{"id":345582,"date":"2026-08-20T13:33:07","date_gmt":"2026-08-20T13:33:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/345582\/"},"modified":"2026-08-20T13:33:07","modified_gmt":"2026-08-20T13:33:07","slug":"papst-leo-empfaengt-libanons-praesidenten-aoun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/345582\/","title":{"rendered":"Papst Leo empf\u00e4ngt Libanons Pr\u00e4sidenten Aoun"},"content":{"rendered":"<p>Leo XIV. hat sich an diesem Donnerstag mit dem Pr\u00e4sidenten des Libanon, Joseph Aoun, ausgetauscht. <\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/welt\/news\/2026-08\/syrien-baumgartner-mehr-freiheit-mehr-unsicherheit-kirche-in-not.html\" title=\"Syrien: \u201eMehr Freiheit, zugleich mehr Unsicherheit\u201c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2026\/agosto\/13\/1-pater-gerald-mit-jugendlichen-in-syrien.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"Syrien: \u201eMehr Freiheit, zugleich mehr Unsicherheit\u201c\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Der \u00f6sterreichische Jesuit Gerald Baumgartner lebt schon lange in Syrien. In Homs und Aleppo engagiert er sich mit anderen Jesuiten vor allem f\u00fcr die Jugend. Die Regierung von &#8230;\n     <\/p>\n<p>Aufnahmen der Vatikanmedien zeigen den libanesischen Politiker im Gespr\u00e4ch mit Papst Leo im Apostolischen Palast sowie auch bei einer Begegnung mit Kardinalstaatssekret\u00e4r Pietro Parolin. Ebenso traf Aoun den vatikanischen Au\u00dfenbeauftragten, Erzbischof Paul Richard Gallagher.\u00a0<\/p>\n<p>Frage der Grenzstabilisierung <\/p>\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/press.vatican.va\/content\/salastampa\/it\/bollettino\/pubblico\/2026\/08\/20\/0652\/01218.html\" rel=\"external nofollow noopener\" target=\"_blank\">Vatikannote<\/a>\u00a0informierte nach dem Treffen am Donnerstag, der Austausch im Staatssekretariat habe sich \u201eim Wesentlichen auf das Trilateral Framework Agreement\u00a0konzentriert, das von den Vereinigten Staaten, Israel und dem Libanon unterzeichnet wurde und darauf abzielt, die S\u00fcdgrenzen der Libanesischen Republik zu stabilisieren sowie einen gerechten und dauerhaften Frieden zu erreichen&#8220;. Der Heilige Stuhl habe die Unterzeichnung des am 26. Juni 2026 getroffenen Abkommens begr\u00fc\u00dft, \u201e\u00e4u\u00dferte jedoch ernste Besorgnis angesichts der Schwierigkeiten bei dessen Umsetzung und sicherte seine Unterst\u00fctzung f\u00fcr die diesbez\u00fcglichen Bem\u00fchungen zu&#8220;, hie\u00df es in der Vatikannote weiter. Ansonsten sprach der Vatikan mit Blick auf die Begegnungen mit Aoun an diesem Donnerstag im Vatikan von \u201eherzlichen Gespr\u00e4chen&#8220;.<\/p>\n<p>Dank und Bitte <\/p>\n<p>In einer auf der Website der libanesischen Pr\u00e4sidentschaft ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung bekr\u00e4ftigte Pr\u00e4sident Joseph Aoun seinen Dank an Papst Leo XIV. und den Heiligen Stuhl f\u00fcr die vielf\u00e4ltigen Bem\u00fchungen zur Unterst\u00fctzung des Libanon. Er bat insbesondere darum, die Forderungen Beiruts weiterhin zu unterst\u00fctzen \u2013 allen voran die Forderung, Israel zur Umsetzung der Bestimmungen des am 26. Juni unter der Schirmherrschaft der USA unterzeichneten Rahmenabkommens zu verpflichten. Aoun fordert Israel auf, die t\u00e4glichen Angriffe einzustellen, die insbesondere auf Zivilisten, Infrastruktur und D\u00f6rfer im S\u00fcden des Landes abzielen, und sich aus den besetzten Gebieten zur\u00fcckzuziehen, um den Wiederaufbau der zerst\u00f6rten Bereiche sowie die R\u00fcckkehr der Vertriebenen zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>In der Erkl\u00e4rung des libanesischen Pr\u00e4sidialamts hei\u00dft es weiter, dass Aoun betont habe, dass diese Ma\u00dfnahmen von einer Ausweitung der staatlichen Autorit\u00e4t des Libanon auf das gesamte Staatsgebiet begleitet werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Papst Leo war 2025 im Libanon <\/p>\n<p>Leo XIV. war im November-Dezember 2025 erstmals als Papst im Libanon gewesen. Dabei setzte er sich f\u00fcr die Pr\u00e4senz der Christen in dem Land ein und rief Politik und Gesellschaft zu Vers\u00f6hnung und Anstrengungen f\u00fcr den Frieden auf. Er appellierte an die Verantwortungstr\u00e4ger, an der Seite der Bev\u00f6lkerung zu arbeiten, Vers\u00f6hnung zu gestalten und daf\u00fcr zu sorgen, dass Menschen nicht auswandern m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das Problem der Auswanderung von Christen aus dem Libanon sprach der Papst bei seiner Reise mehrfach an. In dem Land befindet sich die gr\u00f6\u00dfte christliche Gemeinschaft im Nahen Osten, die haupts\u00e4chlich aus Maroniten, aber auch aus griechisch-orthodoxen, melkitischen und armenischen Christen besteht. Christen m\u00fcssten im Libanon bleiben, um dazu beizutragen, eine \u201eZivilisation der Liebe und des Friedens\u201d zu entwickeln, so der Papst w\u00e4hrend seiner Reise. Pr\u00e4sident Joseph Aoun hatte bei der Begr\u00fc\u00dfung des Papstes in Beirut erkl\u00e4rt: \u201eWenn die Christen im Libanon verschwinden w\u00fcrden, w\u00fcrde das empfindliche Gleichgewicht zusammenbrechen und mit ihm die Gerechtigkeit\u201d.<\/p>\n<p>Bitte um Hilfe f\u00fcr Christen <\/p>\n<p>Libanons Au\u00dfenminister Youssef Raggi wandte sich einige Monate sp\u00e4ter, im M\u00e4rz 2026, an den Heiligen Stuhl mit der Bitte um Hilfe f\u00fcr die Christen im S\u00fcden des Landes an der Grenze zu Israel. Die christlichen Gemeinschaften dort waren von Gewalt, Bombardierungen, Evakuierungsbefehlen und einer humanit\u00e4ren Krise betroffen. Die Sicherheitslage im S\u00fcden ist weiter prek\u00e4r und das Leben der Christen stark beeintr\u00e4chtigt. Trotz der am 17. April mit Israel vereinbarten vor\u00fcbergehenden Waffenruhe rei\u00dfen Angriffe nicht ab.<\/p>\n<p>&#8211; aktualisiert zuletzt um Erkl\u00e4rung des libanesischen Pr\u00e4sidialamtes um 14.00 Uhr &#8211;<\/p>\n<p>(vatican news \u2013 pr)<br \/>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leo XIV. hat sich an diesem Donnerstag mit dem Pr\u00e4sidenten des Libanon, Joseph Aoun, ausgetauscht. 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