze dauerhaft in \u00d6sterreich halten wollen, m\u00fcssen wir gemeinsam an den Standortkosten arbeiten. Die aktuelle IMK-Studie ist ein weiterer Weckruf: \u00d6sterreich darf sich im internationalen Wettbewerb nicht aus dem Markt preisen.\u201c<\/p>\n<p>Denn w\u00e4hrend die Arbeitskosten in \u00d6sterreich im Jahr 2025 um 4,5 Prozent gestiegen sind, lag die Steigerung in Deutschland nur bei 3,4 Prozent. Damit vergr\u00f6\u00dfert sich der Kostennachteil gegen\u00fcber unserem wichtigsten Handelspartner und Mitbewerber weiter.<\/p>\n<p>Energiekosten und B\u00fcrokratie belasten zus\u00e4tzlich<\/p>\n<p>F\u00fcr ein exportorientiertes Land wie \u00d6sterreich ist das besonders problematisch. Die heimischen Unternehmen stehen nicht nur im Wettbewerb mit Deutschland, sondern auch mit zahlreichen europ\u00e4ischen und internationalen Standorten, deren Kosten deutlich niedriger sind. Hohe Energiepreise, steigende B\u00fcrokratiekosten und die schwache Konjunktur belasten die Wettbewerbsf\u00e4higkeit zus\u00e4tzlich.<\/p>\n<p>\u201eDie angek\u00fcndigte Senkung der Lohnnebenkosten ist absolut notwendig. Sie muss nun rasch und konsequent umgesetzt werden und darf keinesfalls durch neue Belastungsideen konterkariert werden\u201c, so Danninger. Deshalb kommt f\u00fcr die Wirtschaftskammer eine Erh\u00f6hung des Arbeitgeberbeitrags zum Insolvenzentgeltfonds keinesfalls in Frage.<\/p>\n<p>Denn, das zeigt die Studie deutlich: \u00d6sterreich braucht dringend Ma\u00dfnahmen zur Verbesserung der Wettbewerbsf\u00e4higkeit. Neben der sp\u00fcrbaren Senkung der Lohnnebenkosten z\u00e4hlen dazu strukturelle Reformen, welche die Produktivit\u00e4t und das Arbeitsangebot st\u00e4rken, sowie die Unternehmen konsequent von \u00fcberbordender B\u00fcrokratie entlasten. (PWK383)<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | PWK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Eine aktuelle Studie des deutschen gewerkschaftsnahen Instituts f\u00fcr Makro\u00f6konomie und Konjunkturforschung (IMK) best\u00e4tigt, dass der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":334265,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[22691,26393,26395,7214,86100,67520,40,41,26394,39,11991,1490,66,877,65,64],"class_list":["post-334264","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-wkoe","tag-apa","tag-apa-ots","tag-arbeit","tag-arbeitskosten","tag-danninger","tag-nachrichten","tag-news","tag-ots","tag-schlagzeilen","tag-standort","tag-studie","tag-welt","tag-wirtschaft-und-finanzen","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117095340916248669","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=334264"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334264\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/334265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=334264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=334264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=334264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}