{"id":348146,"date":"2026-08-21T17:29:12","date_gmt":"2026-08-21T17:29:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/348146\/"},"modified":"2026-08-21T17:29:12","modified_gmt":"2026-08-21T17:29:12","slug":"vor-50-jahren-die-rolling-stones-in-knebworth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/348146\/","title":{"rendered":"Vor 50 Jahren: Die Rolling Stones in Knebworth"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/3160303474cc457d80f7a42fb6db2b20.gif\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\"\/>Die zweite Staffel von \u201eLaverne &amp; Shirley\u201c befand sich gerade in der Produktion, als Cindy \u201eShirley\u201c Williams an einer viralen Lungenentz\u00fcndung erkrankte und die Macher der erfolgreichen ABC-Sitcom die Dreharbeiten f\u00fcr zwei Wochen unterbrechen mussten. \u201eMan darf davon ausgehen, dass Cindy Blumen von The Fonz bekommen hat, seit sie im Krankenhaus liegt\u201c, hei\u00dft es in einem Bericht von Shirley Eder, der am 22. Juli 1976 im \u201eColorado Springs Gazette-Telegraph\u201c erschien \u2013 <a href=\"https:\/\/www.rollingstone.com\/music\/music-features\/50-years-ago-today-rolling-stones-knebworth-festival-1235612239\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">und dabei auf recht merkw\u00fcrdige Weise die Fantasiewelt des \u201eHappy Days\u201c-Universums mit der Realit\u00e4t vermischte. \u201eVon einer Romanze wei\u00df ich nichts, aber sie sind seit Jahren gute Freunde.\u201c<\/a><\/p>\n<p>Nachdem diese wichtige Neuigkeit aus dem Weg ger\u00e4umt war, wandte sich Eder der Musikwelt zu. \u201e<a href=\"https:\/\/www.rollingstone.de\/die-4-besten-und-wichtigsten-bootlegs-der-rolling-stones-2937557\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">The Rolling Stones<\/a> werden das Knebworth Fair am 21. August als Headliner bestreiten, und 100.000 Fans werden erwartet bei diesem mittelalterlichen Festival 65 Kilometer von London entfernt\u201c, schreibt sie. \u201eDas gesamte Festival steht in diesem Jahr unter der Regie der Stones \u2013 einschlie\u00dflich historischer Showeinlagen von Akrobatik bis hin zu Ritterturnieren.\u201c<\/p>\n<p>Das war auch schon alles, was Eders Unterhaltungskolumne \u00fcber die Rolling Stones zu sagen hatte. Sie fuhr fort mit der Meldung, dass die norwegische Schauspielerin Liv Ullmann Shirley MacLaine backstage im New Yorker Palace Theater \u201edrei Pfund importierten Kaviar\u201c mitgebracht habe und dass f\u00fcr den Film \u201eEarthquake\u201c von 1974 neues Material f\u00fcr eine dreist\u00fcndige TV-Ausstrahlung gedreht werde \u2013 doch vieles lie\u00df sie unerw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Keith Richards\u2018 dunkelste Stunden<\/p>\n<p>Am bedeutsamsten: Keith Richards hatte am 6. Juni seinen zehn Tage alten Sohn Tara durch den pl\u00f6tzlichen Kindstod verloren. Nur wenige Wochen vor dieser Trag\u00f6die war der Gitarrist in London von der Polizei festgehalten worden, nachdem bei einem Autounfall Kokain in seinem Fahrzeug gefunden worden war. \u201eSeitdem hat der \u201aLondon Daily Mirror\u2018 berichtet, die Stones seien unwissende Kuriere eines Drogensyndikats gewesen\u201c, hie\u00df es in einem Bericht vom 15. Juli 1976 im ROLLING STONE. \u201eUnter Schlagzeilen wie \u201aDrug Smuggling Shock for the Stones\u2018 und \u201aCocaine Hidden in Pop Star\u2019s Bentley\u2018 berichteten Artikel von dem Polizeiverdacht, dass Kokain und Cannabis in Kleidung, Schmuck und Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nden versteckt worden seien, die die \u201aahnungslosen\u2018 Stones und ihr Gefolge w\u00e4hrend ihrer 36-t\u00e4gigen Tour durch neun L\u00e4nder mit sich f\u00fchrten.