{"id":346210,"date":"2026-08-20T19:53:33","date_gmt":"2026-08-20T19:53:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/346210\/"},"modified":"2026-08-20T19:53:33","modified_gmt":"2026-08-20T19:53:33","slug":"fuenf-jahre-strategie-change-der-burgenland-energie-energieunabhaengigkeit-voll-in-umsetzung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/346210\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf Jahre \u201eStrategie Change\u201c der Burgenland Energie: Energieunabh\u00e4ngigkeit voll in Umsetzung"},"content":{"rendered":"<p>Von 50 auf rund 75 Prozent Energieunabh\u00e4ngigkeit Burgenlands \u2013 erneuerbare Erzeugungskapazit\u00e4t mehr als verdoppelt \u2013 Energiesystem Burgenland umgebaut \u2013 Burgenland Energie gr\u00f6\u00dftes erneuerbares Energieunternehmen \u00d6sterreichs \u2013 Unternehmenswert auf 1,6 Milliarden Euro verdoppelt \u2013 weitere \u00fcber 1.500 MW bis 2030 geplant<\/p>\n<p>F\u00fcnf Jahre nach dem Start der Unternehmensstrategie \u201eChange\u201c zieht die Burgenland Energie eine positive Zwischenbilanz: Der Umbau des Energiesystems in Richtung Energieunabh\u00e4ngigkeit ist voll in Umsetzung. Seit 2021 wurde der Anteil der im Burgenland selbst erzeugten Energie von rund 50 auf rund 75 Prozent des Energiebedarfs gesteigert. Gleichzeitig hat die Burgenland Energie ihre Erzeugungskapazit\u00e4t in den vergangenen f\u00fcnf Jahren mehr als verdoppelt und ihren Unternehmenswert von rund 800 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro gesteigert. Heute ist die Burgenland Energie das gr\u00f6\u00dfte erneuerbare Energieunternehmen \u00d6sterreichs.<\/p>\n<p>\u201eUnser Ziel war von Beginn an klar: Wir wollen das Burgenland f\u00fcr seine Menschen, Unternehmen und Gemeinden bis 2030 energieunabh\u00e4ngig und klimaneutral machen. Nach f\u00fcnf Jahren k\u00f6nnen wir sagen: Die Energieunabh\u00e4ngigkeit ist keine Vision auf dem Papier, sondern l\u00e4ngst in Umsetzung. Wir haben den Eigenversorgungsgrad von 50 auf rund 75 Prozent erh\u00f6ht, unsere erneuerbare Erzeugung massiv ausgebaut und gleichzeitig nachhaltige Werte f\u00fcr das Burgenland geschaffen, darauf k\u00f6nnen wir im Burgenland stolz sein\u201c, sagt Stephan Sharma, Vorstandsvorsitzender der Burgenland Energie.<\/p>\n<p>Von 50 auf 75 Prozent Energieunabh\u00e4ngigkeit<\/p>\n<p>Als die Strategie \u201eChange\u201c 2021 gestartet wurde, deckte das Burgenland rund die H\u00e4lfte seines Energiebedarfs aus eigener Erzeugung. Das strategische Ziel: die Abh\u00e4ngigkeit von Energieimporten bis 2030 in Richtung Null zu f\u00fchren und gleichzeitig die CO2-Emissionen im Energiebereich von damals rund zwei Millionen Tonnen pro Jahr in Richtung null zu reduzieren. Trotz historischer Energiekrise infolge des Ukraine-Kriegs, globaler Lieferengp\u00e4sse, einer Wirtschaftskrise und verz\u00f6gerter gesetzlicher und regulatorischer Rahmenbedingungen wurde der Ausbau konsequent vorangetrieben. Heute werden bereits rund 75 Prozent des Energiebedarfs durch eigene burgenl\u00e4ndische Erzeugung abgedeckt. Grundlage daf\u00fcr ist insbesondere der massive Ausbau von Windkraft, Photovoltaik und Speichern. \u201eDie Burgenland Energie hat in den vergangenen f\u00fcnf Jahren ihre Erzeugungskapazit\u00e4t mehr als verdoppelt und damit als einzelnes Unternehmen mehr zus\u00e4tzliche erneuerbare Erzeugungskapazit\u00e4t geschaffen als einzelne \u00f6sterreichische Bundesl\u00e4nder im selben Zeitraum\u201c, erkl\u00e4rt Sharma.<\/p>\n<p>\u00d6sterreichweite Meilensteine bei Windkraft und Photovoltaik<\/p>\n<p>In den vergangenen f\u00fcnf Jahren konnte die Burgenland Energie Projekte umsetzen, die \u00fcber das Burgenland hinaus innovative Ma\u00dfst\u00e4be gesetzt haben. Das gr\u00f6\u00dfte Wind-Repowering-Programm \u00d6sterreichs wurde abgeschlossen und bestehende Anlagen durch leistungsst\u00e4rkere und effizientere Windkraftanlagen ersetzt. Gleichzeitig konnte erstmals bei Windr\u00e4dern in \u00d6sterreich das rote blinkende Nachtlicht mit einer Sensorsteuerung und Infrarotlicht ausgeschaltet werden.