{"id":334276,"date":"2026-08-14T18:52:33","date_gmt":"2026-08-14T18:52:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/334276\/"},"modified":"2026-08-14T18:52:33","modified_gmt":"2026-08-14T18:52:33","slug":"drei-banksy-kunstwerke-verursachen-britischen-steuerzahlern-fast-150-000-pfund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/334276\/","title":{"rendered":"Drei Banksy-Kunstwerke verursachen britischen Steuerzahlern fast 150.000 Pfund"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            11\/08\/2026 &#8211; 11:39 MESZ\n            <\/p>\n<p>Drei <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/03\/17\/banksy-robert-gunningham\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Banksy <\/a>Werke haben die Staatskasse bislang fast 150.000 Pfund (175.000 Euro) f\u00fcr Entfernung, Sicherheit und verwandte Ma\u00dfnahmen gekostet.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte Posten entf\u00e4llt auf ein Wandbild, das Banksy im September 2025 an den Royal Courts of Justice in London hinterlie\u00df. Laut BBC belaufen sich die bisherigen Kosten f\u00fcr Abtragung und Sicherheitsma\u00dfnahmen dort auf mehr als 85.000 Pfund (100.000 Euro).<\/p>\n<p>Die Entfernung l\u00e4uft noch. Die Ausgaben d\u00fcrften weiter steigen.<\/p>\n<p>Das Wandbild zeigt einen hilflosen Demonstranten, der am Boden liegt und ein blutverschmiertes Schild h\u00e4lt. \u00dcber ihm beugt sich ein Richter mit erhobenem Hammer. Viele interpretierten die Arbeit als Reaktion auf das Vorgehen der britischen Regierung gegen die Aktivistengruppe Palestine Action.<\/p>\n<p>Eine Informationsfreiheitsanfrage hat die einzelnen Posten offengelegt. Das Justizministerium erkl\u00e4rte der BBC, dass 50.000 Pfund (59.000 Euro) f\u00fcr das Entfernen der Farbe von dem denkmalgesch\u00fctzten Geb\u00e4ude in der Carey Street ausgegeben wurden. Weitere 35.000 Pfund (41.000 Euro) entfielen auf \u00dcberstunden und Sicherheitsdienste.<\/p>\n<p>\u201eDie Royal Courts of Justice sind ein denkmalgesch\u00fctztes Geb\u00e4ude, und der HM Courts and Tribunals Service ist verpflichtet, dessen urspr\u00fcnglichen Charakter zu bewahren\u201c, teilte der Gerichtsdienst mit.<\/p>\n<p>Auch an anderer Stelle in der Hauptstadt verursacht der anonyme Streetart-K\u00fcnstler aus Bristol Kosten. Weitere 60.000 Pfund (70.000 Euro) flossen in Absperrungen, Personal und Verwaltung, um eine <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/2026\/04\/30\/von-der-flagge-geblendet-banksy-bestatigt-statue-in-london-als-sein-werk\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Banksy-Statue<\/a> zu sch\u00fctzen, die im April in London auftauchte. Die Figur zeigt einen Mann, der vom Rand eines Sockels schreitet. Er h\u00e4lt eine Fahnenstange, deren Stoff sein Gesicht verdeckt.<\/p>\n<p>Im August 2024 verwandelte Banksy zudem eine Wachbox der City-of-London-Police in ein riesiges Piranha-Becken. Das Werk wurde sp\u00e4ter f\u00fcr 2.200 Pfund (2.500 Euro) entfernt und soll noch in diesem Jahr dauerhaft im London Museum ausgestellt werden.<\/p>\n<p>Vandalismus oder Kunst?<\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten F\u00e4lle haben die Debatte neu entfacht, welchen Platz Banksys Arbeiten im \u00f6ffentlichen Raum haben und wie viel Steuergeld in ihren Schutz oder ihre Entfernung flie\u00dfen soll.<\/p>\n<p>Die Kunstkritikerin Estelle Lovatt verteidigt Banksys Werk und verweist auf den Nutzen f\u00fcr den Tourismus. \u201eManche Menschen besuchen den Buckingham-Palast, andere Banksys Kunst\u201c, sagte sie der BBC. \u201eSeine Arbeiten bringen Menschen zusammen, w\u00e4hrend Politik uns spalten kann. Er ist wie der Rattenf\u00e4nger von Hameln oder ein Ausrufer der Stadt.