{"id":344674,"date":"2026-08-20T03:51:19","date_gmt":"2026-08-20T03:51:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/344674\/"},"modified":"2026-08-20T03:51:19","modified_gmt":"2026-08-20T03:51:19","slug":"fpoe-nepp-berger-wien-hat-ein-sicherheitsdesaster","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/344674\/","title":{"rendered":"FP\u00d6 \u2013 Nepp\/Berger: Wien hat ein Sicherheitsdesaster"},"content":{"rendered":"<p>\u201eWien hat kein Sicherheitsproblem mehr \u2013 Wien hat ein Sicherheitsdesaster. Und dieses Desaster ist hausgemacht. Es ist das direkte Ergebnis der Politik von Michael Ludwig und der Wiener SP\u00d6\u201c, so FP\u00d6-Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp im Zuge der heutigen Pressekonferenz.<\/p>\n<p>Ludwig und seine Stadtregierung h\u00e4tten \u00fcber Jahre zugelassen, dass Wien immer mehr zum Brennpunkt f\u00fcr Gewalt, Messerattacken und Jugendkriminalit\u00e4t werde. Die Wiener Polizei m\u00fcsse heute ausbaden, was politisch jahrelang verdr\u00e4ngt und sch\u00f6ngeredet worden sei. \u201eDie Wiener Polizei arbeitet l\u00e4ngst nicht mehr an der Belastungsgrenze \u2013 sie arbeitet im Ausnahmezustand\u201c, so Nepp.<\/p>\n<p>2025 gingen durch K\u00fcndigungen, Pensionierungen, Versetzungen und Zuteilungen mehr als 900 Exekutivbedienstete verloren. Unterm Strich ergibt sich ein Nettoabbau von rund 390 Polizisten, das ist mehr als in einem Fl\u00e4chenbezirk besch\u00e4ftigt sind. Gleichzeitig bew\u00e4ltigt die Wiener Polizei rund 1.300 Eins\u00e4tze t\u00e4glich.<\/p>\n<p>\u201eWien verliert massiv Polizeipersonal und gleichzeitig m\u00fcssen Kr\u00e4fte aus anderen Bundesl\u00e4ndern nach Wien geholt werden. Das kann keine Dauerl\u00f6sung sein. Wir k\u00f6nnen nicht Nieder\u00f6sterreich, das Burgenland und andere Bundesl\u00e4nder personell ausbluten, weil Wien seinen eigenen Sicherheitsbedarf nicht decken kann\u201c, betont Nepp.<\/p>\n<p>Die FP\u00d6 fordert deshalb eine Gro\u00dfstadtzulage von 1.500 Euro monatlich, mehr Ausbildungspl\u00e4tze und einen echten Nettozuwachs bei den Wiener Einsatzkr\u00e4ften. Gerade in einer Zwei-Millionen-Stadt mit hoher Einsatzdichte, Demonstrationen, Gro\u00dfveranstaltungen und Gewaltlagen brauche es bessere Bedingungen, um erfahrene Beamte zu halten und neue Polizisten zu gewinnen.<\/p>\n<p>Sicherheitssprecher Stadtrat Stefan Berger kritisiert, dass Wien trotz der enormen Belastung Personal verliere. Entscheidend sei nicht, wie viele Polizeisch\u00fcler aufgenommen w\u00fcrden, sondern wie viele fertig ausgebildete Polizisten nach Pensionierungen, K\u00fcndigungen und Versetzungen tats\u00e4chlich zus\u00e4tzlich auf den Wiener Polizeiinspektionen ankommen.<\/p>\n<p>Besonders kritisch sei das neue Dienstzeitmodell. Mehr Personal k\u00f6nne nicht \u00fcber Nacht geschaffen werden, w\u00e4hrend die Eins\u00e4tze bereits heute stattfinden. \u201eWenn notwendige \u00dcberstunden gestrichen werden, obwohl zus\u00e4tzliches Personal nicht vorhanden ist, dann streicht man nicht einfach Stunden. Dann fehlen Streifen, Einsatzreserven und am Ende Polizeipr\u00e4senz\u201c, warnt Berger.<\/p>\n<p>Nepp nimmt dabei B\u00fcrgermeister Ludwig in die Pflicht. Die Stadt d\u00fcrfe eine Reduktion der verf\u00fcgbaren Polizeileistung nicht zulassen, solange das notwendige zus\u00e4tzliche Personal noch nicht auf der Stra\u00dfe stehe. \u201eLudwig kann und darf die notwendigen \u00dcberstunden nicht streichen lassen, solange die Sicherheit in Wien nicht gew\u00e4hrleistet ist.\u201c<\/p>\n<p>Auch politisch m\u00fcsse Ludwig endlich Verantwortung \u00fcbernehmen. \u201eEr kann sich bei der Sicherheit nicht aus der Verantwortung stehlen. Karner ist f\u00fcr Personal und Dienstrecht zust\u00e4ndig, aber Ludwig ist B\u00fcrgermeister dieser Stadt. Er muss die Interessen Wiens gegen\u00fcber dem Bund durchsetzen und daf\u00fcr sorgen, dass ausreichend Polizei auf unseren Stra\u00dfen steht.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWien braucht keinen B\u00fcrgermeister, der sich Woche f\u00fcr Woche mit seinen eigenen Problemen und neuen Skandalen besch\u00e4ftigt. Wien braucht einen B\u00fcrgermeister, der sich um die Wienerinnen und Wiener k\u00fcmmert, ihre Sicherheitsprobleme ernst nimmt und Ergebnisse liefert. So einen schwachen B\u00fcrgermeister braucht Wien nicht\u201c, so Nepp.<\/p>\n<p>\u201eWien braucht einen Kurswechsel: mehr Polizei, bessere Bedingungen f\u00fcr die Beamten und eine Politik, die Sicherheit nicht verwaltet, sondern gew\u00e4hrleistet. Diesen Kurswechsel gibt es nur mit der FP\u00d6\u201c, so Nepp und Berger abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eWien hat kein Sicherheitsproblem mehr \u2013 Wien hat ein Sicherheitsdesaster. Und dieses Desaster ist hausgemacht. 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