{"id":3439,"date":"2026-02-20T18:27:07","date_gmt":"2026-02-20T18:27:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/3439\/"},"modified":"2026-02-20T18:27:07","modified_gmt":"2026-02-20T18:27:07","slug":"das-album-das-maskottchen-jesterhead-hervorbrachte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/3439\/","title":{"rendered":"Das Album, das Maskottchen Jesterhead hervorbrachte"},"content":{"rendered":"<p>Als THE JESTER RACE im Februar 1996 erschien, war es weit mehr als nur das zweite Album von <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/artists\/in-flames\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">In Flames<\/a>. Es war der Moment, in dem die Band endlich ein festes Gesicht bekam. Zum ersten Mal standen <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/themen\/anders-friden\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Anders Frid\u00e9n<\/a> am Mikrofon und <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/themen\/bjoern-gelotte\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bj\u00f6rn Gelotte<\/a> am Schlagzeug \u2013 zwei Personalien, die den Klang und die Identit\u00e4t der G\u00f6teborger in den kommenden Jahrzehnten pr\u00e4gen sollten. Nach Jahren wechselnder S\u00e4nger und Schlagzeuger waren In Flames pl\u00f6tzlich ein Quintett mit klarer Vision.<\/p>\n<p>Der Klang der Zukunft<\/p>\n<p>Musikalisch kn\u00fcpfte THE JESTER RACE deutlich st\u00e4rker an die 1994er EP SUBTERRANEAN an als an das Deb\u00fct LUNAR STRAIN, das im gleichen Jahr ver\u00f6ffentlicht wurde. Das h\u00f6rt man nicht nur, man kann es auch im Booklet nachverfolgen: \u2018Dead Eternity\u2019 tauchte bereits auf SUBTERRANEAN auf, und \u2018Dead God In Me\u2019 existierte dort noch unter dem Titel \u2018The Inborn Lifeless\u2019. F\u00fcr das Album wurden Text, Solo und Finale \u00fcberarbeitet \u2013 ein Zeichen daf\u00fcr, wie sehr In Flames damals an ihrem Stil feilten.<\/p>\n<p>Der Mix aus filigranen Gitarren-Leads, harschen Growls und \u00fcberraschend sensiblen Akustikmomenten wurde zu einer der Blaupausen des Melodic Death Metal. In Flames halfen, ein Genre zu definieren, das bis heute weltweit Bands beeinflusst.<\/p>\n<p>Empfehlungen der Redaktion<\/p>\n<p>Geburt eines Maskottchens<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Aufnahmen von THE JESTER RACE entstand eine Idee, die fast genauso pr\u00e4gend werden sollte wie die Musik selbst: der Jesterhead. Anders Frid\u00e9n und Ex-<a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/artists\/dark-tranquillity\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dark Tranquillity<\/a>-Gitarrist <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/themen\/niklas-sundin\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Niklas Sundin<\/a> wollten ein Symbol schaffen, das In Flames unverwechselbar macht. Das Ergebnis prangt nicht nur auf dem Cover, sondern wurde zum omnipr\u00e4senten Maskottchen: auf Shirts, Stickern, Backdrops und sp\u00e4ter sogar als Tattoo-Motiv f\u00fcr Fans. Sundin ist \u00fcbrigens ein Teil der Geschichte von THE JESTER RACE, weil er die Texte f\u00fcr In Flames ins Englische \u00fcbersetzte.<\/p>\n<p>G\u00e4ste, die man nicht erwartet<\/p>\n<p>Auch abseits der Kernbesetzung gab es \u00dcberraschungen. Oscar Dronjak von <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/artists\/hammerfall\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hammerfall<\/a> steuerte einen Gastauftritt bei \u2013 allerdings nicht an der Gitarre, sondern am Mikrofon in \u2018Dead Eternity\u2019. Frederik Nordstr\u00f6m, der das Album produzierte und als Mastermind hinter Dream Evil bekannt wurde, setzte an mehreren Stellen atmosph\u00e4rische Keyboard-Akzente. Nordstr\u00f6m, ohnehin eine Schl\u00fcsselfigur der G\u00f6teborger Szene, verlieh dem Album zus\u00e4tzlich Tiefe.<\/p>\n<p>Ein Album, das man geh\u00f6rt haben muss<\/p>\n<p>Zehn Songs, rund 40 Minuten \u2013 und bis heute ein Werk, das Musiker inspiriert. <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/artists\/trivium\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Trivium<\/a>-Frontmann <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/themen\/matt-heafy\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Matt Heafy<\/a> bezeichnete THE JESTER RACE einmal bei <a href=\"https:\/\/www.wallofsoundau.com\/podcasts\/educate-ebony-episode-22-feat-matthew-k-heafy-trivium\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Walls Of Sound<\/a> als \u201edas eine Metal-Album, das man mittlerweile wirklich geh\u00f6rt haben sollte\u201c. Eine Aussage, die man nicht leichtfertig trifft, die aber kaum jemand bestreiten d\u00fcrfte, der die Platte einmal bewusst durchgeh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>Auf Tournee mit den Gro\u00dfen<\/p>\n<p>Nach dem Release ging es mit <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/artists\/samael\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Samael<\/a>, Grip Inc. und <a href=\"https:\/\/www.metal-hammer.de\/artists\/kreator\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kreator<\/a> auf Tour \u2013 ein Line-up, das zeigt, wie ernst die Szene In Flames bereits damals nahm. Die Band war noch jung, aber THE JESTER RACE\u00a0machte klar, dass hier etwas Gro\u00dfes heranwuchs.<\/p>\n<p>2002 und 2008 wurde das Album erneut ver\u00f6ffentlicht, jeweils mit vier Bonustracks. Doch egal in welcher Edition: THE JESTER RACE\u00a0bleibt ein Meilenstein. Ein Album, das nicht nur den Sound einer Band definierte, sondern ein ganzes Genre mitformte. Und eines, das auch 30 Jahre sp\u00e4ter nichts von seiner Magie verloren hat.<\/p>\n<p>\u2014<br \/>Bestens informiert \u00fcber dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr au\u00dferdem mit unserem Newsletter. 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