{"id":340544,"date":"2026-08-18T03:43:17","date_gmt":"2026-08-18T03:43:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/340544\/"},"modified":"2026-08-18T03:43:17","modified_gmt":"2026-08-18T03:43:17","slug":"ram-aus-china-us-regierung-macht-druck-auf-apple","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/340544\/","title":{"rendered":"RAM aus China: US-Regierung macht Druck auf Apple"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/RAM-from-China-US-government-pressures-Apple-11415843.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Apples Versuche, sich in China mit einer weiteren DRAM-Quelle zu versorgen, sto\u00dfen auf immer mehr Widerstand in den USA. Nachdem eine Gruppe von US-Senatoren aus Demokraten und Republikanern <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/RAM-aus-China-US-Senatoren-wollen-Apple-vom-Kauf-abhalten-11387677.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einen Brief an den iPhone-Hersteller geschickt<\/a> hatten, dies nicht zu tun, folgt nun eine Ansage aus der Regierung direkt. Handelsminister Howard Lutnick sagte in einem Exklusivinterview mit dem Wall Street Journal, Washington sei \u201enicht daf\u00fcr\u201c. Es m\u00fcsse \u201eandere L\u00f6sungen f\u00fcr das Speicherproblem geben. Es ist nicht gro\u00dfartig, wenn amerikanische Firmen chinesischen Speicher nutzen.\u201c <\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Altes Modell funktioniert f\u00fcr Apple nicht mehr<\/p>\n<p>Derzeit k\u00e4mpft Apple wie die Gesamtbranche mit einer <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/RAM-Inflation-Schraubt-Apple-deshalb-am-iPhone-Line-up-11162243.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">massiven RAM-Speicherinflation<\/a>, getrieben durch den <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Wie-sich-KI-Rechenzentren-von-gewoehnlichen-Rechenzentren-unterscheiden-11355216.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">KI-Hype<\/a>. Eine gro\u00dfe Anzahl von <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/RAM-Inflation-Schraubt-Apple-deshalb-am-iPhone-Line-up-11162243.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Apple-Ger\u00e4ten<\/a> \u2013 mit Ausnahme aktueller iPhones \u2013 wurde daher im Preis erh\u00f6ht. Das alte Gesch\u00e4ftsmodell des Konzerns, das Herunterhandeln der Komponententarife durch riesige Aufkaufmengen, funktioniert nicht mehr, da KI- und Rechenzentrumsbetreiber bereit sind, noch mehr zu zahlen. Die DRAM-Produzenten machen dadurch massiv Kasse, <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Festplatten-und-SSDs-Das-sollten-Sie-wissen-11348751.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">l\u00e4ngst sind auch Festplatten und SSDs<\/a> \u00e4hnlich betroffen.<\/p>\n<p>Apple hat genau drei Versorger beim Hauptspeicher: Micron aus den USA sowie Samsung Electronics und SK Hynix aus S\u00fcdkorea. Hinzu kommen sollte auch der schnell wachsende chinesische Anbieter CXMT, dessen <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Bericht-Apple-testet-RAM-von-chinesischem-Hersteller-11359180.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Produkte Apple bereits testen<\/a> soll. Geplant ist Berichten zufolge, diesen Speicher allein in f\u00fcr den chinesischen Markt gedachte Ger\u00e4te zu stecken. Doch auch das will die US-Politik verhindern, da CXMT dadurch stark profitieren k\u00f6nnte. Das Unternehmen ist auf der amerikanischen Liste von Firmen, die das chinesische Milit\u00e4r unterst\u00fctzen. Apple hatte versucht, \u00fcber Lobbyarbeit eine Ausnahmegenehmigung zu erhalten. Nach dieser sieht es nun nicht aus.<\/p>\n<p>Apple will alle Optionen<\/p>\n<p>Ob Apple durch die Nutzung von CXMT-RAM <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/RAM-Krise-China-Speicher-fuer-Apple-nicht-billiger-Angst-um-iPhone-Versorgung-11403106.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wirklich sparen w\u00fcrde<\/a>, ist unklar \u2013 das Unternehmen kann sich vor Kundschaft selbst kaum retten und soll intern nicht planen, preislich Kompromisse zu machen. Dennoch h\u00e4tte Apple so bessere Druckmittel gegen\u00fcber den \u201eBig Three\u201c unter den RAM-Herstellern. Lutnick sagte gegen\u00fcber dem <a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/tech\/apple-china-memory-chip-plan-57773a83\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Wall Street Journal<\/a>, die Trump-Administration habe dies gegen\u00fcber Apple \u201eganz klar\u201c gesagt.<\/p>\n<p>Neben CXMT-RAM gilt die Ansage auch f\u00fcr SSDs von YMTC. Auch hier erw\u00e4gt Apple den Kauf von Bausteinen f\u00fcr China-Ger\u00e4te. F\u00fcr YMTC-SSDs ben\u00f6tigt Apple zwingend eine Exportlizenz aus Washington, da YMTC auf der Commerce-Entity-List steht. Bei CXMT-RAM liegt die H\u00fcrde formal niedriger: Der Hersteller steht zwar auf der Pentagon-Milit\u00e4rliste, nicht aber auf der Entity-List \u2013 ein gesetzliches Kaufverbot f\u00fcr kommerzielle Gesch\u00e4fte gibt es derzeit nicht, wohl aber den politischen Druck aus dem Handelsministerium. Der Konzern kommentiert das aktuelle Verfahren nicht. Chief Operating Officer Sabih Khan sagte nur, man schaue sich \u201ealle Optionen\u201c an, inklusive einer Erh\u00f6hung der Produktion in den USA. Im Bereich Speicher gebe es wenig Anpassungsm\u00f6glichkeiten. Das hei\u00dft: Apple k\u00f6nne zu Standard-DRAM von CXMT greifen. Apple hatte zuletzt ein neues Fabrikzentrum in Houston er\u00f6ffnet, wo unter anderem Mac minis hergestellt werden sollen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>      Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p class=\"opt-in__description\">\n    Mit Ihrer Zustimmung wird hier ein externer Preisvergleich (heise Preisvergleich) geladen.\n  <\/p>\n<p>        Preisvergleich jetzt laden\n      <\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:bsc@heise.de\" title=\"Ben Schwan\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">bsc<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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