{"id":34079,"date":"2026-03-09T07:59:07","date_gmt":"2026-03-09T07:59:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/34079\/"},"modified":"2026-03-09T07:59:07","modified_gmt":"2026-03-09T07:59:07","slug":"produktionsreste-werden-zum-rohstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/34079\/","title":{"rendered":"Produktionsreste werden zum Rohstoff"},"content":{"rendered":"<p>Rondo Plast, ein Unternehmen der Polykemi Group, bezieht im Rahmen einer seit 2015 bestehenden Kooperation regelm\u00e4\u00dfig Produktionsreste von <a href=\"https:\/\/modulpac.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Modulpac<\/a> und nutzt diese weiter, anstatt sie thermisch zu verwerten. Dadurch werden Materialstr\u00f6me im Bereich Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE) gezielt im Kreislauf gef\u00fchrt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"750\" height=\"420\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Modulpac-Verschluesse.png\" alt=\"Produktionsreste aus der Herstellung von Verschl\u00fcssen, Dosen und Deckeln bei Modulpac dienen Rondo Plast als Ausgangsmaterial. | Bild: Rondo Plast\" class=\"wp-image-10495\" style=\"width:650px\"  \/>Produktionsreste aus der Herstellung von Verschl\u00fcssen, Dosen und Deckeln bei Modulpac dienen Rondo Plast als Ausgangsmaterial. | Bild: Rondo Plast<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit steht f\u00fcr einen strukturierten Umgang mit Produktionsausschuss, bei dem anfallende Reststoffe sortenrein erfasst und erneut verarbeitet werden. Auf diese Weise entstehen Rezyklate, die den Anforderungen der weiteren Verarbeitung entsprechen und Kunststoffabf\u00e4lle reduzieren.<\/p>\n<p>Nachfrage und Materialstr\u00f6me in der Kreislaufwirtschaft<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Kooperation stehen Produktionsreste aus der Herstellung von Verschl\u00fcssen, Dosen und Deckeln von Modulpac. <a href=\"https:\/\/www.rondoplast.se\/en\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">Rondo Plast<\/a> \u00fcbernimmt Nebenprodukte aus Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE), zwei Werkstoffe, die zu den zentralen Polymeren im eigenen Portfolio z\u00e4hlen und im Markt stark nachgefragt sind. Die sortenreine Erfassung dieser Materialien bildet die Grundlage f\u00fcr ihre weitere Verarbeitung.<\/p>\n<p>\u201eWir haben in den vergangenen zehn Jahren eine steigende Nachfrage nach recycelten Kunststoffen festgestellt. Die Nachfrage betrifft in erster Linie PP, aber auch technische Kunststoffe wie PC, ABS, PA6 und PA66\u201c, sagt Patrik Lindqvist, Category Manager Recycled Materials bei Rondo Plast. Die Entwicklung zeigt, dass Rezyklate nicht nur im Standardkunststoffbereich, sondern auch bei technischen Materialien an Bedeutung gewinnen und zunehmend in bestehende Materialstr\u00f6me integriert werden.<\/p>\n<p>Die kontinuierliche Verf\u00fcgbarkeit geeigneter Ausgangsmaterialien ist dabei entscheidend. Durch die \u00dcbernahme der Produktionsreste von Modulpac werden PP- und PE-Str\u00f6me gezielt im Kreislauf gehalten und der thermischen Verwertung entzogen.<\/p>\n<p>Prozessintegration und Qualit\u00e4tsanforderungen<\/p>\n<p>Die Zusammenarbeit ist von engem Austausch und gegenseitigem Verst\u00e4ndnis der jeweiligen Produktionsprozesse gepr\u00e4gt. Beide Unternehmen stimmen ihre Abl\u00e4ufe darauf ab, dass anfallender Ausschuss in einer Form bereitgestellt wird, die eine weitere Nutzung erm\u00f6glicht. Ziel ist es, Reststoffe so zu handhaben, dass sie als Rohmaterial erhalten bleiben.<\/p>\n<p>\u201eJeder m\u00f6chte Abf\u00e4lle minimieren, niemand ist desinteressiert daran, den Materialeinsatz zu optimieren. Wir machen uns mit dem Prozess des Lieferanten vertraut, erl\u00e4utern unseren eigenen und unterst\u00fctzen dann unsere Lieferanten \u2013 in diesem Fall Modulpac \u2013 dabei, ihren Ausschuss so zu handhaben, dass das entstehende Restmaterial an uns verkauft werden kann, anstatt verbrannt zu werden, wodurch wirtschaftlicher Wert entsteht\u201c, erkl\u00e4rt Patrik Lindqvist.<\/p>\n<p>Durch diese Abstimmung werden die Materialien frei von Verunreinigungen und nach Polymer getrennt bereitgestellt. Dies ist Voraussetzung daf\u00fcr, Nebenprodukte zu hochwertigen Rezyklaten aufzubereiten, die den geforderten Qualit\u00e4tsstandards entsprechen.<\/p>\n<p>\u201eDamit Kreislaufwirtschaft Realit\u00e4t wird, ist es wichtig anzuerkennen, dass Kunststoff recycelt werden kann und dass recycelter Kunststoff sehr hohe Qualit\u00e4tsstandards erf\u00fcllen kann. Leider leiden recycelte Quellen noch immer unter einem unverdient negativen Ruf\u201c, so Lindqvist.<\/p>\n<p>Die Kooperation verdeutlicht, dass sortenrein erfasste Produktionsreste den geforderten Qualit\u00e4tsanforderungen entsprechen k\u00f6nnen. Durch die gezielte Nutzung dieser Materialien wird der Anteil thermisch verwerteter Kunststoffe verringert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Rondo Plast, ein Unternehmen der Polykemi Group, bezieht im Rahmen einer seit 2015 bestehenden Kooperation regelm\u00e4\u00dfig Produktionsreste von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":34080,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,91,94,15646,44,15647,15648,15649,15650,93,92],"class_list":["post-34079","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-markets","tag-maerkte","tag-modulpac","tag-oesterreich","tag-pe","tag-pp","tag-rezyklate","tag-rondo-plast","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116198163399714593","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34079","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=34079"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/34079\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/34080"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=34079"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=34079"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=34079"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}