{"id":347992,"date":"2026-08-21T15:57:06","date_gmt":"2026-08-21T15:57:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/347992\/"},"modified":"2026-08-21T15:57:06","modified_gmt":"2026-08-21T15:57:06","slug":"freitag-21-august-2026-ab-19-uhr-dr-michael-nehls-im-interview-ueber-lithium-und-praevention","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/347992\/","title":{"rendered":"Freitag, 21. August 2026, ab 19 Uhr: Dr. Michael Nehls im Interview \u00fcber Lithium und Pr\u00e4vention"},"content":{"rendered":"<p>Salzburg &#8211; Kann eine unzureichende Versorgung mit dem Spurenelement Lithium langfristig zur Entstehung von Alzheimer , Depressionen und anderen neuropsychiatrischen Erkrankungen beitragen? Davon ist der Wissenschaftler PD Dr. med. Michael Nehls \u00fcberzeugt. Seit Jahren k\u00e4mpft der Arzt und habilitierte Molekulargenetiker daf\u00fcr, dass Lithium als essenzielles Spurenelement anerkannt wird. Seine Thesen sorgen f\u00fcr gro\u00dfe Resonanz \u2013 und f\u00fcr kontroverse Diskussionen.<\/p>\n<p>Ab Freitag, den 21. August 2026, ab 19 Uhr ist dazu ein ausf\u00fchrliches Interview mit Dr. Michael Nehls auf seinem YouTube-Kanal zu sehen. Zeitgleich ver\u00f6ffentlicht das Informationsportal ZEOLITH WISSEN eine schriftliche Zusammenfassung des Gespr\u00e4chs mit weiterf\u00fchrender wissenschaftlicher Literatur.<\/p>\n<p>Die Frage ist nicht nur, was unseren K\u00f6rper belastet, sondern auch: Was fehlt unserem K\u00f6rper heute?<\/p>\n<p>ZEOLITH WISSEN besch\u00e4ftigt sich vor allem mit den Auswirkungen einer ver\u00e4nderten Umwelt auf unsere Gesundheit, die in kausalem Zusammenhang mit den steigenden Zahlen chronischer Erkrankungen steht. Zentrale Themen sind dabei Umweltbelastungen, Darm- und Gehirngesundheit sowie M\u00f6glichkeiten der Pr\u00e4vention, vor allem mit dem Naturmineral PMA-Zeolith , das sich dank wissenschaftlicher Studien immer mehr als Grundstein moderner Pr\u00e4ventions- und Longevity-Konzepte etabliert.<\/p>\n<p>Nehls betrachtet gewisserma\u00dfen eine ganz andere Seite dieser Fragestellung: Was geschieht, wenn dem menschlichen Organismus etwas fehlt, das er f\u00fcr seine physiologischen Funktionen ben\u00f6tigt? F\u00fcr ihn f\u00fchrt diese Frage unmittelbar zu Lithium.<\/p>\n<p>Das nat\u00fcrliche Element Lithium kommt in Gesteinen, B\u00f6den, Wasser und Lebensmitteln vor. Die tats\u00e4chliche Aufnahme unterscheidet sich regional allerdings heute erheblich und h\u00e4ngt unter anderem von den geologischen Bedingungen ab. Eine Untersuchung auf den Kanarischen Inseln ermittelte beispielsweise eine durchschnittliche t\u00e4gliche Lithiumaufnahme von rund 3,67 Milligramm. Europ\u00e4ische Bodenkartierungen wiederum zeigen erhebliche regionale Unterschiede der nat\u00fcrlichen Lithiumgehalte auf, die gem\u00e4\u00df Nehls und anderen Forschern f\u00fcr den menschlichen Bedarf oft zu gering sind.<\/p>\n<p>Lithium: essenzielles Spurenelement oder offene wissenschaftliche Frage?<\/p>\n<p>Dr. Michael Nehls, Arzt, habilitierter Molekulargenetiker und mehrfacher Bestseller- Autor (u. a. \u00abAlzheimer ist heilbar\u00bb), fordert deshalb seit Jahren die Anerkennung von Lithium als essenzielles Spurenelement. Essentielle Spurenelemente sind lebensnotwendige Mineralstoffe, die der K\u00f6rper in sehr geringen Mengen (weniger als 50 mg pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht) ben\u00f6tigt, aber nicht selbst herstellen kann \u2013 dazu geh\u00f6ren etwa Eisen, Jod oder Zink.<\/p>\n<p>Der Wissenschaftler argumentiert, dass eine unzureichende Versorgung mit Lithium unter anderem bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer und psychiatrischen Krankheiten wie Depressionen eine bislang untersch\u00e4tzte Rolle spielen k\u00f6nnte. Doch bis heute ist Lithium in der EU nicht als essenzieller N\u00e4hrstoff anerkannt. Eine offizielle Zufuhrempfehlung existiert nicht und die wissenschaftliche Diskussion dar\u00fcber ist kontrovers.<\/p>\n<p>Diese Situation m\u00f6chte Michael Nehls ver\u00e4ndern. In seinem aktuellen Buch \u00abDas Lithium-Komplott \u2013 Pl\u00e4doyer f\u00fcr ein essentielles Spurenelement\u00bb geht er dabei weit \u00fcber medizinische Fragestellungen hinaus und diskutiert auch institutionelle, wirtschaftliche und gesellschaftspolitische Aspekte.