{"id":341586,"date":"2026-08-18T14:58:15","date_gmt":"2026-08-18T14:58:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/341586\/"},"modified":"2026-08-18T14:58:15","modified_gmt":"2026-08-18T14:58:15","slug":"kv-abschluss-fuer-gastronomie-und-hotellerie-fairer-abschluss-in-wirtschaftlich-fordernden-zeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/341586\/","title":{"rendered":"KV-Abschluss f\u00fcr Gastronomie und Hotellerie: Fairer Abschluss in wirtschaftlich fordernden Zeiten"},"content":{"rendered":"<p>Wien (OTS) &#8211;\u00a0<\/p>\n<p>Nach mehreren intensiven Verhandlungsrunden haben sich die Fachverb\u00e4nde Hotellerie und Gastronomie sowie die Gewerkschaften GPA und vida auf einen neuen Kollektivvertragsabschluss f\u00fcr Gastronomie und Hotellerie verst\u00e4ndigt. Ab 1. Oktober 2026 steigen die L\u00f6hne und Geh\u00e4lter im Durchschnitt um 3 Prozent. Die Lehrlingseinkommen werden durchschnittlich um 3,44 Prozent angehoben. In der Lohn- und Gehaltsgruppe 5 betr\u00e4gt das Plus 3,48 Prozent.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wurde f\u00fcr den Gro\u00dfteil der Besch\u00e4ftigten eine maximale Pr\u00e4mie von 275 Euro vereinbart. <\/p>\n<p>\u201eFakt ist, dass es in den letzten Jahren immer einen Reallohngewinn gegeben hat\u201c, so Alois Rainer, Obmann des Fachverbandes Gastronomie. Der durchschnittliche Anstieg der L\u00f6hne und Geh\u00e4lter im Zeitraum 2021 bis 2025 betrug 27,1 % bei einer Inflation von 23,8 % im gleichen Zeitraum. Damit sind die Mindestl\u00f6hne im Hotel- und Gastgewerbe in den vergangenen vier Jahren im Branchenvergleich am st\u00e4rksten gestiegen sind. Noch deutlicher war die Steigerung bei den Lehrlingseinkommen, diese haben sich in den letzten vier Jahren im Durchschnitt um 35% erh\u00f6ht. <\/p>\n<p>\u201eDieser Abschluss ist ein fairer und verantwortungsvoller Kompromiss in wirtschaftlich \u00e4u\u00dferst fordernden Zeiten. Er bringt den Besch\u00e4ftigten sp\u00fcrbare Verbesserungen und ber\u00fccksichtigt zugleich die schwierige Lage vieler Betriebe. Ein tragf\u00e4higes Ergebnis ist m\u00f6glich, wenn beide Seiten die wirtschaftliche Lage und die jeweiligen Herausforderungen anerkennen, aufeinander zugehen und sich in einem von gegenseitigem Respekt getragenen Verhandlungsrahmen bewegen. Kollektivvertragsverhandlungen sind ein Prozess, der Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten der Verhandler:innen erfordert. \u00d6ffentliches Branchenbashing leistet hingegen keinen konstruktiven Beitrag zu einem Verhandlungsergebnis\u201c, erkl\u00e4rt Georg Imlauer, Obmann des Fachverbandes Hotellerie.<\/p>\n<p>\u201eDie Verhandlungen waren intensiv, aber schlussendlich konstruktiv und in den Gespr\u00e4chen von gegenseitigem Respekt gepr\u00e4gt. Genau darin liegt die St\u00e4rke der Sozialpartnerschaft: unterschiedliche Interessen direkt, pers\u00f6nlich am Verhandlungstisch zu diskutieren, einen Ausgleich zu finden, um gemeinsam L\u00f6sungen zu erarbeiten, die f\u00fcr Besch\u00e4ftigte und Betriebe tragbar sind. Denn bei Kollektivvertragsverhandlungen geht es nicht darum, als Sieger oder Verlierer vom Platz zu gehen. Im Mittelpunkt m\u00fcssen die Besch\u00e4ftigten und die Betriebe stehen\u201c, betont Alois Rainer.<\/p>\n<p>\u201eUnser Appell f\u00fcr die Zukunft lautet daher: Kollektivvertragsverhandlungen brauchen faktenbasierte Sachlichkeit, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitigen Respekt \u2013 am Verhandlungstisch ebenso wie in der \u00f6ffentlichen Auseinandersetzung. Wir sind Arbeitgeber:innen f\u00fcr so viele Besch\u00e4ftigte wie nie zuvor, unsere Betriebe werden weltweit f\u00fcr ihre Qualit\u00e4t und Arbeit gesch\u00e4tzt. Dieses positive Bild muss wieder st\u00e4rker Teil eines gemeinsamen Verst\u00e4ndnisses der Branche sein. Das haben sich nicht zuletzt die vielen Mitarbeiter:innen mehr als verdient\u201c, halten Imlauer und Rainer abschlie\u00dfend fest. (PWK386\/ES)<\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\">Digital Media &amp; Communication<br \/>Pressestelle<br \/>Wirtschaftskammer \u00d6sterreich<br \/>T 0590 900 \u2013 4462<br \/><a href=\"http:\/\/www.ots.at\/cdn-cgi\/l\/email-protection#42262f211d32300235292d6c2336\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">[email\u00a0protected]<\/a><\/p>\n<p _ngcontent-ng-c403161360=\"\"> OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER<br \/>\nINHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS &#8211; WWW.OTS.AT | PWK<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wien (OTS) &#8211;\u00a0 Nach mehreren intensiven Verhandlungsrunden haben sich die Fachverb\u00e4nde Hotellerie und Gastronomie sowie die Gewerkschaften GPA&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":341587,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[6],"tags":[22691,12121,26393,26395,7214,46,42,4884,48459,12593,44,26394,43,45,877],"class_list":["post-341586","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-oesterreich","tag-wkoe","tag-abschluss","tag-apa","tag-apa-ots","tag-arbeit","tag-at","tag-austria","tag-gastronomie","tag-hotellerie","tag-kv","tag-oesterreich","tag-ots","tag-republic-of-austria","tag-republik-oesterreich","tag-wirtschaft-und-finanzen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117117105242880892","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=341586"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/341586\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/341587"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=341586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=341586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=341586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}