{"id":341246,"date":"2026-08-18T11:32:10","date_gmt":"2026-08-18T11:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/341246\/"},"modified":"2026-08-18T11:32:10","modified_gmt":"2026-08-18T11:32:10","slug":"hypo-oberoesterreich-waechst-bei-krediten-und-einlagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/341246\/","title":{"rendered":"HYPO Ober\u00f6sterreich w\u00e4chst bei Krediten und Einlagen"},"content":{"rendered":"<p> LINZ. Die HYPO Ober\u00f6sterreich hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr neue Kredite vergeben. Auch Kundeneinlagen und das gesamte Finanzierungsvolumen stiegen. Der Gewinn vor Steuern lag aber unter dem Wert des Vorjahres. <\/p>\n<p>Die Bank vergab von J\u00e4nner bis Juni quer \u00fcber alle Gesch\u00e4ftsbereiche neue Kredite im Wert von 575 Millionen Euro. Das sind um 53,6 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2025 (2025: 374,3 Mio Euro).\u00a0<\/p>\n<p>Das gesamte Finanzierungsvolumen erh\u00f6hte sich um 2,4 Prozent auf 7,075 Milliarden Euro. Damit wurde erstmals in der Unternehmensgeschichte die Marke von sieben Milliarden Euro \u00fcberschritten.<\/p>\n<p>\u201eDen Wirtschaftsaufschwung zu Jahresbeginn konnten wir insbesondere im \u00a0Kreditgesch\u00e4ft nutzen. Der Beginn des Irankriegs sorgte im zweiten Quartal f\u00fcr einen \u00a0gesamtwirtschaftlichen D\u00e4mpfer. Doch der Wirtschaftsstandort Ober\u00f6sterreich hat sich \u00a0auch in diesen Zeiten als sehr resilient erwiesen. Diese Stabilit\u00e4t zeigt sich auch in \u00a0unseren Gesch\u00e4ftszahlen des ersten Halbjahres\u201c, \u00a0sagt Klaus Kumpfm\u00fcller, Vorstandsvorsitzender der HYPO Ober\u00f6sterreich.<\/p>\n<p>Auch die Kundeneinlagen nahmen zu. Sie stiegen seit Ende 2025 um sechs Prozent auf rund 3,05 Milliarden Euro. Vor allem Spareinlagen von Privatkunden trugen dazu bei. Die Nachfrage nach Pfandbriefen und Wohnbauanleihen blieb hoch. Bei Letzteren konnte im ersten Halbjahr ein Volumen von \u00fcber 125 Millionen Euro platziert werden.<\/p>\n<p>Die Bilanzsumme stieg um 4,9 Prozent auf rund 9,12 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>\u201eUnser Neukreditgesch\u00e4ft entwickelt sich weiterhin sehr positiv. Neben einem \u00a0herausragenden Zuwachs von \u00fcber 85 Prozent bei Firmenkunden stimmt uns auch das \u00a0Plus von rund einem Drittel bei den Retailkunden sehr positiv. Damit konnten wir beim \u00a0Finanzierungsvolumen erstmals in unserer Unternehmensgeschichte die 7-Milliarden- \u00a0Marke \u00fcberschreiten\u201c, so Klaus Kumpfm\u00fcller, Vorstandsvorsitzender der HYPO OOE.<\/p>\n<p>Operative Ertragslage stabil<\/p>\n<p>Das operative Gesch\u00e4ft blieb stabil. Der Zins\u00fcberschuss vor Risikovorsorgen lag bei 48,9 Millionen Euro und damit fast auf dem Vorjahresniveau (2025: 49,1 Mio. Euro). Weil die Bank weniger Geld f\u00fcr m\u00f6gliche Kreditausf\u00e4lle zur\u00fccklegen musste, stieg der Zins\u00fcberschuss nach Risikovorsorgen um 6,4 Prozent auf 43,8 Millionen Euro (2025: 41,1 Mio. Euro).<\/p>\n<p>H\u00f6here Verwaltungskosten konnten dadurch gro\u00dfteils ausgeglichen werden. Sie entstanden durch h\u00f6here allgemeine Kosten und Investitionen.<\/p>\n<p>Der Gewinn vor Steuern sank dennoch von 24,7 auf 18,6 Millionen Euro. Gr\u00fcnde daf\u00fcr waren vor allem Bewertungseffekte sowie eine h\u00f6here Stabilit\u00e4tsabgabe.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2026 rechnet die Hypo O\u00d6 weiterhin mit einem guten Jahresergebnis. Die Bank verweist auf das starke Kreditgesch\u00e4ft und die Zahl neuer Kunden im ersten Halbjahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LINZ. Die HYPO Ober\u00f6sterreich hat im ersten Halbjahr 2026 deutlich mehr neue Kredite vergeben. 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