\u201c<\/p>\n<p>An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube<\/p>\n<p>Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.<\/p>\n<p>\tSoziale Netzwerke aktivieren<\/p>\n<p>Richards brachte irgendwie die Kraft auf, inmitten all dieses Chaos und Leids eine zerm\u00fcrbende Europatournee durchzuziehen \u2013 doch eine Stadiontour durch Amerika am Ende des Sommers war schlicht zu viel verlangt. Er brauchte dringend Zeit, um den Verlust von Tara zu verarbeiten und seinem wachsenden Drogenproblem zu begegnen.<\/p>\n<p>Trotzdem beschloss die Band, ihren Plan f\u00fcr ein gigantisches Konzert in Knebworth, England, am 21. August durchzuziehen \u2013 mit 10cc, Lynyrd Skynyrd, Todd Rundgren und Hot Tuna als Special Guests. \u201eEs k\u00f6nnte das unvergesslichste Rockfestival sein, das jemals in Gro\u00dfbritannien veranstaltet wurde\u201c, hie\u00df es in einem Bericht vom 19. August im \u201eBelfast Telegraph\u201c, der die Ausgaben des Isle-of-Wight-Festivals von 1969 und 1970 dabei offenbar au\u00dfen vor lie\u00df. \u201eDie Stones werden wohl weiterhin Platten machen, und sie verlangen derzeit eine stattliche Summe f\u00fcr ihre Unterschrift unter einen Plattenvertrag \u2013 aber sie haben m\u00f6glicherweise beschlossen, dass es nach 13 Jahren auf der B\u00fchne an der Zeit ist, sich von Festivals und Konzerten zur\u00fcckzuziehen. Jagger (33) sagt: \u201aIch w\u00fcrde es hassen zu denken, dass ich mit vierzig noch \u201eSatisfaction\u201c singe.\u2019\u201c<\/p>\n<p>Abschied oder Bluff?<\/p>\n<p>Die absurde Vorstellung, die Stones w\u00fcrden nach dem Knebworth-Konzert aufh\u00f6ren, geisterte durch die gesamte britische Presse \u2013 h\u00f6chstwahrscheinlich von Veranstaltern gestreut, die Tickets verkaufen wollten. \u201eEinige Personen aus dem engsten Umfeld der Band sagen, dass dieses zw\u00f6lfst\u00fcndige Ereignis von solcher Gr\u00f6\u00dfenordnung der Schwanengesang der Stones sein k\u00f6nnte\u201c, stand am 21. August im \u201eLeicester Mercury\u201c. \u201eDie B\u00fchne wurde noch in den fr\u00fchen Morgenstunden fertiggestellt \u2013 umgeben von Polyethylen-Lippen in Form des mittlerweile vertrauten Emblems, dem weit aufgerissenen Mund. Vor der B\u00fchne erstreckt sich ein hundert Meter langer Laufsteg, den Mick Jagger w\u00e4hrend eines zweieinhalb Stunden dauernden Konzerts nutzen wird \u2013 m\u00f6glicherweise seines l\u00e4ngsten \u00fcberhaupt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer Bau [der B\u00fchne] soll etwa 100.000 Pfund gekostet haben\u201c, hei\u00dft es im selben Artikel weiter. \u201eDas zw\u00f6lfst\u00fcndige Popkonzert auf dem Herrensitz findet in einer Arena statt, die bis zu 200.000 Fans Platz bietet. Tausende von Besuchern \u2013 die rund 4,50 Pfund Eintritt zahlen \u2013 hatten sich bereits fr\u00fch in Zelten, Tipis und improvisierten \u00dcbernachtungsunterk\u00fcnften auf dem Gel\u00e4nde niedergelassen. Die bereits Campenden wurden gebeten, keine Kochfeuer zu entz\u00fcnden, da Grasbrandgefahr bestehe.