{"id":336590,"date":"2026-08-16T02:26:08","date_gmt":"2026-08-16T02:26:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/336590\/"},"modified":"2026-08-16T02:26:08","modified_gmt":"2026-08-16T02:26:08","slug":"leichtathletik-em-kingley-sorgt-fuer-starken-sechsten-platz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/336590\/","title":{"rendered":"Leichtathletik-EM: Kingley sorgt f\u00fcr starken sechsten Platz"},"content":{"rendered":"<p>Endiorass Kingley hat als Sechster im Dreisprung f\u00fcr \u00d6sterreichs viertes Top-10-Ergebnis bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham gesorgt. <\/p>\n<p>Der WM-Neunte des Vorjahres steigert sich gegen\u00fcber der Qualifikation (16,25) auf 16,57 m. Mit dem nationalen Rekord und der Jahresweltbestleistung von 18,15 sichert sich der Italiener Andy Diaz Hernandez die Goldmedaille vor Pedro Pichardo (POR\/17,76) und seinem Landsmann Andrea Dallavalle (17,37).<\/p>\n<p>Von Rang f\u00fcnf einen nach hinten<\/p>\n<p>Der 24-j\u00e4hrige Kingley startet am Samstagabend bei windigen Verh\u00e4ltnissen im Alexander Stadium mit 16,28 m, l\u00e4sst 16,55 und 16,57 folgen. <\/p>\n<p>Damit ist er nach drei Durchg\u00e4ngen F\u00fcnfter und \u00fcbersteht die Reduzierung des Zw\u00f6lfer- auf ein Achterfinale. Er setzt seine Serie mit Spr\u00fcngen auf 16,20, einem ung\u00fcltigen Versuch und 15,66 fort und b\u00fc\u00dft noch einen Rang ein.<\/p>\n<p>Die Saisonbestleistung von Kingley bleibt allerdings bei 16,46 m bestehen, weil seine &#8211; im Bewerb g\u00fcltigen &#8211; weiten Spr\u00fcnge in Birmingham mit zu viel Windunterst\u00fctzung zustande kamen, so die Bestweite bei 3,3 m\/s R\u00fcckenwind. Den \u00d6LV-Rekord h\u00e4lt er mit 16,85, das Nahziel sind die 17 m.<\/p>\n<p>Frauen-Sprintstaffel am EM-Finale vorbei<\/p>\n<p>Die \u00d6LV-Frauen-Sprintstaffel hat den Finaleinzug bei der Leichtathletik-EM in Birmingham um einen Platz verpasst. Karin Strametz, Magdalena Lindner, Christania Williams und Isabel Posch landen \u00fcber 4 x 100 m in 43,37 Sek. gesamt an der neunten Stelle. <\/p>\n<p>Die Entt\u00e4uschung bei den Sprinterinnen ist gro\u00df, die Verbesserung des \u00f6sterreichischen Rekordes von 43,11 war das Ziel gewesen und w\u00e4re f\u00fcr die Finalteilnahme nicht einmal n\u00f6tig gewesen. <\/p>\n<p>&#8222;Der Lauf war gut. Wir haben den nationalen Rekord erwartet, aber das ist nicht passiert. Bei der \u00dcbergabe zu Isabel hatte ich etwas zu k\u00e4mpfen, ihr den Stab zu geben, ich musste mich etwas strecken&#8220;, meint Williams. Posch erkl\u00e4rt, sie habe das Gef\u00fchl gehabt, es gut getroffen zu haben, &#8222;aber ein Schritt ist schon zu viel&#8220;.<\/p>\n<p>Lindner sagt, dass man die gute Form n\u00e4chste Woche in Lausanne nochmals n\u00fctzen wolle. &#8222;Aber schade ist es halt, wir wollten hier ins Finale kommen.&#8220; <\/p>\n<p>Startl\u00e4uferin war dieses Mal H\u00fcrdensprinterin Strametz, das habe sie etwas nerv\u00f6s gemacht. &#8222;Aber das Starten liegt mir, das Beschleunigen liegt mir, mit drei Sprinterinnen ist es aufgelegt, dass ich auf eins renne. Da bringe ich am meisten, sie sind fliegend einfach st\u00e4rker.