{"id":341650,"date":"2026-08-18T15:35:10","date_gmt":"2026-08-18T15:35:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/341650\/"},"modified":"2026-08-18T15:35:10","modified_gmt":"2026-08-18T15:35:10","slug":"rimini-treffen-die-hoffnung-im-heiligen-land-bewahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/341650\/","title":{"rendered":"Rimini-Treffen: Die Hoffnung im Heiligen Land bewahren"},"content":{"rendered":"<p>Beim 47. Meeting von Rimini steht auch das Heilige Land im Mittelpunkt. Die Fondazione Terra Santa bringt vom 21. bis 26. August Begegnungen, Konzerte und kulturelle Initiativen in die Adria-Stadt. Im Fokus stehen die christlichen Gemeinden des Nahen Ostens und die Frage, wie trotz Krieg und Leid Hoffnung und Frieden bewahrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2025-08\/rimini-treffen-geschichten-von-frauen-aus-dem-heiligen-land.html\" title=\"Lebensgeschichten aus dem Heiligen Land beim Rimini-Treffen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/ansa\/2025\/08\/22\/15\/1755870097506.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Lebensgeschichten aus dem Heiligen Land beim Rimini-Treffen\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      \u201eM\u00fctter f\u00fcr den Frieden\u201c war der Titel der Auftakt-Veranstaltung beim Katholikentreffen in Rimini. Sie war Geschichten f\u00fcr Vers\u00f6hnung und Dialog gewidmet: denen von Layla al-Sheik, &#8230;\n     <\/p>\n<p>Silvia Kritzenberger &#8211; Vatikanstadt<\/p>\n<p>Das Heilige Land ist eines der zentralen Themen des 47. Meetings f\u00fcr die Freundschaft unter den V\u00f6lkern in Rimini. Das Katholikentreffen findet vom 21. bis 26. August unter dem Leitwort statt \u201eL\u2019amor che move il sole e l\u2019altre stelle\u201c statt (Die Liebe, die die Sonne und die anderen Sterne bewegt). <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-08\/papst-leo-xiv-pastoralbesuch-san-marino-rimini.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Papst Leo wird die Teilnehmer des Meetings am Nachmittag des 22. August in der Adria-Stadt treffen.<\/a><\/p>\n<p>Die &#8222;Fondazione Terra Santa&#8220; ETS ist mit einem Stand im Pavillon C5 sowie mit zahlreichen Veranstaltungen vertreten. Vorgestellt werden unter anderem die Zeitschrift Terrasanta, das Nachrichtenportal Terrasanta.net &#8211;\u00a0sowie B\u00fccher und Projekte zur Unterst\u00fctzung der christlichen Gemeinden im Nahen Osten.<\/p>\n<p>Katholikentreffen in Rimini: Das Programm <\/p>\n<p>Den Auftakt bildet am 21. August ein Konzert des \u201eYasmeen Choir\u201c im Teatro Galli. Der Jugendchor des \u201eMagnificat Institute\u201c in Jerusalem, einer Musikschule der Kustodie des Heiligen Landes, er\u00f6ffnet damit das Meeting.<\/p>\n<p>In den folgenden Tagen stehen unter anderem die Lage im Libanon, der israelisch-pal\u00e4stinensische Konflikt und die Situation der Christen im Heiligen Land auf dem Programm. Am 24. August sprechen Pater Francesco Ielpo OFM, Kustos des Heiligen Landes, und Pater Gabriel Romanelli, Pfarrer der einzigen r\u00f6misch-katholischen Gemeinde in Gaza, \u00fcber die Bedeutung des Heiligen Landes. Am selben Tag wird sich Pater Ielpo den Fragen von Studenten zur Situation der christlichen Gemeinden stellen und mit ihnen die Folgen des Krieges sowie die Gr\u00fcnde f\u00fcr Hoffnung er\u00f6rtern.<\/p>\n<p>Am 26. August wird Kardinal Pierbattista Pizzaballa, Lateinischer Patriarch von Jerusalem, mit jungen Menschen \u00fcber die Situation in Jerusalem und die Zukunft der Region sprechen. Am selben Tag wird es auch um die Hoffnung auf einen Wiederaufbau im Libanon gehen. Zu den Gespr\u00e4chspartnern geh\u00f6rt der italienische Au\u00dfenminister Antonio Tajani.<\/p>\n<p>\u201eBleiben und bewahren\u201c <\/p>\n<p>F\u00fcr Pater Ielpo l\u00e4sst sich die heutige Pr\u00e4senz der Christen im Heiligen Land mit zwei Verben beschreiben: \u201ebleiben und bewahren\u201c.<\/p>\n<p>Bleiben bedeute, das Schicksal der Menschen zu teilen, denen die Kirche anvertraut ist, und die Gemeinden auch in schwierigen Zeiten nicht aufzugeben. Bewahren bedeute, eine Hoffnung zu sch\u00fctzen, die nicht von schnellen politischen oder gesellschaftlichen Erfolgen abh\u00e4ngt, sondern vom Glauben an die Auferstehung Christi.<\/p>\n<p>Eine Kirche, die bleibt &#8211; trotz Unsicherheit und Krieg <\/p>\n<p>Deshalb setze die Kirche ihre t\u00e4gliche Arbeit fort: Sie unterh\u00e4lt Schulen, unterst\u00fctzt Familien, Kinder, \u00e4ltere Menschen und Arme und h\u00e4lt am Gebet fest. Und sie versucht auch, all die kleinen Zeichen des Dialogs und der Begegnung zu bewahren, die man angesichts des Konflikts leicht \u00fcbersieht. \u201eWir sind gerufen, an einer verl\u00e4sslichen Hoffnung und der M\u00f6glichkeit geschwisterlichen Miteinanders festzuhalten \u2013 und jene kleinen Keime des Dialogs zu pflegen, die trotz allem fortbestehen. Sie machen zwar nur selten Schlagzeilen, halten aber die T\u00fcr f\u00fcr den Frieden offen,\u201c so Pater Ielpo.<\/p>\n<p>Mit ihren Veranstaltungen in Rimini will die &#8222;Fondazione Terra Santa&#8220; nicht nur \u00fcber die Krise im Heiligen Land informieren, sondern auch von einer Kirche erz\u00e4hlen, die trotz Krieg und Unsicherheit bleibt, dient und die Hoffnung bewahrt.<\/p>\n<p>(vaticannews \u2013 skr)<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beim 47. Meeting von Rimini steht auch das Heilige Land im Mittelpunkt. 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