\u201c<\/p>\n<p>Wie die Stones sieben Jahre zuvor auf die harte Tour gelernt hatten, waren Grasbr\u00e4nde nicht die einzige m\u00f6gliche Gefahr bei einem Festival dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung. Doch anders als Altamont wurde Knebworth \u00fcber mehrere Monate geplant \u2013 nicht in wenigen Tagen. Zudem hatte das Festivalgel\u00e4nde bereits 1974 (Allman Brothers\/Doobie Brothers\/Van Morrison\/Tim Buckley) und 1975 (Pink Floyd\/Captain Beefheart\/Monty Python\/Steve Miller Band) Veranstaltungen beherbergt, die als Orientierungsrahmen dienten.<\/p>\n<p>Hells Angels und Feldtoiletten<\/p>\n<p>Das bedeutete nicht, dass alles reibungslos lief. \u201eDie britische Armee kommt dem Rolling-Stones-Knebworth-Festival am 21. August zu Hilfe\u201c, berichtete ein Artikel vom 2. August in der \u201ePress-Telegram\u201c, \u201eindem sie sich bereit erkl\u00e4rt, 400 mobile Toiletten auf dem Gel\u00e4nde des Knebworth Estate aufzustellen.\u201c<\/p>\n<p>Am Morgen des Veranstaltungstages erschien im \u201eThe Daily Telegraph\u201c eine unheilvolle Meldung, die das Stones-Lager in helle Aufregung versetzt haben d\u00fcrfte: \u201eHunderte von Hells Angels sollen auf dem Gel\u00e4nde eintreffen. Die Polizei kann bei Unruhen auf benachbarte Kr\u00e4fte zur\u00fcckgreifen, und alle Urlaube im Bezirk wurden gestrichen.\u201c<\/p>\n<p>Anders als in Altamont waren die Hells Angels diesmal ungebetene G\u00e4ste und keine inoffizielle Sicherheitstruppe. Ein kombiniertes Aufgebot aus staatlichen und privaten Ordnungskr\u00e4ften wurde auf dem Gel\u00e4nde eingesetzt, um die Ordnung zu wahren und eine Wiederholung von 1969 um jeden Preis zu verhindern \u2013 wenngleich Drogenkonsum offenbar niemanden sonderlich beunruhigte. \u201eEs herrschte Jahrmarktsstimmung und die \u00fcblichen Schwaden von Marihuanarauch, aber die Polizei erkl\u00e4rte, bis zum fr\u00fchen Abend keine Verhaftungen vorgenommen zu haben\u201c, berichtete die \u201eMonroe Morning World\u201c in einer Meldung, die mitten w\u00e4hrend der Show eingereicht wurde. \u201eMarihuana, Haschisch und Pillen wurden offen auf dem Gel\u00e4nde verkauft, aber Organisationen, die sich um Drogenkonsumenten mit schlechten Trips k\u00fcmmerten, sagten, die Nachfrage nach ihren Diensten sei gering gewesen.\u201c<\/p>\n<p>Die Stones sollten gegen 21 Uhr auf die B\u00fchne, doch technische Probleme w\u00e4hrend des Tages verz\u00f6gerten ihren Auftritt um mehr als zwei Stunden. In der Wartezeit lief der Mittelteil von Pink Floyds \u201eEchoes\u201c in Dauerschleife, w\u00e4hrend Ger\u00fcchte die Runde machten, die Stones k\u00f6nnten absagen. Doch alles war vergessen, als sie die B\u00fchne betraten und mit genau dem Song loslegten, den Jagger mit 40 nicht mehr singen wollte \u2013 mit 33 aber offenbar noch sehr gerne sang.<\/p>\n<p>Eine historische Setlist<\/p>\n<p>Es war ihre erste Live-Version von \u201eSatisfaction\u201c seit 1972 und ein fr\u00fches Zeichen daf\u00fcr, dass dies eine ganz andere Show werden w\u00fcrde als jene, mit der sie zuvor durch Nordamerika und Europa gezogen waren \u2013 auch wenn sie erneut von Pianist und S\u00e4nger Billy Preston sowie Perkussionist Ollie Brown begleitet wurden.<\/p>\n<p>Die \u00dcberraschungen rissen nicht ab: erstmals seit 1966 spielten sie Chuck Berrys \u201eAround and Around\u201c, erstmals seit 1965 Willie Dixons \u201eThe Little Red Rooster\u201c und erstmals seit 1967 \u201eLet\u2019s Spend the Night Together\u201c. Offiziell tourten sie zur Unterst\u00fctzung von \u201eBlack and Blue\u201c, spielten davon aber nur vier Songs (\u201eFool to Cry\u201c, \u201eHand of Fate\u201c, \u201eHey Negrita\u201c und \u201eHot Stuff\u201c) \u2013 um Platz f\u00fcr Klassiker wie \u201eYou Can\u2019t Always Get What You Want\u201c, \u201eTumbling Dice\u201c, \u201eWild Horses\u201c und \u201eHappy\u201c zu schaffen.