\u201c<\/p>\n<p>Ganz anders sieht es der Schatten-Justizminister Nick Timothy. Er bezeichnete den Einsatz von Steuergeld zur Beseitigung des Werks als \u201eskandal\u00f6s\u201c. \u201eUnsere Gerichte sind ein nationales Symbol f\u00fcr Gerechtigkeit und Rechtsstaatlichkeit\u201c, sagte er. \u201eBanksys Vandalismus muss gestoppt werden, und er sollte die Kosten tragen, die er anderen aufb\u00fcrdet.\u201c<\/p>\n<p>Roms Graffiti-Problem<\/p>\n<p>In London dreht sich die Debatte um das Werk eines der ber\u00fchmtesten K\u00fcnstler der Welt. In Rom ist das Problem weit weniger glamour\u00f6s: Dort werden Denkm\u00e4ler, Wohnh\u00e4user und frisch restaurierte Geb\u00e4ude mit anonymen Tags \u00fcberzogen.<\/p>\n<p>Die italienische Hauptstadt ist zum ungew\u00f6hnlichen Arbeitsplatz des 28-j\u00e4hrigen Restaurators Valerio Tuveri geworden. Er hat sich auf Instagram und TikTok eine Fangemeinde aufgebaut, indem er durch die Stadt zieht und Tags sowie Graffiti von historischen Mauern entfernt.<\/p>\n<p>Mit Sandstrahlger\u00e4t und Handy-Kamera ist Tuveri online als \u201eder Mann, der Rom s\u00e4ubert\u201c bekannt geworden.<\/p>\n<p>Sein j\u00fcngstes Projekt ist die Villa Sciarra, ein historisches Wahrzeichen Roms, an deren frisch restaurierten W\u00e4nden neue Graffiti aufgetaucht waren. Mit Schutzkleidung und einem Hochdruck-Sandstrahlger\u00e4t entfernte er die Farbschicht vorsichtig und bewahrte gleichzeitig den Stein darunter.<\/p>\n<p>\u201eIch habe mich f\u00fcr diesen Weg, diesen \u201aKampf\u2018 gegen Graffiti entschieden, weil Rom meiner Meinung nach die sch\u00f6nste Stadt der Welt ist und zugleich die am st\u00e4rksten verw\u00fcstete Stadt Europas\u201c, sagt er. \u201e\u00dcberall stehen sinnlose Schriftz\u00fcge: auf Denkm\u00e4lern, Privatwohnungen, Autos und Rolll\u00e4den.\u201c<\/p>\n<p>Tuveri sieht einen klaren Unterschied zwischen Street Art und den wahllosen Tags, die viele historische Geb\u00e4ude der Stadt bedecken.<\/p>\n<p>Aus seiner Sicht sollte Italien h\u00e4rter gegen die Verursacher vorgehen. Er fordert mehr \u00dcberwachungskameras, strengere Sicherheitskontrollen und h\u00f6here Geldstrafen, um T\u00e4ter abzuschrecken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 11\/08\/2026 &#8211; 11:39 MESZ Drei Banksy Werke haben die Staatskasse bislang fast 150.000 Pfund (175.000&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":334277,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[26],"tags":[158,157,46,42,19543,159,147,11301,161,160,44,2330,27478,148,7395],"class_list":["post-334276","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art","tag-art-and-design","tag-at","tag-austria","tag-banksy","tag-design","tag-entertainment","tag-graffiti","tag-kunst","tag-kunst-und-design","tag-oesterreich","tag-steuern","tag-street-art","tag-unterhaltung","tag-vereinigtes-koenigreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117095376680339354","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334276","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=334276"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334276\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/334277"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=334276"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=334276"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=334276"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}