{"id":340172,"date":"2026-08-17T21:55:15","date_gmt":"2026-08-17T21:55:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/340172\/"},"modified":"2026-08-17T21:55:15","modified_gmt":"2026-08-17T21:55:15","slug":"deutsch-belgische-grenzregion-waldbrand-lage-stabil-doch-es-droht-wind","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/340172\/","title":{"rendered":"Deutsch-belgische Grenzregion: Waldbrand-Lage stabil &#8211; doch es droht Wind"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/waldbrand-monschau-102.jpg\" alt=\"Rauch eines Waldbrandes in Belgien h\u00e4ngt \u00fcber Monschau-Kalterherberg.\" title=\"Rauch eines Waldbrandes in Belgien h\u00e4ngt \u00fcber Monschau-Kalterherberg. | AFP\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 17.08.2026 \u2022 19:04 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn hat sich nicht weiter der deutschen Stadt Monschau angen\u00e4hert. Entwarnung gibt die Feuerwehr aber nicht &#8211; f\u00fcr Dienstag ist starker Wind vorhergesagt.\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Waldbrand im Grenzgebiet von Belgien und Nordrhein-Westfalen hat sich nicht weiter Richtung Deutschland ausgebreitet. Die Lage im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn sei statisch und habe sich nicht verschlechtert, sagte der Einsatzleiter der Feuerwehr im deutschen Monschau, Philipp Kr\u00fcger. Allerdings seien f\u00fcr Dienstag starker Wind und B\u00f6en aus s\u00fcdwestlicher Richtung vorhergesagt. Das sei eine &#8222;ganz neue Lage&#8220;, auf die man sich nun vorbereite.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Kr\u00fcger sagte, aktuell unterst\u00fctzten 60 Feuerwehrleute aus Monschau ihre Kollegen in Belgien, sie l\u00f6schten dort mit Schl\u00e4uchen. Das sei sehr kr\u00e4ftezehrend, das Personal m\u00fcsse regelm\u00e4\u00dfig ausgetauscht werden. Unterst\u00fctzung kommt auch von der Bundeswehr: Zwei Hubschrauber vom Typ NH-90 mit Wasserbeh\u00e4ltern helfen beim L\u00f6schen.<\/p>\n<p>    Evakuierte Bewohner k\u00f6nnen noch nicht zur\u00fcck<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Am Morgen brachte leichter Regen ein wenig Entspannung. F\u00fcr eine Entwarnung war es aber zu wenig, sagte Monschaus parteilose B\u00fcrgermeisterin Carmen Kr\u00e4mer. Die Brandlage im Hohen Venn ist ihr zufolge unver\u00e4ndert. Deshalb k\u00f6nnten die am Sonntag evakuierten etwa 30 Einwohner aus Monschau-Kalterherberg auch noch nicht in ihre H\u00e4user zur\u00fcckkehren, sagte Kr\u00e4mer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die Eifelstadt ist ein Touristenhotspot mit vielen Fachwerkh\u00e4usern und wird auch von ausl\u00e4ndischen G\u00e4sten gesch\u00e4tzt. Der Brand war zuletzt auf 300 Meter an die deutsche Grenze heranger\u00fcckt.<\/p>\n<p>    Einer der gr\u00f6\u00dften Br\u00e4nde in Belgiens Geschichte<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auf belgischer Seite ist die Lage angespannt. K\u00f6nig Philippe hat seinen Urlaub unterbrochen, die Staatsanwaltschaft L\u00fcttich ein Verfahren wegen Brandstiftung er\u00f6ffnet und der Innenminister die Europ\u00e4ische Union um Hilfe gebeten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit rund 3.000 Hektar Fl\u00e4che handelt es sich um einen der gr\u00f6\u00dften Waldbr\u00e4nde in der Geschichte Belgiens &#8211; ausgerechnet im Hohen Venn, das als einzigartige Hochmoor- und Sumpflandschaft gilt. Die Bek\u00e4mpfung ist besonders schwierig, wie der belgische Feuerwehrkommandant Luc Burette im niederl\u00e4ndischen Fernsehen erl\u00e4uterte. &#8222;Der Boden besteht aus Torf, an der Oberfl\u00e4che ist Gras. Dadurch kann sich das Feuer schnell ausbreiten.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bisher funktioniere die Koordination aber gut und es k\u00f6nne alles getan werden, um das Feuer zu l\u00f6schen, sagte Belgiens Innenminister Bernard Quintin. Wenn der Brand allerdings gr\u00f6\u00dfer werde, m\u00fcsste der nationale Notstand ausgerufen werden.