<\/p>\n<p>Gegen Ende \u00fcbergab Jagger Preston das Mikrofon, damit dieser seine j\u00fcngsten Solohits \u201eNothing From Nothing\u201c und \u201eOuta-Space\u201c spielen konnte, bevor die Nacht mit furiosen Versionen von \u201eMidnight Rambler\u201c, \u201eIt\u2019s Only Rock \u2019n\u2018 Roll (But I Like It)\u201c, \u201eBrown Sugar\u201c, \u201eRip This Joint\u201c, \u201eJumpin\u2018 Jack Flash\u201c und \u201eStreet Fighting Man\u201c zu Ende ging. 28 Songs in zweieinhalb Stunden \u2013 einer der l\u00e4ngsten Auftritte ihrer gesamten Karriere, der erst nach 2 Uhr morgens endete.<\/p>\n<p>Beobachter von au\u00dfen<\/p>\n<p>Der \u201eSunday Telegraph\u201c schickte einen \u00e4lteren Autor, Ronald Payne, als eine Art Anthropologen ins Feld. \u201eSelbst ein gutes Infanterieregiment h\u00e4tte bei solchen Bedingungen nach stundenlangem Warten in der Sonne gemeutert\u201c, schreibt Payne. \u201eAber sie sa\u00dfen da, die gro\u00dfen Bataillone des Pop in ihren Unisex-Uniformen aus Jeans und T-Shirts, scheinbar zufrieden. Den H\u00fcgel hinauf str\u00f6mten immer neue Verst\u00e4rkungen, Bierdosen und gelegentlich Fahnen in den H\u00e4nden \u2026 Das alles hat etwas von einem Kinderkreuzzug, die jungen Menschen sehen so unschuldig aus und nehmen ihr Vergn\u00fcgen so ernsthaft. Doch \u00fcber ihnen donnerte die Musik, die ich nicht zu begreifen vermag, mit einem Dezibelwert, der das Dr\u00f6hnen der Concorde wie das Surren eines Uhrwerks erscheinen lie\u00df.\u201c<\/p>\n<p>(Gut, dass die Musik so laut war \u2013 denn irgendwo zwischen 150.000 und 250.000 Besucher waren anwesend, je nachdem, welcher Sch\u00e4tzung man glaubt, und es gab lediglich zwei Leinw\u00e4nde, die an die Bildqualit\u00e4t, die wir heute bei Konzerten gewohnt sind, nicht ann\u00e4hernd heranreichten \u2013 auch wenn sie f\u00fcr 1976 dem neuesten Stand der Technik entsprachen.)<\/p>\n<p>Im \u201eThe Guardian\u201c verglich Autor Robin Denselow das Ereignis mit dem Republican National Convention, der Gerald Ford nur wenige Tage zuvor f\u00fcr seine erste regul\u00e4re Amtszeit als Pr\u00e4sident nominiert hatte. \u201eSelbst mit der wildesten Vorstellungskraft f\u00e4llt es schwer, Jaggers heiseres Br\u00fcllen durch \u201aStreet Fighting Man\u2018 mit Betty Fords Siegeswalzer \u00fcber die B\u00fchne zu den Kl\u00e4ngen von \u201aI Could Have Danced All Night\u2018 gleichzusetzen\u201c, schreibt Denselow. \u201eAber in Sachen Stil waren beide gigantische Marketingveranstaltungen, die riesige Massen anzogen, und beide Stars griffen auf altmodische Showbiz-Methoden zur\u00fcck, um Klo\u00df im Hals, feuchte Augen und Applaus zu ernten.\u201c<\/p>\n<p>Pl\u00e4ne, die sich zerschlugen<\/p>\n<p>Nachdem die Show schlie\u00dflich vor\u00fcber war, gab die Band bereitwillig zu, dass sie gar nicht vorhatte, das Touren aufzugeben. \u201eWir planen gerade eine S\u00fcdamerikatournee f\u00fcr n\u00e4chstes Jahr\u201c, sagte Bassist Bill Wyman der Presse. \u201eDavor fahren wir in den S\u00fcden Frankreichs, um uns zu erholen. Wenn m\u00f6glich, w\u00fcrden wir n\u00e4chstes Jahr auch gerne noch einmal f\u00fcr Konzerte hierher zur\u00fcckkehren.