{"id":334430,"date":"2026-08-14T20:37:10","date_gmt":"2026-08-14T20:37:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/334430\/"},"modified":"2026-08-14T20:37:10","modified_gmt":"2026-08-14T20:37:10","slug":"neuer-ansturm-auf-ceuta-spanien-und-marokko-ruesten-sich-mit-tausenden-sicherheitskraeften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/334430\/","title":{"rendered":"Neuer Ansturm auf Ceuta? Spanien und Marokko r\u00fcsten sich mit tausenden Sicherheitskr\u00e4ften"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            14\/08\/2026 &#8211; 16:33 MESZ\n            <\/p>\n<p>Ceuta verst\u00e4rkt seinen Grenzschutz wegen des Risikos einer neuen unkontrollierten Einreise von mehreren Tausend Migranten aus Marokko an diesem Samstag, den 15. August. <\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Aufrufe in sozialen Netzwerken, in die autonome Stadt zu gelangen, haben die Sicherheitsapparate beider L\u00e4nder mobilisiert. Vor etwa zwei Wochen waren mehr als 70.000 Einwanderer binnen eines Tages in die Stadt gelangt. <\/p>\n<p>Spanien hat die Polizei- und Milit\u00e4rpr\u00e4senz in der Stadt deutlich erh\u00f6ht. Derzeit sind 880 Polizisten der Nationalpolizei und 714 Mitglieder der Guardia Civil im Einsatz. Das Innenministerium will weitere 45 Kr\u00e4fte entsenden. Innenminister Fernando Grande-Marlaska betont die Abstimmung mit Marokko und bezeichnete die Krise vom 30. Juli als &#8222;au\u00dfergew\u00f6hnlich&#8220;.<\/p>\n<p>Strenge Sicherheitsvorkehrungen<\/p>\n<p>Die spanischen Beh\u00f6rden halten ein verst\u00e4rktes Sicherheitsdispositiv aufrecht, um zu verhindern, dass sich die Szenen vom Ende Juli wiederholen. Die Lage bleibt unter Beobachtung, je n\u00e4her der Samstag r\u00fcckt. Dieses Datum wurde in den \u00fcber soziale Netzwerke verbreiteten Nachrichten explizit genannt.<\/p>\n<p>Der Pr\u00e4sident des spanischen Senats, Pedro Roll\u00e1n, und der Pr\u00e4sident Ceutas, Juan Jes\u00fas Vivas, fordern zudem einen neuen rechtlichen Rahmen. Er soll schnelleres Handeln bei k\u00fcnftigen massenhaften Einreisen erm\u00f6glichen und R\u00fcckf\u00fchrungen erleichtern, innerhalb eines rechtsstaatlich abgesicherten Systems. Vivas betont, die Stadt brauche Instrumente, um bei Vorf\u00e4llen dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung sofort reagieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Marokko riegelt Grenze Richtung Ceuta ab<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite hat Marokko rund 3.000 Polizisten eingesetzt, die Kontrollen auf den Stra\u00dfen und an den Zufahrten zur Grenze durchf\u00fchren. Die \u00dcberwachung erstreckt sich auch auf k\u00fcstennahe Gebiete, wo Bereitschaftspolizei, Wasserwerferfahrzeuge und Boote der K\u00f6niglichen Marine stationiert sind.<\/p>\n<p>Die marokkanische Regierung erkl\u00e4rt, sie habe Beitr\u00e4ge entdeckt, die zu neuen Massen\u00fcbertritten nach Ceuta und Melilla aufrufen. Wer hinter den Aufrufen steckt ist bisher nicht bekannt. Deshalb k\u00fcndigte die Regierung Ma\u00dfnahmen an, um jede Form irregul\u00e4rer Einreise zu unterbinden.<\/p>\n<p>Ceuta k\u00e4mpft weiter mit Folgen<\/p>\n<p>Die Stadt Ceuta hat nach der massenhaften Ankunft Ende Juli noch nicht wieder vollst\u00e4ndig zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckgefunden. Das Innenministerium sch\u00e4tzt, dass derzeit etwa 5.000 Menschen in Ceuta verweilen. Der Pr\u00e4sident der Autonomieregion, Juan Jes\u00fas Vivas, setzt die Zahl h\u00f6her an.<\/p>\n<p>Vivas fordert vom Zentralstaat eine entschlossenere Antwort und verlangt die R\u00fcckf\u00fchrung derjenigen nach Marokko, die irregul\u00e4r eingereist sind. Auch die Volkspartei (PP) kritisiert das Krisenmanagement der Regierung von <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/tag\/pedro-sanchez\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Pedro S\u00e1nchez<\/a> und verlangt mehr Informationen \u00fcber das f\u00fcr diesen Samstag vorbereitete Dispositiv.<\/p>\n<p>Pedro Roll\u00e1n, Pr\u00e4sident des Senats, warnt au\u00dferdem, in Ceuta k\u00f6nnten noch Tausende nicht identifizierte Personen leben. Er fordert eine &#8222;weite, umfassende und solide&#8220; Regulierung, damit eine \u00e4hnliche Situation die Stadt nicht erneut \u00fcberfordert.<\/p>\n<p>Die Sorge w\u00e4chst inzwischen auch in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Italiens Regierungschefin, <a href=\"https:\/\/de.euronews.com\/my-europe\/2026\/08\/11\/italien-und-spanien-unter-druck-geografisch-verbunden-politisch-zerstritten\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Giorgia Meloni<\/a>, ruft zu h\u00f6chster Wachsamkeit angesichts einer m\u00f6glichen neuen Migrationswelle auf.<\/p>\n<p>Nach Ceuta neues Ankunftsziel Melilla?<\/p>\n<p>Ceuta und Marokko halten ihre Grenzen unter maximaler Kontrolle. Die Stadt blickt einem Samstag voller Unsicherheit entgegen \u2013 begleitet von der Furcht, dass sich die Ereignisse vom 30. Juli wiederholen. Medienberichte warnen jedoch, dass auch neue Routen f\u00fcr eine Wiederholung in Frage kommen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>So sollen Recherchen des Global-Reporter-Netzwerkes von Axel Springer nahelegen, dass der Ansturm am Ende gar nicht Ceuta treffen k\u00f6nnte, hei\u00dft es laut der Bild-Zeitung. Es gebe weitere spanische Exklaven, die an marrokanisches Gebiet grenzen, so etwa die Stadt Melilla an der nordafrikanischen Mittelmeerk\u00fcste. Experten warnen demnach, dass ein Ceuta 2.0 eine Sogwirkung entwickeln k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>In Melilla leben etwa 86.800 Menschen. Die autonome Stadt Spaniens ist Teil der Europ\u00e4ischen Union, obwohl sie auf dem nordafrikanischen Kontinent liegt. Die Stadt liegt auf einer Fl\u00e4che von etwa 12,3 Quadratkilometern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 14\/08\/2026 &#8211; 16:33 MESZ Ceuta verst\u00e4rkt seinen Grenzschutz wegen des Risikos einer neuen unkontrollierten Einreise&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":334431,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[79674,28248,2366,40,41,39,935,66,65,64],"class_list":["post-334430","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-ceuta","tag-einwanderung","tag-marokko","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-spanien","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334430","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=334430"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/334430\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/334431"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=334430"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=334430"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=334430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}