<\/p>\n<p>Harvard-Studie bringt Bewegung in die Lithium-Forschung<\/p>\n<p>Neue Aufmerksamkeit erhielt das Thema durch eine 2025 im renommierten Fachmagazin \u00abNature\u00bb ver\u00f6ffentlichte Arbeit der Harvard Medical School. Bei Menschen mit leichter kognitiver Beeintr\u00e4chtigung und Alzheimer fanden die Forscher verminderte Lithiumkonzentrationen im pr\u00e4frontalen Cortex. Lithium war dabei das einzige der 27 untersuchten Metalle, das bereits bei MCI signifikant reduziert war.<\/p>\n<p>Im Mausmodell f\u00fchrte eine etwa 50-prozentige Verringerung des kortikalen Lithiums zu verst\u00e4rkter Amyloid- und Tau-Pathologie, Neuroinflammation, Verlust neuronaler Strukturen und beschleunigtem kognitivem Abbau. Sehr niedrig dosiertes Lithiumorotat konnte zahlreiche Ver\u00e4nderungen in den untersuchten Mausmodellen verhindern. Diese Ergebnisse sind bemerkenswert, werden aber gleichwohl weiter diskutiert.<\/p>\n<p>Pr\u00e4vention statt Behandlung erst nach Ausbruch einer Krankheit?<\/p>\n<p>Im Interview erl\u00e4utert Nehls, weshalb er die derzeitige wissenschaftliche Evidenz bereits f\u00fcr ausreichend h\u00e4lt, um Lithium als essenziell einzustufen, warum Kritiker dies anders beurteilen und weshalb er die Auseinandersetzung inzwischen auch auf politischer Ebene f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Ein zentraler Gedanke zieht sich dabei durch das Gespr\u00e4ch: Moderne Medizin sollte sich nach Auffassung von Nehls st\u00e4rker damit besch\u00e4ftigen, welche Voraussetzungen der menschliche Organismus ben\u00f6tigt, um m\u00f6glichst lange gesund zu bleiben, statt Erkrankungen erst zu behandeln, nachdem sie entstanden sind.<\/p>\n<p>Das Interview wurde von einer Redakteurin gef\u00fchrt, die sowohl f\u00fcr ALZHEIMER DEUTSCHLAND \u00fcber Alzheimer, Pr\u00e4vention und Neuromodulation als auch f\u00fcr ZEOLITH WISSEN \u00fcber Umweltmedizin und Pr\u00e4vention berichtet. Damit treffen in dem Gespr\u00e4ch zwei Themenfelder aufeinander, die zunehmend miteinander verbunden werden: Umwelt, N\u00e4hrstoffversorgung, Gehirngesundheit und die dringend notwendigen Ma\u00dfnahmen der Pr\u00e4vention, die heute f\u00fcr uns alle gelten.<\/p>\n<p>Das vollst\u00e4ndige Video-Interview mit PD Dr. med. Michael Nehls ist ab dem 21. August 2026 ab 19 Uhr auf seinem YouTube-Kanal verf\u00fcgbar. Parallel ver\u00f6ffentlicht das Info-Portal ZEOLITH WISSEN dazu eine schriftliche Zusammenfassung des Interviews . Erg\u00e4nzt wird sie durch eine Auswahl wissenschaftlicher Publikationen zu Lithium, nat\u00fcrlicher Versorgung, Gehirngesundheit und Alzheimer: https:\/\/www.zeolith-wissen.de\/zeolith-news\/interviews\/lithium-mangel-gesundheit-gehirn<\/p>\n<p>(Ende)<\/p>\n<p>Aussender: ZEOLITH WISSEN Ansprechpartner: Katja C. Schmidt Tel.: +49 1579 24 54 378 E-Mail: info@zeolith-wissen.de Website: www.zeolith-wissen.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Salzburg &#8211; Kann eine unzureichende Versorgung mit dem Spurenelement Lithium langfristig zur Entstehung von Alzheimer , Depressionen und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":347993,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[46,42,88627,124,123,11437,88626,88629,88628,44],"class_list":["post-347992","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-at","tag-austria","tag-dr-michael-nehls","tag-gesundheit","tag-health","tag-lithium","tag-lithiumorotat","tag-michael-nehls-interview","tag-michael-nehls-lithium","tag-oesterreich"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117134324347273224","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347992","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=347992"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/347992\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/347993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=347992"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=347992"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=347992"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}