{"id":335655,"date":"2026-08-15T12:26:12","date_gmt":"2026-08-15T12:26:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/335655\/"},"modified":"2026-08-15T12:26:12","modified_gmt":"2026-08-15T12:26:12","slug":"hoher-frauentag-tirol-wuerdigt-einsatz-mut-und-tradition","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/335655\/","title":{"rendered":"Hoher Frauentag: Tirol w\u00fcrdigt Einsatz, Mut und Tradition"},"content":{"rendered":"<p>Der Hohe Frauentag steht in Tirol traditionell im Zeichen der Anerkennung. Im \u201eJahr des Ehrenamts\u201c bekam dieser Gedanke 2026 besonderes Gewicht. In der Kaiserlichen Hofburg in Innsbruck wurden am Samstag zahlreiche Menschen aus Tirol und S\u00fcdtirol f\u00fcr ihren langj\u00e4hrigen Einsatz, ihren Mut und die Pflege jahrhundertealter Familientraditionen geehrt.<\/p>\n<p>Landes\u00fcblicher Empfang am Hohen Frauentag \u2013 Abschreiten der Front, v. l.: Abt Leopold Baumberger, S\u00fcdtirols LH Arno Kompatscher und LH Anton Mattle.<br \/>\n(Bild: \u00a9 Land Tirol\/Sedlak)<\/p>\n<p>Landeshauptmann Anton Mattle und S\u00fcdtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher \u00fcberreichten insgesamt 46 Verdienstkreuze und 140 Verdienstmedaillen des Landes Tirol. Zudem wurden 23 Personen f\u00fcr die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr mit der Tiroler Lebensrettungsmedaille ausgezeichnet. In insgesamt elf F\u00e4llen hatten sie entscheidend eingegriffen. Weitere 14 Familien erhielten den Ehrentitel \u201eErbhof\u201c.<\/p>\n<p>                Dank f\u00fcr ehrenamtliches Engagement                                    <\/p>\n<p>F\u00fcr Mattle stehen die Auszeichnungen heuer besonders im Zeichen des Ehrenamts. Zahlreiche Menschen w\u00fcrden sich freiwillig in Vereinen, Einsatzorganisationen, im Sozial- und Gesundheitsbereich, in Kultur und Brauchtum, Sport, Bildung und Landwirtschaft engagieren.<\/p>\n<p>\u201eDas Jahr des Ehrenamts macht sichtbar, was Tirol jeden Tag tr\u00e4gt\u201c, betonte Mattle. Die Geehrten w\u00fcrden ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Kraft f\u00fcr andere einsetzen und in manchen F\u00e4llen mit ihrem Engagement und ihrer Zivilcourage sogar Leben retten.<\/p>\n<p>Auch Kompatscher hob die enge Verbindung zwischen Tirol und S\u00fcdtirol hervor. Ehrenamt und Verantwortung f\u00fcr die Gemeinschaft w\u00fcrden beide Landesteile seit jeher verbinden. Die Ausgezeichneten st\u00fcnden stellvertretend f\u00fcr viele Menschen, die sich mit gro\u00dfem pers\u00f6nlichem Einsatz f\u00fcr andere einsetzen.<\/p>\n<p>                46 Verdienstkreuze und 140 Verdienstmedaillen                                    <\/p>\n<p>Das Verdienstkreuz des Landes Tirol erhielten heuer 46 Pers\u00f6nlichkeiten. Die Auszeichnung wird an Menschen verliehen, die sich in herausragender Weise um das Land und seine Bev\u00f6lkerung verdient gemacht haben. Nach dem Ring und dem Ehrenzeichen ist das Verdienstkreuz die dritth\u00f6chste Auszeichnung des Landes Tirol.<\/p>\n<p>Weitere 140 Personen wurden mit der bronzevergoldeten Verdienstmedaille ausgezeichnet. Sie haben sich \u00fcber viele Jahre hinweg ehrenamtlich und mit besonderem Engagement f\u00fcr das Gemeinwohl eingesetzt.<\/p>\n<p>                Lebensretter f\u00fcr mutige Eins\u00e4tze geehrt                                    <\/p>\n<p>Besondere Anerkennung erhielten 23 Menschen, die in insgesamt elf F\u00e4llen andere aus Lebensgefahr gerettet haben. Mit der Tiroler Lebensrettungsmedaille w\u00fcrdigen Tirol und S\u00fcdtirol Menschen, die in au\u00dfergew\u00f6hnlichen Situationen selbstlos und entschlossen gehandelt haben.<\/p>\n<p>Unter den Geehrten befindet sich unter anderem eine Gruppe der Bergrettung Sellraintal. Die Bergretter waren an der aufwendigen Bergung von vier Alpinisten beteiligt, die am L\u00fcsener Fernerkogel in Bergnot geraten waren.<\/p>\n<p>Ebenfalls ausgezeichnet wurden zwei Ersthelfer, die nach einem Autounfall in Thiersee zwei Insassen aus einem brennenden Fahrzeug retteten.<\/p>\n<p>Mattle und Kompatscher w\u00fcrdigten den Einsatz der Lebensretter. Ihr Handeln zeige, wie wichtig Zivilcourage, Hilfsbereitschaft und entschlossenes Eingreifen in Notlagen seien.<\/p>\n<p>                14 Familien blicken auf mindestens 200 Jahre zur\u00fcck                                    <\/p>\n<p>Neben dem ehrenamtlichen Engagement standen auch jahrhundertealte Familientraditionen im Mittelpunkt des Hohen Frauentags. 14 Familien erhielten heuer die Auszeichnung \u201eErbhof\u201c.<\/p>\n<p>Als Erbhof darf ein landwirtschaftlicher Betrieb gef\u00fchrt werden, wenn er sich seit mindestens 200 Jahren in gerader Linie oder in der Seitenlinie bis zum zweiten Grad im Besitz derselben Familie befindet.<\/p>\n<p>Damit wird die \u00fcber Generationen hinweg fortgef\u00fchrte Bewirtschaftung der H\u00f6fe gew\u00fcrdigt. Die Familien pr\u00e4gen mit ihrer langj\u00e4hrigen Arbeit auch die landwirtschaftliche und kulturelle Identit\u00e4t Tirols.<\/p>\n<p>Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler gratulierte den ausgezeichneten Familien und dankte ihnen f\u00fcr ihren Einsatz. Mit der Erbhofurkunde und dem Erbhofschild aus Bronzeguss w\u00fcrdige das Land den Erhalt dieses wertvollen kulturellen Erbes.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Hohe Frauentag steht in Tirol traditionell im Zeichen der Anerkennung. 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