{"id":343344,"date":"2026-08-19T12:10:12","date_gmt":"2026-08-19T12:10:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/343344\/"},"modified":"2026-08-19T12:10:12","modified_gmt":"2026-08-19T12:10:12","slug":"revolut-baut-eigene-flughafenlounges-in-ganz-europa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/343344\/","title":{"rendered":"Revolut baut eigene Flughafenlounges in ganz Europa"},"content":{"rendered":"\n<p>Revolut ist 2015 mit dem Anspruch gestartet, das verstaubte Image traditioneller Banken ziu brechen. Inzwischen ist die Nobank aber selbst gro\u00df. Und sie tit Dinge, die fr\u00fcher nur andere Geldh\u00e4suer getan haben. So wagt sie nunden Sprung aus der App in den Flughafen. 2027 er\u00f6ffnet Revolut am Flughafen Kopenhagen die erste eigene Markenlounge.<\/p>\n<p>Das soll erst der Anfang sein. Das britische Unternehmen will sie als Vorbild f\u00fcr ein gr\u00f6sseres europ\u00e4isches Netzwerk nutzen. Hadi Nasrallah, bei Revolut f\u00fcr Neue Gesch\u00e4ftsbereiche verantwortlich, k\u00fcndigte die Lounge als neues Projekt des Unternehmens an und stellte bereits weitere Standorte in Aussicht. Welche Flugh\u00e4fen folgen k\u00f6nnten, verriet er allerdings noch nicht.<\/p>\n<p>Vom Lounge-Pass zur eigenen Lounge<\/p>\n<p>F\u00fcr Kopenhagen hat Revolut eine Vereinbarung mit dem Flughafen geschlossen. Nach Angaben der Neobanksoll dort die gr\u00f6sste sogenannte Common-use-Lounge im Schengen-Raum entstehen \u2013 also eine Lounge, die nicht einer einzelnen Fluggesellschaft vorbehalten ist. Betrieben und mitentwickelt wird sie gemeinsam mit Plaza Premium Group, einem international t\u00e4tigen Lounge-Betreiber. Wie gro\u00df die Lounge wird, wie viele Reisende sie aufnehmen kann und wie sie ausgestattet sein wird, ist bislang ebenso offen wie der genaue Er\u00f6ffnungstermin innerhalb des Jahres 2027.<\/p>\n<p>Ganz neu ist das Gesch\u00e4ft mit Flughafenlounges f\u00fcr Revolut nicht. Kundinnen und Kunden k\u00f6nnen bereits heute \u00fcber die Revolut-App Zug\u00e4nge zu mehr als 1600 Lounges weltweit buchen. Beim teuersten Abo Ultra ist der Loungezugang f\u00fcr den Kontoinhaber derzeit unbegrenzt enthalten, w\u00e4hrend bei anderen Abo-Stufen je nach Tarif verg\u00fcnstigte oder regul\u00e4r bezahlte Eintritte erhalten.<\/p>\n<p>Eigene Lounges als logischer Schritt f\u00fcr Revolut<\/p>\n<p>Mit den eigenen Revolut Lounges geht das Unternehmen nun jedoch einen entscheidenden Schritt weiter: Statt lediglich Zug\u00e4nge zu bestehenden Einrichtungen zu vermitteln, wird k\u00fcnftig auch das Erlebnis vor Ort unter der eigenen Marke stattfinden. Aus dem digitalen Vermittler wird damit auch ein Anbieter am Flughafen.<\/p>\n<p>Revolut macht dabei keinen Hehl daraus, dass man mit dem bisherigen Angebot vieler Flughafenlounges unzufrieden ist. Nasrallah erkl\u00e4rt, Lounges w\u00fcrden Reisende h\u00e4ufig entt\u00e4uschen. Revolut wolle deshalb seine eigene Designsprache in die reale Welt \u00fcbertragen und etwas schaffen, das auffalle. Kopenhagen sei daf\u00fcr auch wegen der Bedeutung Skandinaviens als Wachstumsmarkt gew\u00e4hlt worden. Revolut z\u00e4hlt nach eigenen Angaben bereits mehr als zwei Millionen Kundinnen und Kunden in den nordischen L\u00e4ndern und erwartet bis zur Er\u00f6ffnung rund 500.000 Kunden allein in D\u00e4nemark.<\/p>\n<p>\u00dcber viele Detaisl schweigt sich Revolut noch aus<\/p>\n<p>Noch bleibt allerdings eine entscheidende Frage unbeantwortet: Wer darf die neuen Lounges tats\u00e4chlich nutzen? Revolut hat bislang weder bekanntgegeben, welche Abonnements Zugang erhalten werden, noch ob Ultra-Kundschaft automatisch oder unbegrenzt eintreten k\u00f6nnen. Ebenso fehlen Informationen zu G\u00e4stepreisen und einem m\u00f6glichen Zugang f\u00fcr Reisende ohne Revolut-Konto.<\/p>\n<p>Die Richtung ist dagegen klar: Aus einem digitalen Reisevorteil soll ein physisches Produkt werden. Revolut will damit nicht mehr nur auf dem Smartphone seiner reisenden Kunden pr\u00e4sent sein, sondern auch am Flughafen selbst. Ob daraus tats\u00e4chlich ein europ\u00e4isches Lounge-Netzwerk mit eigener Handschrift entsteht, muss sich erst zeigen.<\/p>\n<p>Wir berichten, was in der Luftfahrt wirklich z\u00e4hlt \u2013 unabh\u00e4ngig, pr\u00e4zise, nah dran. Hinter jedem Artikel steht die Erfahrung erfahrener Luftfahrtjournalistinnen und -journalisten. F\u00fcr den Preis von weniger als einem Getr\u00e4nk am Flughafen genie\u00dfen Sie aeroTELEGRAPH werbefrei und sichern unsere Unabh\u00e4ngigkeit. <a href=\"https:\/\/www.aerotelegraph.com\/insider\" id=\"eb64137d-6800-4499-a4fc-1c6ea0c4a25d\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Jetzt hier klicken und abonnieren<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Revolut ist 2015 mit dem Anspruch gestartet, das verstaubte Image traditioneller Banken ziu brechen. 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