{"id":340460,"date":"2026-08-18T02:22:10","date_gmt":"2026-08-18T02:22:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/340460\/"},"modified":"2026-08-18T02:22:10","modified_gmt":"2026-08-18T02:22:10","slug":"franui-geistervariationen-session-radiokulturhaus-orf-at","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/340460\/","title":{"rendered":"Franui \u2013 Geistervariationen.Session &#8211; radiokulturhaus.ORF.at"},"content":{"rendered":"<p>        Franui \u2013 Geistervariationen.Session<\/p>\n<p class=\"teaserText\">Die Musicbanda gastiert drei Tage im Gro\u00dfen Sendesaal zur Live-Aufnahme-Session ihres neuen Programms: Robert Schumanns letzte Komposition, &#8222;Geistervariationen&#8220;.<\/p>\n<p>MI | 21 10 2026 | 19:30 Uhr<br \/>Gro\u00dfer Sendesaal<\/p>\n<p>Eintritt: EUR 37,\u2013<br \/>Erm\u00e4\u00dfigungen:<br \/>ORF RadioKulturhaus-Karte 50%, \u00d61 Club 15%<\/p>\n<p>Alternative Termine<br \/><a href=\"https:\/\/radiokulturhaus.orf.at\/artikel\/730730\/Franui-Geistervariationen-Session\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DI | 20 10 2026 | 19:30 Uhr<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/radiokulturhaus.orf.at\/artikel\/730733\/Franui-Geistervariationen-Session\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">DO | 22 10 2026 | 19:30 Uhr<\/a><\/p>\n<p>Bitte beachten Sie, dass der bei Erwerb gew\u00e4hlte Termin nach abgeschlossener Buchung nicht mehr auf einen der anderen Termine ge\u00e4ndert werden kann.<\/p>\n<p>Die Musicbanda Franui verbindet mit dem RadioKulturhaus eine lang w\u00e4hrende Freundschaft. Zuletzt nahmen die Osttiroler Musiker:innen gemeinsam mit Bariton Florian Boesch im Gro\u00dfen Sendesaal vor Publikum ihre Version von Schuberts &#8222;Die sch\u00f6ne M\u00fcllerin&#8220; auf. Das h\u00f6renswerte und klangpr\u00e4chtige Album erschien im Vorjahr beim Label col legno. Franz Schubert ist \u2013 Selbstauskunft Franui \u2013 der &#8222;Hausheilige&#8220; des Ensembles. Schuberts Musik spielt eine tragende Rolle bei einer au\u00dferordentlichen Karriere, die vom Heustadel in Innervillgraten auf die gro\u00dfen B\u00fchnen Europas f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Im Jahr 1993 formierte sich die Musicbanda als &#8222;Haus- und Hofkapelle&#8220; des Festivals Villgrater Kulturwiese. Die kulturellen Aktivit\u00e4ten fanden ein j\u00e4hes Ende, als Gegner des Festivals einen Veranstaltungsort in Brand steckten. Kein Wunder, dass die Franuis bald Trauerm\u00e4rsche bliesen \u2013 ihrer Meinung nach &#8222;die beste Volksmusik im Alpenraum, da sie f\u00fcr touristische Zwecke nicht zu gebrauchen ist.&#8220; Bald kam auch die Frage auf: Wie klingt diese Trauermusik in der Klassik weiter? Und schon war man bei Schubert, in dessen Winterreise sogar im Wirtshaus der Trauermarsch erklingt. Wirtshaus und Trauermarsch, das sind die beiden Pole, zwischen denen sich die Musik von Franui abspielt. Bei der Aneignung klassischer Musik mit ihrer sofort wiedererkennbaren Klangbatterie verfolgen die Musiker:innen eine klare k\u00fcnstlerische Strategie. Trompeter Andreas Schett: &#8222;Das Prinzip der Mehrdeutigkeit ist entscheidend: Es soll nicht in einem Klang oder einem musikalischen Moment die Aufforderung enthalten sein, was man konkret zu denken oder zu empfinden habe. Wir wollen, dass die Musik in der Schwebe bleibt.&#8220; Gelernt habe man das \u2013 erraten! \u2013 am Friedhof, bei den Trauerm\u00e4rschen, &#8222;wo das Weinen und das Lachen in jeder Note stecken&#8220;.<\/p>\n<p>International bekannt wurde Franui mit dem im Jahr 2007 ver\u00f6ffentlichten Album &#8222;Schubertlieder&#8220;. \u00dcberraschung: Darauf war kein S\u00e4nger zu h\u00f6ren! Schett: &#8222;Wir haben dem Publikum erz\u00e4hlt, dass der S\u00e4nger den Eingang in unser Tal nicht gefunden habe. In Wahrheit wollten wir das Kunstlied von ganz bestimmten Traditionen der Interpretation befreien und in einem neuen Licht pr\u00e4sentieren.&#8220; Von Schubert f\u00fchrte der Weg zu Gustav Mahler, von den Brahms-Volksliedern zur Gebrauchsmusik Mozarts, von den Feldforschungen Bart\u00f3ks zu St\u00fccken des 20. Jahrhunderts (Webern, Cage). Dabei standen immer wieder literarische Werke im Mittelpunkt \u2013 Arthur Schnitzler, Joseph Roth oder zuletzt Thomas Bernhards &#8222;Holzf\u00e4llen&#8220; als Sensationserfolg im Burgtheater \u2013 und kam es zu ph\u00e4nomenalen Kooperationen: etwa mit dem Schauspieler Nicholas Ofczarek, dem Kabarett-Duo Maschek, mit der Wienerlied-Combo Die Strottern oder dem australischen Contemporary Circus Circa. Und nun Robert Schumann: Dessen letztes St\u00fcck, &#8222;Geistervariationen&#8220;, bildet den Ausgangspunkt f\u00fcr eine als musikalische S\u00e9ance getarnte Tonaufnahme, bei der Sie im Publikum live dabei sein k\u00f6nnen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Franui \u2013 Geistervariationen.Session Die Musicbanda gastiert drei Tage im Gro\u00dfen Sendesaal zur Live-Aufnahme-Session ihres neuen Programms: Robert Schumanns&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":340461,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[22],"tags":[46,42,147,457,2139,154,44,1982,148],"class_list":["post-340460","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unterhaltung","tag-at","tag-austria","tag-entertainment","tag-gespraech","tag-literatur","tag-musik","tag-oesterreich","tag-tickets","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117114133128350749","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/340460","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=340460"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/340460\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/340461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=340460"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=340460"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=340460"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}