&#8220; Der Wechsel sei riskant gewesen. &#8222;Aber wir wussten, f\u00fcr eine 42er-Zeit k\u00f6nnen wir es nicht sicher spielen.&#8220;<\/p>\n<p>Mayr schreibt erstmals in dieser Saison an<\/p>\n<p>Siebenk\u00e4mpferin Verena Mayr stellt in f\u00fcnf der sieben Disziplinen Saisonbestleistungen auf, am Samstag erreicht sie im Weitsprung 5,87 m, im Speerwurf mit 42,10 m und \u00fcber 800 m als Laufdritte 2:14,16 Min. Die 31-J\u00e4hrige beendet den Siebenkampf mit 5.906 Punkten auf Rang 19.<\/p>\n<p>Am Tag vor der EM hatte sie sich auch noch eine Oberschenkelblessur zugezogen, k\u00e4mpfte aber &#8222;um jeden Punkt&#8220;. Europameisterin wird die Irin Kate O&#8217;Connor mit dem nationalen Rekord von 6.751.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin sehr dankbar&#8220;, sagt Mayr in Richtung Trainer, medizinisches Team und Ehemann f\u00fcr die Unterst\u00fctzung in diesem Jahr. &#8222;Es ist nicht der Anspruch, den ich an mich selber habe, aber wenn man gef\u00fchlt mehr Trainings abbricht, \u00e4ndert und nicht macht statt macht, dann ist nicht mehr drinnen. Das sind 5.900 mit keinem Training. Das zeigt mir, dass ich eine gute Mehrk\u00e4mpferin bin und einfach nur endlich fit werden muss.&#8220;<\/p>\n<p>Mohr bekommt vor Schmerzen kaum Luft<\/p>\n<p>\u00d6sterreichs erste Geherin bei einer EM schreibt mit einem 22. Platz an, die 20-j\u00e4hrige Theresia Mohr ben\u00f6tigt als zweitj\u00fcngste des Feldes 1:40:59 Stunden.<\/p>\n<p>&#8222;Schei\u00dfe, ich kann es nicht anders sagen. Das war nicht gut&#8220;, sagt Geherin Mohr im Ziel in der Innenstadt. Sie wurde seit dem ersten Kilometer von Seitenstechen geplagt. <\/p>\n<p>&#8222;Ich habe \u00fcberlegt, ob ich aufh\u00f6ren soll. Ich bin auch einmal stehen geblieben und habe probiert, es wegzuschnaufen, aber es ging nicht&#8220;, erkl\u00e4rt die Vorarlbergerin, die zudem ab Kilometer zwei alleine unterwegs war. Bei Kilometer 14 habe sie vor Schmerzen keine Luft mehr bekommen, wollte aber &#8222;niemanden entt\u00e4uschen&#8220; und ging bis ins Ziel.<\/p>\n<p>Bei der EM sind erstmals die Distanzen Halbmarathon und Marathon im Programm, alle vier EM-Bewerbe wurden zeitgleich gestartet. Es war daher viel los auf den h\u00fcgeligen Stra\u00dfen, denn es war nur eine Einkilometer-Schleife zu absolvieren. <\/p>\n<p>&#8222;Die Stimmung war echt gut. Ich wollte zeigen, was ich kann. Dass dann so etwas passiert, ist einfach bl\u00f6d und \u00e4rgerlich&#8220;, meint \u00d6LV-Rekordlerin Mohr (1:37:51). Die Goldmedaille geht in der Weltrekordzeit von 1:30:06 an die Spanierin Maria Perez.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Endiorass Kingley hat als Sechster im Dreisprung f\u00fcr \u00d6sterreichs viertes Top-10-Ergebnis bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham gesorgt. 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