<\/p>\n<p>Mit \u00d6sterreichs ersten kombinierten Wind- und Photovoltaikanlagen in Schattendorf wurden Hybridkraftwerke errichtet, die mittlerweile zum Marktstandard geworden sind. In Nickelsdorf errichtete die Burgenland Energie \u00d6sterreichs erste Photovoltaikanlage mit 100 MW Leistung \u2013 zu einem Zeitpunkt, als die gr\u00f6\u00dfte PV-Anlage \u00d6sterreichs eine Leistung von rund 20 MW hatte.<\/p>\n<p>Mit einer der gr\u00f6\u00dften europ\u00e4ischen kombinierten Agri-Wind-Photovoltaikanlagen in Andau, Tadten und Wallern wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt. Die Anlage hat eine Leistung in Summe von rund 240 MW und verbindet erneuerbare Stromerzeugung aus Wind und Photovoltaik mit Bio-Landwirtschaft, Biodiversit\u00e4t und der Beteiligung von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern, Gemeinden und Unternehmen.<\/p>\n<p>Speicher in allen Regionen \u2013 mehr als 700 MWh geplant<\/p>\n<p>Parallel zum Ausbau der erneuerbaren Erzeugung wurde die Speicherinfrastruktur aufgebaut. Erstmals in der Energiegeschichte Burgenlands gibt es in jeder Region einen eigenen gro\u00dfen Batteriespeicher. Speicher im Nord-, Mittel- und S\u00fcdburgenland sind bereits umgesetzt. Bis 2027 sollen insgesamt zehn gro\u00dfe Speicherprojekte mit einem Speichervolumen von mehr als 700 MWh realisiert werden. Damit kann die erneuerbare Energie auch dann genutzt werden, wenn keine Wind- oder PV-Erzeugung vorhanden ist und noch besser mit der Nachfrage synchronisiert werden \u2013 ein wesentlicher Baustein f\u00fcr ein energieunabh\u00e4ngiges Energiesystem.<\/p>\n<p>\u201eWasserstoff Burgenland\u201c fertig entwickelt und on hold<\/p>\n<p>Zum Projekt \u201eWasserstoff Burgenland\u201c, das zum Ziel hat, f\u00fcr Unternehmen fossile, ausl\u00e4ndische Gasimporte durch gr\u00fcnes Gas aus \u00d6sterreich zu ersetzen, stellt Sharma fest: \u201eWir haben das f\u00fcr Unternehmen wichtige strategische Wasserstoffprojekt genehmigungsreif fertig entwickelt. Das technische Engineering sowie die Einreichungsunterlagen sind fertiggestellt. F\u00fcr die Umsetzung fehlen jedoch noch bundesgesetzliche Rahmenbedingungen, wie das GWG. Daher haben wir das Projekt on hold gesetzt.\u201c<\/p>\n<p>Das Projekt ist seit 2022 Teil der \u00f6sterreichischen Netzinfrastrukturplanung, wie \u00d6NIP und AGGM Langfristplanung sowie im Wasserstoffbeirat der \u00f6sterreichischen Bundesregierung. \u201eBei dem entwickelten H2-Projekt handelt es sich also um ein \u00f6ffentliches Projekt, das den Zweck hat, \u00fcber \u00f6ffentliche Gaspipelines Industrieunternehmen in Burgenland und \u00d6sterreich mit gr\u00fcnem Gas aus dem Burgenland zu versorgen. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu Unternehmens-privaten on-site H2-Projekten\u201c, betont Sharma.<\/p>\n<p>70.000 Menschen und 17.000 Projekte als Teil der Energieunabh\u00e4ngigkeit<\/p>\n<p>Der Umbau des Energiesystems beschr\u00e4nkt sich nicht auf gro\u00dfe Erzeugungsanlagen. Das Produktportfolio der Burgenland Energie wurde seit 2021 von klassischen Energietarifen auf Energieunabh\u00e4ngigkeitsprodukte f\u00fcr Haushalte, Unternehmen und Gemeinden ausgerichtet.<\/p>\n<p>\u201eIn den vergangenen f\u00fcnf Jahren konnten wir rund 17.000 Energieunabh\u00e4ngigkeitsprojekte in ganz \u00d6sterreich \u2013 vom Burgenland bis Vorarlberg \u2013 f\u00fcr Haushalte, Unternehmen und Gemeinden umsetzen. Gleichzeitig entstand mit dem \u201aFanclub Burgenland Energieunabh\u00e4ngig\u2018 Europas erste Energiegemeinschaft f\u00fcr eine gesamte Region. Mittlerweile sind rund 70.000 Menschen Teil dieser Energieunabh\u00e4ngigkeitsbewegung\u201c, so Sharma.