{"id":337434,"date":"2026-08-16T12:54:10","date_gmt":"2026-08-16T12:54:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/337434\/"},"modified":"2026-08-16T12:54:10","modified_gmt":"2026-08-16T12:54:10","slug":"smartphone-sicherheit-iran-hacker-zielen-auf-journalisten-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/337434\/","title":{"rendered":"Smartphone-Sicherheit: Iran-Hacker zielen auf Journalisten ab"},"content":{"rendered":"<p>In einer aktuellen Mitteilung haben der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet und das National Cyber Directorate vor einer deutlichen Zunahme gezielter Phishing-Angriffe gewarnt.<\/p>\n<p>Die Kampagne, die iranischen Akteuren zugeschrieben wird, nehme gezielt Journalisten und Medienvertreter ins Visier. Ziel dieser Operationen sei es, durch die Manipulation von Kommunikationskan\u00e4len die vollst\u00e4ndige Kontrolle \u00fcber die Smartphones der Betroffenen zu erlangen.<\/p>\n<p>Personalisierte T\u00e4uschung \u00fcber WhatsApp und Telegram<\/p>\n<p>Die Sicherheitsbeh\u00f6rden beobachten demnach ein hochspezialisiertes Vorgehen der Angreifer. Diese nutzen prim\u00e4r die Messenger-Dienste WhatsApp und Telegram, um Kontakt zu ihren Opfern aufzunehmen. Dabei setzen die Hinterm\u00e4nner auf Methoden der sozialen Manipulation: Sie geben sich als bekannte Journalisten oder andere Vertreter der Medienbranche aus, um eine professionelle Vertrauensbasis zu schaffen.<\/p>\n<p>Durch diese gef\u00e4lschten Identit\u00e4ten werden personalisierte Nachrichten versandt, die oft als harmlose Kontaktanfragen getarnt sind. Die Angreifer verfolgen dabei das Ziel, die Journalisten zur Preisgabe von Informationen oder zum Ausf\u00fchren sch\u00e4dlicher Aktionen zu bewegen.<\/p>\n<p>Laut den Erkenntnissen von Shin Bet und dem National Cyber Directorate geht es den iranischen Diensten prim\u00e4r darum, Zugriff auf sensible Informationen \u00fcber politische Entwicklungen sowie sicherheitspolitische Themen zu erhalten.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Wer sich mit dem Schutz sensibler Daten auf mobilen Endger\u00e4ten befasst, findet in diesem kostenlosen Ratgeber f\u00fcnf sofort umsetzbare Sicherheitsvorkehrungen. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/android\/5-schutzmassnahmen-fuer-android-smartphone\/?af=KOOP_CW_DL_DNV_YES_5-SCHUTZMASSNAHMEN-SMARTPHONE_X-AD1of2-EAID-1093845-CWBNC-BCPID_42313\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Android-Smartphone jetzt effektiv gegen Hacker absichern<\/a><\/p>\n<p>Diebstahl von Zugangsdaten und Installation von SchadsoftwareLesen Sie auch:<a href=\"https:\/\/borncity.com\/news\/betrug-in-deutschland-66-erlebten-anschlaege-verluste-bis-2-619e\/\" class=\"bc-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Betrug in Deutschland: 66% erlebten Anschl\u00e4ge, Verluste bis 2.619\u20ac<\/a><\/p>\n<p>Die technischen Methoden hinter diesen Angriffen sind vielf\u00e4ltig. In vielen F\u00e4llen versuchen die Akteure, an die Google-Zugangsdaten der Journalisten zu gelangen. Ein erfolgreicher Diebstahl dieser Anmeldedaten erm\u00f6glicht den Zugriff auf umfangreiche E-Mail-Korrespondenzen, Cloud-Speicher und Kalendereintr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Alternativ versuchen die Angreifer, die Zielpersonen zur Installation von Schadsoftware zu verleiten. Sobald diese Malware auf einem Smartphone aktiv ist, k\u00f6nnen die Angreifer das Ger\u00e4t fernsteuern, die Kommunikation \u00fcberwachen oder private Daten extrahieren. Dieser direkte Zugriff auf die mobilen Endger\u00e4te stellt ein erhebliches Risiko f\u00fcr den Quellenschutz und die allgemeine Sicherheit der betroffenen Redakteure dar.<\/p>\n<p>Empfohlene Sicherheitsma\u00dfnahmen f\u00fcr Medienvertreter<\/p>\n<p>Angesichts der professionellen Vorgehensweise der Angreifer haben die israelischen Beh\u00f6rden einen Katalog an Sicherheitsvorkehrungen ver\u00f6ffentlicht. Journalisten wird dringend dazu geraten, die Identit\u00e4t von Personen, die sie \u00fcber Messenger-Dienste kontaktieren, kritisch zu hinterfragen und \u00fcber alternative Kommunikationswege zu verifizieren.<\/p>\n<p>Anzeige<\/p>\n<p>Da herk\u00f6mmliche Passw\u00f6rter oft die gr\u00f6\u00dfte Schwachstelle f\u00fcr Datendiebstahl darstellen, gewinnt die passwortlose Anmeldung als Schutz vor Phishing zunehmend an Bedeutung. <a href=\"https:\/\/www.info.computerwissen-online.com\/passkeys\/?af=KOOP_CW_VIT_DNV_YES_PASSKEY_X-AD2of2-EAID-1093845-CWBNC-BCPID_42313\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kostenlosen Report \u00fcber sichere Passkeys anfordern<\/a><\/p>\n<p>Zudem betonen die Experten die Bedeutung der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Diese sollte f\u00fcr alle relevanten Konten, insbesondere f\u00fcr Google-Dienste und Messenger-Apps, aktiviert werden, um einen unbefugten Zugriff selbst bei kompromittierten Passw\u00f6rtern zu verhindern. Weitere Empfehlungen umfassen eine erh\u00f6hte Vorsicht beim Anklicken von Links, die in Nachrichten von unbekannten oder nur vermeintlich bekannten Absendern enthalten sind.<\/p>\n<p>Um die Bedrohungslage weiter analysieren zu k\u00f6nnen, fordert das National Cyber Directorate dazu auf, verd\u00e4chtige Nachrichten oder Kontaktversuche umgehend zu melden. Hierf\u00fcr steht die offizielle Hotline unter der Kurzwahl 119 zur Verf\u00fcgung. Durch die Meldung solcher Vorf\u00e4lle k\u00f6nnen Sicherheitsbeh\u00f6rden neue Angriffsmuster schneller identifizieren und die Branche vor weiteren Wellen der Spionage sch\u00fctzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In einer aktuellen Mitteilung haben der israelische Inlandsgeheimdienst Shin Bet und das National Cyber Directorate vor einer deutlichen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":337435,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[16],"tags":[46,42,4470,2164,1145,7466,44,3314,97,96,101,98,100,99],"class_list":["post-337434","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-at","tag-austria","tag-cybersicherheit","tag-datenschutz","tag-journalismus","tag-messenger-dienste","tag-oesterreich","tag-phishing","tag-science","tag-science-technology","tag-technik","tag-technology","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117105292872850014","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/337434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=337434"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/337434\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/337435"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=337434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=337434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=337434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}