{"id":338789,"date":"2026-08-17T07:32:09","date_gmt":"2026-08-17T07:32:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/338789\/"},"modified":"2026-08-17T07:32:09","modified_gmt":"2026-08-17T07:32:09","slug":"fw-moerth-eu-macht-unsere-unternehmer-zu-verpackungsbuerokraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/338789\/","title":{"rendered":"FW-M\u00f6rth: EU macht unsere Unternehmer zu Verpackungsb\u00fcrokraten!"},"content":{"rendered":"<p>Graz\/Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Mit 12. August 2026 gelten wesentliche Bestimmungen der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR). Was unter dem Schlagwort Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft verkauft wird, bringt f\u00fcr viele heimische Betriebe vor allem eines: neue Pflichten, zus\u00e4tzliche Dokumentation und noch mehr b\u00fcrokratischen Aufwand!<\/p>\n<p>F\u00fcr die Freiheitliche Wirtschaft (FW) ist klar: Gerade kleine und mittlere Betriebe werden durch immer neue Vorgaben unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig belastet. Sie verf\u00fcgen weder \u00fcber eigene Rechtsabteilungen noch \u00fcber zus\u00e4tzliche Mitarbeiter, die sich laufend mit Verpackungsdaten, Konformit\u00e4tserkl\u00e4rungen und Meldepflichten besch\u00e4ftigen k\u00f6nnen. Unternehmer sollen unternehmen und nicht zu Verpackungsb\u00fcrokraten gemacht werden.<\/p>\n<p>Besonders betroffen k\u00f6nnen Betriebe sein, die Waren importieren, verpacken oder \u00fcber unterschiedliche Vertriebswege verkaufen. Je nach Rolle innerhalb der Lieferkette entstehen zus\u00e4tzliche Pflichten bei Konformit\u00e4t, Dokumentation und Kennzeichnung. Gerade f\u00fcr kleinere Unternehmen bedeutet das mehr Aufwand, h\u00f6here Kosten und zus\u00e4tzliche Rechtsunsicherheit.<\/p>\n<p>LAbg. Robert M\u00f6rth, Wirtschaftssprecher der FP\u00d6 Steiermark und Landesobmann Stv. der FW-Steiermark, sieht darin ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, dass Br\u00fcssel zwar laufend von Wettbewerbsf\u00e4higkeit spricht, gleichzeitig aber immer neue b\u00fcrokratische Belastungen schafft. F\u00fcr die FW m\u00fcssen Verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit, Praxistauglichkeit und wirtschaftlicher Hausverstand wieder st\u00e4rker in den Mittelpunkt r\u00fccken.<\/p>\n<p>Besonders im grenz\u00fcberschreitenden Onlinehandel darf Europa seine eigenen KMU nicht gegen\u00fcber internationalen Gro\u00dfkonzernen benachteiligen. Gro\u00dfe Plattformen k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche Compliance-Kosten wesentlich leichter abfedern. F\u00fcr kleine heimische H\u00e4ndler k\u00f6nnen dieselben Verpflichtungen hingegen zu einer sp\u00fcrbaren Belastung werden.<\/p>\n<p>Die FW fordert daher einfache und EU-weit einheitliche Regeln, klare und praxistaugliche \u00dcbergangsbestimmungen sowie eine deutliche Reduktion der Nachweis- und Dokumentationspflichten f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen. \u00d6sterreich darf dar\u00fcber hinaus keinesfalls zus\u00e4tzliche nationale Sonderregeln oder weiteres Gold-Plating schaffen.<\/p>\n<p>M\u00f6rth abschlie\u00dfend: \u201eEuropa redet st\u00e4ndig von Wettbewerbsf\u00e4higkeit und produziert gleichzeitig immer neue Vorschriften. Genau dieser Widerspruch muss endlich beendet werden. Unsere Betriebe brauchen Freiheit zum Wirtschaften, Rechtssicherheit und faire Wettbewerbsbedingungen \u2013 nicht f\u00fcr jedes Produkt eine neue Dokumentationspflicht. Weniger B\u00fcrokratie und mehr Eigenverantwortung w\u00e4ren der beste Beitrag f\u00fcr einen starken Wirtschaftsstandort.\u201c<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | RFW<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Graz\/Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Mit 12. August 2026 gelten wesentliche Bestimmungen der neuen EU-Verpackungsverordnung (PPWR). 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