{"id":35141,"date":"2026-03-09T19:08:09","date_gmt":"2026-03-09T19:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/35141\/"},"modified":"2026-03-09T19:08:09","modified_gmt":"2026-03-09T19:08:09","slug":"lgs-neue-oled-tvs-die-helle-generation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/35141\/","title":{"rendered":"LGs neue OLED-TVs: Die helle Generation"},"content":{"rendered":"<p>              LGs neue OLED-TVs: Die helle Generation<\/p>\n<p>LG hat in Frankfurt seine TV-Produktpalette 2026 gezeigt. Das j\u00fcngste Modell der G6-Serie unterscheidet sich auf den ersten Blick wenig von seinem Vorg\u00e4nger G5. Der G6 nutzt das gleiche Chassis und auch das gleiche <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/Was-OLED-Panels-mit-RGB-Tandemstruktur-bringen-sollen-10277808.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">OLED-Panel mit RGB-Tandem-Struktur<\/a>. Allerdings wird dies im G6 intern anders angesteuert, was zu sicht- und messbaren Verbesserungen gef\u00fchrt hat. An zwei 65-Z\u00f6llern (G5 und G6) konnten wir bei einem Hands-on die Leuchtdichte messen und bekamen einen Eindruck von der neuen Bildqualit\u00e4t.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>So leuchtet das brandneue G6-Modell nun mit 3100 cd\/m2 in der Spitze stolze 800 cd\/m2 <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/Leuchtkraft-von-OLED-Panels-mit-Tandemstruktur-im-Test-10312023.html\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">heller als sein Vorg\u00e4nger OLED65G5<\/a>; das sorgt insbesondere bei der Wiedergabe von HDR-Inhalten (High Dynamic Range) f\u00fcr noch hellere Punktlichter. Auf einem zu zehn Prozent wei\u00dfen Schirm haben wir rund 2400 cd\/m2 statt der bisherigen 2300 cd\/m2 gemessen, und auf einem komplett wei\u00dfen Schirminhalt erreichte das brandneue Modell bemerkenswerte 460 cd\/m2 gegen\u00fcber 380 cd\/m2 am bisherigen G5-Modell. Beide Fernseher haben wir mit HDR-Signalen im Filmmaker-Modus bei maximaler Helligkeitseinstellung gemessen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/4\/2\/1\/3\/6\/Primary_RGB_Tandem-Struktur-150c67c499487c40-9c39037f83b6a290.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"373\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 610 \/ 373; object-fit: cover;\" width=\"610\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>F\u00fcr die RGB-Tandemstruktur des WOLED hat Panelhersteller LG Display im vergangenen Jahr die gelbe Leuchtschicht an der blauen durch rote und gr\u00fcne ersetzt.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0LG)\n    <\/p>\n<p>Glatte Farbverl\u00e4ufe<\/p>\n<p>Deutliche Fortschritte hat LG dagegen beim Unterdr\u00fccken des sogenannten Banding f\u00fcr die Wiedergabe von feinen Farbverl\u00e4ufen gemacht. Dies war in der Vergangenheit ein Schwachpunkt des Herstellers; Samsung, Sony oder Panasonic gelingt das besser. Banding \u00e4u\u00dfert sich durch sichtbare Abstufungen, beispielsweise am changierenden Himmel oder am wabernden Blau in Unterwasseraufnahmen.<\/p>\n<p>Die Farbsignale \u00fcbergibt der Hersteller daf\u00fcr nun mit 12 Bit pro Farbe statt vormals 10 Bit ans Display und berechnet die wei\u00dfen Subpixel f\u00fcr feinere Lichter intern mit 13 Bit. In der Folge gelingen dem TV Farbverl\u00e4ufe wesentlich gleichm\u00e4\u00dfiger, der Vorg\u00e4nger G5 zeigte in Testbildern dagegen einige Abbr\u00fcche mit harten Farb\u00fcberg\u00e4ngen an feinen Verl\u00e4ufen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/5\/0\/4\/2\/1\/3\/6\/Ohne_Banding_am_G5-0d4a025af3014ba4.