\u201c<\/p>\n<p>Die Zukunft entfaltete sich nicht ganz so, wie Wyman es sich vorgestellt hatte. Die Stones schafften es erst 1995 nach S\u00fcdamerika \u2013 ein paar Jahre nachdem Wyman die Band verlassen hatte. Eine Europatournee 1977 gab es ebenfalls nicht. Die einzigen Auftritte in jenem Jahr waren das ber\u00fcchtigte Doppelkonzert im El Mocambo in Toronto, wo sie sich als die Cockroaches ausgaben.<\/p>\n<p>Den Rest des Jahres 1977 verbrachte die Band damit, die Folgen einer zweiten Drogenrazzia bei Keith zu bew\u00e4ltigen \u2013 diesmal ein weit gravierenderer Vorfall, bei dem er in Kanada mit Heroin erwischt wurde und ernsthaft mit einer langen Gef\u00e4ngnisstrafe rechnen musste \u2013 und mit den Aufnahmen zu \u201eSome Girls\u201c. (Mit dem f\u00fcr die Stones typischen Gl\u00fcck zeigte der Richter Milde und verdonnerte Keith zu einem Benefizkonzert f\u00fcr Blinde, obwohl er ihn h\u00e4tte sieben Jahre einsperren k\u00f6nnen.)<\/p>\n<p>Heute ist Knebworth nach wie vor Schauplatz der gr\u00f6\u00dften Konzerte im britischen Sommerprogramm. Und obwohl nichts auch nur ann\u00e4hernd best\u00e4tigt ist, kursieren hartn\u00e4ckige Ger\u00fcchte, Oasis k\u00f6nnten 2027 f\u00fcr eine Neuauflage ihres legend\u00e4ren zweit\u00e4gigen Auftritts von 1996 zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Die Stones \u2013 50 Jahre sp\u00e4ter<\/p>\n<p>Und trotz aller Spekulationen, die Stones w\u00fcrden nach ihrer Knebworth-Show von 1976 das Handtuch werfen, sind sie 50 Jahre sp\u00e4ter noch immer aktiv. Gespielt haben sie allerdings seit zwei Jahren nicht mehr, und Keith hat signalisiert, keine Lust auf weitere Touren zu haben. Die Idee von Residencies macht die Runde. Sollten sie eine in England planen, d\u00fcrfte das Wembley oder das Twickenham Stadium sein. Ihre Fans haben keine Lust mehr, sich nach Knebworth zu schleppen und mit Festival-\u201eSitzpl\u00e4tzen\u201c zu arrangieren, die in Wirklichkeit gar keine Sitzpl\u00e4tze sind.<\/p>\n<p>Wenn die Stones Knebworth noch einmal aufleben lassen wollen, w\u00e4re ihr bester Weg, das erhaltene Audiomaterial und die professionell gedrehten Filmaufnahmen von 1976 endlich offiziell zu ver\u00f6ffentlichen \u2013 insgesamt rund 95 Minuten. Leider scheint etwa eine Stunde des Filmmaterials schlicht nicht mehr zu existieren. Das ist nicht allzu \u00fcberraschend angesichts des chaotischen Tages \u2013 aber immerhin haben sie es durchgestanden, ohne dass die Hells Angels jemanden totgeschlagen haben. Allein schon aus dieser Perspektive war es ein voller Erfolg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die zweite Staffel von \u201eLaverne &amp; Shirley\u201c befand sich gerade in der Produktion, als Cindy \u201eShirley\u201c Williams an&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":348147,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[24],"tags":[46,42,147,153,154,44,8974,148],"class_list":["post-348146","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-musik","tag-at","tag-austria","tag-entertainment","tag-music","tag-musik","tag-oesterreich","tag-rolling-stones","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117134686490280870","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/348146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=348146"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/348146\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/348147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=348146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=348146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=348146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}