{"id":345752,"date":"2026-08-20T15:16:13","date_gmt":"2026-08-20T15:16:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/345752\/"},"modified":"2026-08-20T15:16:13","modified_gmt":"2026-08-20T15:16:13","slug":"kaernten-und-vorarlberg-loesen-wien-als-groesste-tourismus-fans-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/345752\/","title":{"rendered":"K\u00e4rnten und Vorarlberg l\u00f6sen Wien als gr\u00f6\u00dfte Tourismus-\u201eFans\u201c ab"},"content":{"rendered":"<p>Wie viel Urlauber vertr\u00e4gt ein Land? Die neue Erhebung von Statistik Austria zeigt: \u00d6sterreicher sehen den Tourismus \u00fcberwiegend positiv.<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">In Zeiten von \u00dcbertourismus (Overtourism) gewinnt die Tourismusakzeptanz an Bedeutung. In \u00d6sterreich hat die Statistik Austria im Vorjahr <a href=\"https:\/\/www.kleinezeitung.at\/artikel\/19851788\/keine-touristenflut-wiener-kaerntner-und-steirer-mit-groesster\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">erstmals die Tourismusakzeptanz <\/a>im Rahmen einer repr\u00e4sentativen Stichprobe erhoben. Der Saldo aus Positiv- und Negativantworten lag bei 38 Prozent und damit hoch. <\/p>\n<p>Weiter deutlich positiv<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Nun liegen die aktuellen Zahlen f\u00fcr das Jahr 2025 vor. Befragt wurden rund 12.000 Personen. Der \u201eTourismusakzeptanzsaldo\u201c sank minimal von 38 auf 37 Prozent, ist aber weiter deutlich positiv. 45 Prozent der Bev\u00f6lkerung nehmen die Auswirkungen des heimischen Tourismus als positiv\u00a0wahr,\u00a08 Prozent orten einen Nachteil. Zwei Prozent der Bev\u00f6lkerung bewerten die Auswirkungen des Tourismus \u201e\u00fcberwiegend negativ\u201c, 20 Prozent \u201e\u00fcberwiegend positiv\u201c. W\u00e4hrend die Bef\u00fcrworter die St\u00e4rkung der Wirtschaft hervorheben, nehmen die Kritiker das erh\u00f6hte Verkehrsaufkommen, die gro\u00dfe Zahl der Touristen und die Preissteigerungen als negativ wahr. <\/p>\n<p>Wann es zu viele Touristen sind<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">28 Prozent der Bev\u00f6lkerung empfinden die Menge an Touristinnen und Touristen als eher hoch. Fast 50 Prozent halten  die Zahl f\u00fcr angemessen. Fragt man nach der Wahrnehmung im eigenen Wohnort, sieht in der Steiermark nur ein Prozent \u201ezu viele\u201c Touristen, in Salzburg sind es 14 Prozent. Wobei die Wahrnehmung, ob es im Bundesland \u201eeher viele\u201c oder \u201ezu viele\u201c Touristen gibt, von der Saison abh\u00e4ngt. In K\u00e4rnten empfinden dies im Sommer \u2013 der Jahreszeit mit dem h\u00f6chsten Touristenaufkommen \u2013 acht von zehn Befragten so. <\/p>\n<p>Breite Akzeptanz in den L\u00e4ndern<\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Zwischen den Bundesl\u00e4ndern gibt es deutliche Unterschiede. In allen Bundesl\u00e4ndern ist die Tourismusakzeptanz deutlich positiv, aber mit einer erheblichen Spannbreite von 31 Prozent in Nieder\u00f6sterreich bis 43 Prozent in Vorarlberg und K\u00e4rnten. Gleich dahinter die Steiermark mit 42 Prozent, Salzburg und Wien 41 Prozent, Tirol und Burgenland 34 Prozent, in Ober\u00f6sterreich betr\u00e4gt der Saldo 32 Prozent. <\/p>\n<p class=\"klz-story-element-paragraph klz-text-copy\" data-testid=\"article-paragraph\">Gegen\u00fcber dem Jahr zuvor, als diese Erhebung erstmals durchgef\u00fchrt wurde, fiel die Tourismusakzeptanz in Wien von 48 auf 41 Prozent, in der Steiermark und Vorarlberg stieg sie. K\u00e4rnten hat gemeinsam mit dem \u201eL\u00e4ndle\u201c Wien als Bundesland mit der h\u00f6chsten Tourismusakzeptanz abgel\u00f6st. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie viel Urlauber vertr\u00e4gt ein Land? 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