{"id":337630,"date":"2026-08-16T15:08:08","date_gmt":"2026-08-16T15:08:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/337630\/"},"modified":"2026-08-16T15:08:08","modified_gmt":"2026-08-16T15:08:08","slug":"kaum-entspannung-in-sicht-baukosten-liegen-weiterhin-deutlich-ueber-dem-vorjahresniveau-leadersnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/337630\/","title":{"rendered":"Kaum Entspannung in Sicht &#8211; Baukosten liegen weiterhin deutlich \u00fcber dem Vorjahresniveau \u00bb Leadersnet"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend sich gegen\u00fcber Juni eine leichte Entspannung zeigt, f\u00e4llt der Jahresvergleich deutlich aus. Besonders kr\u00e4ftig haben die Kosten im Stra\u00dfenbau zugelegt.<\/p>\n<p>Wie aktuelle Zahlen der Statistik Austria zeigen, liegen die Kosten f\u00fcr Bauunternehmen in \u00d6sterreich weiterhin deutlich \u00fcber dem Vorjahresniveau. Im Wohnhaus- und Siedlungsbau waren sie im Juli 2026 um 5,2 Prozent h\u00f6her als ein Jahr zuvor. Der entsprechende\u00a0Baukostenindex erreichte nach den vorl\u00e4ufigen Daten 105,5 Punkte. Gegen\u00fcber Juni gingen die Kosten allerdings um 0,3 Prozent zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Noch st\u00e4rker fiel die Verteuerung der Statistik Austria zufolge im Tiefbau aus. Beim Stra\u00dfenbau lagen die Kosten demnach um 7,9 Prozent \u00fcber dem Niveau von Juli 2025. Im Br\u00fcckenbau betrug der Anstieg sechs Prozent, beim Siedlungswasserbau 6,5 Prozent.<\/p>\n<p>Dynamik hat zuletzt etwas nachgelassen<\/p>\n<p>Ein Blick auf die vergangenen Monate zeigt allerdings, dass sich der Kostenanstieg zuletzt etwas abgeschw\u00e4cht hat. Im Wohnhaus- und Siedlungsbau hatte die Teuerungsrate gegen\u00fcber dem jeweiligen Vorjahresmonat im Mai noch 5,7 Prozent und im Juni 5,4 Prozent betragen. Im Juli waren es nun 5,2 Prozent.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich verlief die Entwicklung im Stra\u00dfenbau, wenngleich auf h\u00f6herem Niveau. Nach einem Plus von 8,9 Prozent im Mai und 8,3 Prozent im Juni lag die Jahressteigerung zuletzt bei 7,9 Prozent. Zu Jahresbeginn hatte sich noch ein deutlich anderes Bild gezeigt: Im J\u00e4nner waren die Stra\u00dfenbaukosten lediglich um 0,5 Prozent h\u00f6her als ein Jahr zuvor.<\/p>\n<p>Leichte Entspannung in Sicht<\/p>\n<p>Auch gegen\u00fcber dem unmittelbar vorangegangenen Monat deutet sich eine leichte Beruhigung an. Neben dem R\u00fcckgang von 0,3 Prozent im Wohnbau verbilligte sich der Stra\u00dfenbau gegen\u00fcber Juni um 0,2 Prozent. Beim Br\u00fccken- und Siedlungswasserbau blieben die Kosten unver\u00e4ndert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.statistik.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.statistik.at<\/a><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tWas der Baukostenindex misst<\/p>\n<p>Erfasst werden mit dem Baukostenindex jene Aufwendungen, die Bauunternehmen bei der Ausf\u00fchrung ihrer Leistungen entstehen. Dazu z\u00e4hlen unter anderem Material-, Energie-, Transport- und Lohnkosten sowie die Kosten f\u00fcr den Einsatz von Maschinen. Seit J\u00e4nner 2026 wird der Index auf Basis des Jahres 2025 berechnet.<\/p>\n<p>Nicht zu verwechseln sind Baukosten mit den Baupreisen, die Bauherr:innen tats\u00e4chlich f\u00fcr Leistungen bezahlen. In diese flie\u00dfen neben den Kosten der eingesetzten Produktionsfaktoren unter anderem auch Ver\u00e4nderungen bei Produktivit\u00e4t und Gewinnspannen der Bauunternehmen ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"W\u00e4hrend sich gegen\u00fcber Juni eine leichte Entspannung zeigt, f\u00e4llt der Jahresvergleich deutlich aus. 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