<\/p>\n<p>Dabei wurden auch \u00f6sterreichweit f\u00fcr Unternehmen eine Vielzahl von Energieunabh\u00e4ngigkeitsprojekten umgesetzt, wie beispielsweise f\u00fcr \u00d6AMTC, \u00d6BB, Borealis, Str\u00f6ck, Krone, Samariterbund oder ORF.<\/p>\n<p>Unternehmenswert in f\u00fcnf Jahren verdoppelt<\/p>\n<p>Der Ausbau der Energieinfrastruktur schl\u00e4gt sich auch in der wirtschaftlichen Entwicklung nieder. Der Unternehmenswert der Burgenland Energie konnte innerhalb von f\u00fcnf Jahren von rund 800 Millionen Euro auf 1,6 Milliarden Euro verdoppelt werden.<\/p>\n<p>\u201eWir haben in diesen f\u00fcnf Jahren nicht nur das Energiesystem mit Windkraft, Photovoltaik, Speicher, Energiegemeinschaften und Energieunabh\u00e4ngigkeitsl\u00f6sungen umgebaut, sondern auch nachhaltige Werte geschaffen. Diese Energieinfrastrukturprojekte wirken f\u00fcr Generationen und erm\u00f6glichen ein zukunftssicheres Burgenland. Die Verdoppelung des Unternehmenswerts auf 1,6 Milliarden Euro in so kurzer Zeit zeigt, dass Energieunabh\u00e4ngigkeit und wirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung zusammengeh\u00f6ren\u201c, sagt Sharma.<\/p>\n<p>N\u00e4chste Ausbauphase: weitere \u00fcber 1.500 MW bis 2030 geplant<\/p>\n<p>F\u00fcr die kommenden Jahre bleibt das Ziel unver\u00e4ndert. Bis 2030 soll das Burgenland die Energieunabh\u00e4ngigkeit und Klimaneutralit\u00e4t erreichen. Daf\u00fcr ist die n\u00e4chste Ausbauphase bereits geplant. Insbesondere im Mittelburgenland sollen weitere Windkraft-, Photovoltaik- und Speicherprojekte umgesetzt werden. In Summe ist bis 2030 eine zus\u00e4tzliche Leistung von \u00fcber 1.500 Megawatt vorgesehen.<\/p>\n<p>\u201eWir haben in f\u00fcnf Jahren gezeigt, dass Energieunabh\u00e4ngigkeit umsetzbar ist. Wir sind von 50 auf rund 75 Prozent gekommen, haben unsere Erzeugungskapazit\u00e4t mehr als verdoppelt, sind das gr\u00f6\u00dfte erneuerbare Energieunternehmen \u00d6sterreichs und haben unseren Unternehmenswert verdoppelt. Jetzt geht es darum, diesen Weg konsequent fortzusetzen. Unser Ziel f\u00fcr 2030 steht: ein energieunabh\u00e4ngiges und klimaneutrales Burgenland und eine Energieinfrastruktur, die Wertsch\u00f6pfung und Sicherheit f\u00fcr kommende Generationen schafft\u201c, so Sharma abschlie\u00dfend.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Von 50 auf rund 75 Prozent Energieunabh\u00e4ngigkeit Burgenlands \u2013 erneuerbare Erzeugungskapazit\u00e4t mehr als verdoppelt \u2013 Energiesystem Burgenland umgebaut&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":346211,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[26393,26395,46,42,95,90,89,2875,11861,7134,88305,88306,91,94,44,26394,12723,14458,2879,93,92,1445,31885,15234,877],"class_list":["post-346210","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-apa","tag-apa-ots","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-energie","tag-energieinfrastruktur","tag-energiemarkt","tag-energieunabhaengigkeit","tag-erzeugung","tag-markets","tag-maerkte","tag-oesterreich","tag-ots","tag-photovoltaik","tag-speicher","tag-strom","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-unternehmensstrategie","tag-versorgungssicherheit","tag-windkraft","tag-wirtschaft-und-finanzen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117129589955680407","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346210","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=346210"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/346210\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/346211"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=346210"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=346210"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=346210"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}