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1644\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 2294 \/ 1644; object-fit: cover;\" width=\"2294\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Farbverl\u00e4ufe gibt der brandneue G5 dank verbesserter Ansteuerung gleichm\u00e4\u00dfig abgestuft wieder.<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0Ulrike Kuhlmann \/ heise medien)\n    <\/p>\n<p>Sparsamer im Betrieb<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Weitere Verbesserungen finden sich im Bildprozessor. Das SoC wird nun in 6-Nanometer-Technik gefertigt, wodurch der Chipsatz aus CPU, GPU, Speicher, Netzwerkfunktion etc. laut LG dank der kleineren Strukturen 30 Prozent weniger Strom ben\u00f6tigt und dadurch weniger W\u00e4rme produziert. Das ist nicht nur gut f\u00fcr den Geldbeutel der Zuschauer, sondern auch f\u00fcrs OLED, denn organische Displays reagieren empfindlich auf W\u00e4rme, sie altern dadurch schneller.<\/p>\n<p>Mit der sogenannten Dual-AI-Resolution des neuen Alpha-11-Prozessors separiert LG die Kantengl\u00e4ttung von der Berechnung feiner Strukturen beim Upscaling. Die Umrechnung ist immer dann n\u00f6tig, wenn Inhalte mit geringerer Aufl\u00f6sung als der 4K-Panel-Aufl\u00f6sung (3840 \u00d7 2160 Pixel) vom TV wiedergegeben werden m\u00fcssen. Das Upscaling greift unter anderem bei (fast) allen TV-Signalen in HD (1280 \u00d7 720 oder 1920 \u00d7 100 Bildpunkte) und beim Videostreaming in Full HD, wie es Netflix &amp; Co. in ihren preiswerten Abomodellen anbieten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich bietet LG zus\u00e4tzlich diverse KI-Bildoptimierungen an, die aber zuweilen \u00fcber das Ziel hinausschie\u00dfen und nichts f\u00fcr Puristen sind. Bei der von uns empfohlenen \u201eFilmmaker\u201c-Voreinstellung sind derartige KI-Optimierungen ohnehin deaktiviert.<\/p>\n<p>Spieglein, Spieglein \u2026<\/p>\n<p>An der Entspiegelung hat LG ebenfalls gearbeitet. Die neue dielektrische Entspiegelung der Displayoberfl\u00e4che ist aber weniger gelungen: Sie reduziert einfallendes Licht jetzt zwar noch st\u00e4rker, versieht es aber mit einem merklichen Rotstich. Au\u00dferdem wird die Oberfl\u00e4che dadurch etwas blickwinkelabh\u00e4ngig, von schr\u00e4g betrachtet bekommt das Bild an den Seiten einen leichten Farbschimmer. Das bemerkt man insbesondere auf gleichm\u00e4\u00dfigen, helleren Bildinhalten, sie wirken von der Seite und aus geringem Betrachtungsabstand an den R\u00e4ndern gr\u00fcnlich.<\/p>\n<p>Offenbar musste sich LG hier zwischen Pest und Cholera entscheiden: Entweder mehr st\u00f6rende Reflexionen oder mehr blickwinkelabh\u00e4ngige Farbver\u00e4nderungen. Aus einigen Metern Abstand sind die Farbstiche wegen der dann kleineren Einblickwinkel nicht mehr zu sehen. Trotzdem sind sie schade, gerade weil sich OLEDs durch ihre blickwinkelstabile Darstellung weiterhin von den LCDs abheben.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:uk@ct.de\" title=\"Ulrike Kuhlmann\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">uk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"LGs neue OLED-TVs: Die helle Generation LG hat in Frankfurt seine TV-Produktpalette 2026 gezeigt. 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