<\/p>\n<p>    Lage im H\u00fcrtgenwald unter Kontrolle<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Im H\u00fcrtgenwald in der Eifel, wo Ende vergangener Woche der gr\u00f6\u00dfte Waldbrand in der Geschichte Nordrhein-Westfalens entstanden war, stehen die Zeichen weiter auf Entspannung. &#8222;Die Lage im H\u00fcrtgenwald ist weiter unter Kontrolle&#8220;, sagte eine Sprecherin des Kreises D\u00fcren. Es gebe aber zahlreiche Glutnester.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Regen sei leider nur &#8222;ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein&#8220;, sagte die Sprecherin. &#8222;Aber wir nehmen alles, was wir kriegen k\u00f6nnen.&#8220; Tags\u00fcber waren noch gut 800 Einsatzkr\u00e4fte vor Ort.<\/p>\n<p>    Nachl\u00f6scharbeiten in Schramberg, Gebhardshain und Langscheid<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei Schramberg im baden-w\u00fcrttembergischen Landkreis Rottweil standen zeitweise bis zu 20 Hektar in Flammen. Das unwegsame Gel\u00e4nde erschwerte die L\u00f6scharbeiten. Hunderte Einsatzkr\u00e4fte waren mit 80 Fahrzeugen vor Ort. Am Nachmittag gab die Feuerwehr Entwarnung.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Ebenfalls unter Kontrolle ist ein Brand bei Gebhardshain (Rheinland-Pfalz). Dort hatte es auf vier Hektar Fl\u00e4che gebrannt. Laut Feuerwehr wird noch nach Glutnestern gesucht. Bis zur Nachricht am Sonntagabend, dass der Brand unter Kontrolle ist, erlebte der Westerwaldort bange Stunden: Die Flammen hatten sich bis auf 20 Meter an erste Geb\u00e4ude herangefressen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch in Langscheid in Rheinland-Pfalz entspannte sich die Lage nach einem Wiesenbrand. Mit Hilfe von W\u00e4rmebildkameras halten die Einsatzkr\u00e4fte derzeit nach Stellen Ausschau, an denen noch einzelne Feuer ausbrechen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>    Kontrollg\u00e4nge nach Br\u00e4nden in Illingen und Waldaschaff<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Waldbrand bei Illingen im Landkreis Neunkirchen (Saarland) ist ebenfalls unter Kontrolle. &#8222;Aktuell laufen weiterhin umfangreiche Nachl\u00f6scharbeiten im gesamten Einsatzgebiet&#8220;, erkl\u00e4rte ein Feuerwehrsprecher. Am Morgen waren noch rund 380 Einsatzkr\u00e4fte vor Ort. Nach den j\u00fcngsten Angaben waren inzwischen rund 18 Hektar Wald und Wiesen betroffen. W\u00e4hrend des Einsatzes waren neun Einsatzkr\u00e4fte verletzt worden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der Wald- und Fl\u00e4chenbrand im unterfr\u00e4nkischen Waldaschaff im Landkreis Aschaffenburg (Bayern) ist auch gel\u00f6scht. Das Gebiet wird aber weiterhin kontrolliert. Seit Samstagnachmittag seien etwa 1.000 Einsatzkr\u00e4fte beteiligt gewesen, hie\u00df es von der Feuerwehr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.08.2026 \u2022 19:04 Uhr Der Waldbrand im belgischen Naturschutzgebiet Hohes Venn hat sich nicht weiter der deutschen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":340173,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[10946,1125,40,41,6342,39,38,39535],"class_list":["post-340172","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-baden-wuerttemberg","tag-bayern","tag-nachrichten","tag-news","tag-nordrhein-westfalen","tag-schlagzeilen","tag-top-meldungen","tag-waldbrand"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117113082906128229","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/340172","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=340172"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/340172\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/340173"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=340172"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=340172"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=340172"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}