{"id":335677,"date":"2026-08-15T12:40:08","date_gmt":"2026-08-15T12:40:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/335677\/"},"modified":"2026-08-15T12:40:08","modified_gmt":"2026-08-15T12:40:08","slug":"oegk-obmann-huss-gebarungsvorschau-hat-sich-verbessert-doch-ziel-ist-noch-weit-entfernt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/335677\/","title":{"rendered":"\u00d6GK-Obmann Huss: Gebarungsvorschau hat sich verbessert, doch Ziel ist noch weit entfernt"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>In der Gebarungsvorschaurechnung (GVR) der \u00d6sterreichischen Gesundheitskasse (\u00d6GK) f\u00fcr den Stichtag 15. August 2026 zeichnet sich eine Erholung der finanziellen Lage von \u00d6sterreichs gr\u00f6\u00dftem sozialen Krankenversicherungstr\u00e4ger ab. \u201eAktuell wird ein Abgang von 152 Millionen Euro f\u00fcr das heurige Jahr erwartet\u201c, informiert \u00d6GK-Obmann Andreas Huss und erg\u00e4nzt: \u201eDie Entwicklung ist erfreulich, doch wir sind noch weit vom Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses entfernt.\u201c<\/p>\n<p>Ein Grund der aktuellen Entwicklung ist die Erh\u00f6hung des Krankenversicherungsbeitrags der Pensionist*innen auf 6 Prozent. \u201eWir sehen, dass sich die Erh\u00f6hung des Beitrags positiv auf unser Ergebnis auswirkt. Ich m\u00f6chte mich ausdr\u00fccklich bei den Pensionistinnen und Pensionisten bedanken, die hier einen Beitrag zur Verbesserung unserer finanziellen Situation leisten\u201c, betont Huss.<\/p>\n<p>F\u00fcr die beiden Folgejahre erwartet die \u00d6GK aus heutiger Sicht folgende Abg\u00e4nge.<\/p>\n<p>2027: 245 Mio. Euro<br \/>2028: 382 Mio. Euro<\/p>\n<p>\u201eEin Grund zur Entwarnung ist die aktuelle Prognose nicht\u201c, h\u00e4lt der \u00d6GK-Obmann fest: \u201eIn den Zahlen ist der Leistungsausbau der kommenden Jahre noch nicht eingepreist. Wir m\u00f6chten zusammen mit den L\u00e4ndern zahlreiche neue Versorgungsprojekte wie etwa gyn\u00e4kologische Zentren, Diabeteszentren, psychosoziale Versorgungszentren und andere spitalsentlastende Versorgungsmodelle im Bereich der fach\u00e4rztlichen Versorgung umsetzen. Weiters auch die Prim\u00e4rversorgung auf 300 Zentren bis 2030 massiv ausbauen. Auch der \u00f6sterreichweite Gesamtvertrag, den wir gerade mit der Bundes\u00e4rztekammer verhandeln, soll ein Mehr an Versorgung bringen. F\u00fcr das alles werden wir zus\u00e4tzliches Geld ben\u00f6tigen.\u201c<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund weist der \u00d6GK-Obmann auf die Ergebnisse der Reformpartnerschaft hin. \u201eDamit werden die Wartezeiten f\u00fcr die Menschen, etwa mit einem starken Ausbau der Prim\u00e4rversorgung, aber auch den neu zu entwickelnden fach\u00e4rztlichen Versorgungszentren, verk\u00fcrzt.\u201c <\/p>\n<p>Teil der Reformpartnerschaft werden aber auch die bevorstehenden Verhandlungen zum n\u00e4chsten Finanzausgleich (FAG) sein: \u201eWir werden uns hier aktiv einbringen, um Geld f\u00fcr den dringend notwendigen Versorgungsausbau zu erhalten. Das ist auch deshalb n\u00f6tig, weil die \u00d6sterreicher:innen \u00fcberdurchschnittlich viel Geld, n\u00e4mlich 24 Prozent der Gesamtausgaben im Gesundheitssystem, zus\u00e4tzlich zu Steuern und Beitr\u00e4gen aus der privaten Tasche bezahlen. Das ist einem solidarischen Gesundheitssystem unw\u00fcrdig\u201c so Huss abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | NGS<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 In der Gebarungsvorschaurechnung (GVR) der \u00d6sterreichischen Gesundheitskasse (\u00d6GK) f\u00fcr den Stichtag 15. 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