{"id":344360,"date":"2026-08-19T23:01:14","date_gmt":"2026-08-19T23:01:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/344360\/"},"modified":"2026-08-19T23:01:14","modified_gmt":"2026-08-19T23:01:14","slug":"e-control-zieht-positive-bilanz-fuer-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/344360\/","title":{"rendered":"E-Control zieht positive Bilanz f\u00fcr 2025"},"content":{"rendered":"<p>Bei Gas waren es 2,15 Minuten. Im Strombereich bedeutet das laut E-Control den besten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2005.\u00a0<\/p>\n<p>Die Versorgung mit Strom und Gas ist in \u00d6sterreich im vergangenen Jahr zuverl\u00e4ssiger geworden. Wie die aktuellen Ausfall- und St\u00f6rungsstatistiken der E-Control zeigen, gingen sowohl bei Strom als auch bei Gas die durchschnittlichen Zeiten ungeplanter Versorgungsunterbrechungen gegen\u00fcber 2024 zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>Ungeplante Stromausf\u00e4lle deutlich zur\u00fcckgegangen<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 mussten \u00f6sterreichische Stromkund:innen durchschnittlich 16,62 Minuten ohne Strom auskommen, wenn ausschlie\u00dflich ungeplante Unterbrechungen ber\u00fccksichtigt werden. Im Jahr davor waren es noch 23,41 Minuten gewesen. Damit wurde laut E-Control im Strombereich ein neuer Tiefststand erreicht.\u00a0<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/stromausfaelle-in-oesterreich-c-e-control.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"499\"\/>Stromausf\u00e4lle in \u00d6sterreich \u00a9 E-Control<\/p>\n<p>&#8222;Bei Strom sehen wir den besten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2005. Das liegt vor allem daran, dass es im Jahr 2025 kaum zu regional au\u00dfergew\u00f6hnlichen Ereignissen gekommen ist&#8220;, so\u00a0Alfons Haber von der E-Control.<\/p>\n<p>Auch bei der Gasversorgung entwickelte sich die Statistik positiv. Die durchschnittliche Dauer ungeplanter Ausf\u00e4lle sank von 3,87 Minuten im Jahr 2024 auf 2,15 Minuten im vergangenen Jahr.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/gas-versorgungsunterbrechungen-in-oesterreich-saidi-c-e-control.jpg\" alt=\"\" width=\"800\" height=\"445\"\/>Gas-Versorgungsunterbrechungen in \u00d6sterreich \u2013 SAIDI \u00a9 E-Control<\/p>\n<p>Dass ungeplante Unterbrechungen bei Gas im Durchschnitt wesentlich k\u00fcrzer ausfallen als bei Strom, h\u00e4ngt laut E-Control insbesondere mit der Infrastruktur zusammen. Unterirdisch verlegte Gasleitungen seien \u00e4u\u00dferen Umwelteinfl\u00fcssen weniger stark ausgesetzt als Freileitungen im Stromnetz.<\/p>\n<p>Weniger Versorgungsunterbrechungen als 2024<\/p>\n<p>Neben ungeplanten Ereignissen erfasst die Statistik auch geplante Abschaltungen. Dabei handelt es sich beispielsweise um Unterbrechungen aufgrund von Arbeiten am Versorgungsnetz, \u00fcber die betroffene Kund:innen im Vorfeld informiert werden. Ungeplante Ausf\u00e4lle k\u00f6nnen dagegen unter anderem durch \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse, technische Probleme oder andere St\u00f6rungen entstehen.<\/p>\n<p>F\u00fcr 2025 meldeten die \u00f6sterreichischen Stromnetzbetreiber insgesamt 14.869 Versorgungsunterbrechungen mit einer Dauer von mehr als einer Sekunde. 2024 waren es noch 18.499 gewesen. Knapp 61 Prozent der Unterbrechungen im vergangenen Jahr waren geplant, gut 39 Prozent traten ungeplant auf.<\/p>\n<p>Auch im Gasbereich ging die Gesamtzahl zur\u00fcck. Hier wurden 2.769 Unterbrechungen registriert, nachdem es 2024 noch 3.157 gewesen waren. Rund 36 Prozent entfielen auf geplante und rund 64 Prozent auf ungeplante Unterbrechungen.<\/p>\n<p>Netzinterne Ursachen bei Strom am h\u00e4ufigsten\u00a0<\/p>\n<p>Die E-Control unterscheidet bei ungeplanten Stromunterbrechungen f\u00fcnf Ursachengruppen. Dazu geh\u00f6ren atmosph\u00e4rische Einwirkungen und Fremdeinwirkungen ebenso wie netzbetreiberinterne Gr\u00fcnde, R\u00fcckwirkungsst\u00f6rungen sowie regional au\u00dfergew\u00f6hnliche Ereignisse. Unter Letztere fallen etwa externe Naturereignisse wie massive \u00dcberschwemmungen oder Erdbeben.\u00a0<\/p>\n<p>2025 seien netzbetreiberinterne Ursachen, beispielsweise Kabelsch\u00e4den, mit einem Anteil von mehr als 15 Prozent die h\u00e4ufigsten Gr\u00fcnde f\u00fcr Stromunterbrechungen gewesen. Atmosph\u00e4rische Einwirkungen folgten mit knapp zehn Prozent.<\/p>\n<p>Bei der Gasversorgung hatten rund 72 Prozent der gemeldeten Unterbrechungen ihre Ursache im Verteilernetz. Bei etwa 28 Prozent lag der Grund au\u00dferhalb des Verteilernetzes. Als Beispiel daf\u00fcr nennt die E-Control eine defekte Gastherme in einer Kundenanlage.<\/p>\n<p>Netzbetreiber als erste Anlaufstelle\u00a0<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, ob eine Unterbrechung geplant oder ungeplant erfolgt, k\u00f6nnen sich betroffene Kund:innen an ihren jeweiligen Netzbetreiber wenden. Die E-Control verweist zudem darauf, dass Verbraucher:innen dort Informationen \u00fcber die jeweilige St\u00f6rungsstatistik einholen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8222;Ob geplante oder ungeplante Unterbrechung \u2013 der Netzbetreiber ist bei allen St\u00f6rungen im Netz immer erste Anlaufstelle f\u00fcr die Kund:innen. Und diese haben auch das Recht, bei ihrem jeweiligen Netzbetreiber genaue Zahlen und Details zur jeweiligen St\u00f6rungsstatistik abzufragen&#8220;, sagt Michael Strebl, Vorstand E-Control, abschlie\u00dfend.\u00a0<\/p>\n<p>Detaillierte Beschreibungen der Ausfallursachen, die Berechnung der unterschiedlichen Kennzahlen und deren Bedeutung sind in den aktuellen Ausfall- und St\u00f6rungsstatistiken Strom und Gas <a href=\"https:\/\/www.e-control.at\/ausfall-und-stoerungsstatistik\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">hier<\/a> zu finden.\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.e-control.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.e-control.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei Gas waren es 2,15 Minuten. 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