{"id":351600,"date":"2026-08-23T15:39:16","date_gmt":"2026-08-23T15:39:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/351600\/"},"modified":"2026-08-23T15:39:16","modified_gmt":"2026-08-23T15:39:16","slug":"unwetter-in-europa-feuer-fluten-und-stuerme-zwingen-tausende-zur-flucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/351600\/","title":{"rendered":"Unwetter in Europa: Feuer, Fluten und St\u00fcrme zwingen Tausende zur Flucht"},"content":{"rendered":"<p>\n                    Zuerst ver\u00f6ffentlicht am                 23\/08\/2026 &#8211; 12:05 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert<br \/>\n                                     16:34\n                                        <\/p>\n<p>Europa k\u00e4mpft weiter mit den Folgen von Extremwetter. In Serbien, Bosnien, Spanien und Polen herrschen teils drastische Bedingungen.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>In Serbien hat die EU Hubschrauber und Feuerwehrkr\u00e4fte geschickt, um lokale Teams zu unterst\u00fctzen. Sie bek\u00e4mpfen einen Brand, der im Naturschutzgebiet Deliblatska Pescara, rund 60 Kilometer \u00f6stlich von Belgrad, bereits mehr als 1.600 Hektar Vegetation zerst\u00f6rt hat. Seit Donnerstag hilft au\u00dferdem ein russisches L\u00f6schflugzeug vom Typ Iljuschin Il-76, zusammen mit mehreren Hubschraubern der serbischen Armee.<\/p>\n<p>\u201eDie Lage ist \u00e4u\u00dferst schwierig\u201c, sagte Innenminister Ivica Dacic und f\u00fcgte hinzu: \u201eT\u00e4glich sind dort mehr als 400 Menschen im Einsatz.\u201c<\/p>\n<p>Die Krise reicht weiter in die Region hinein. Am Samstag brach im Grenzgebiet zwischen Bosnien und Kroatien ein gro\u00dfer Brand aus. Die Polizei in Bosnien sperrte die wichtigste Fernstra\u00dfe zwischen Trebinje und Dubrovnik. Tausende Touristinnen und Touristen mussten umkehren und ihre Urlaubspl\u00e4ne \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Mehrere D\u00f6rfer rund um den kleinen Ort Ivanica wurden evakuiert, als die Flammen auf Wohnh\u00e4user zusteuerten. Lokale Feuerwehren berichteten, dass auch Vieh in den Flammen ums Leben kam. Feuerwehrleute aus dem nahegelegenen Dubrovnik unterst\u00fctzen die bosnischen Einsatzkr\u00e4fte beim Kampf gegen den Waldbrand, der sich auf einer Fl\u00e4che von mehr als 16 Kilometern Durchmesser in schmalem, schwer zug\u00e4nglichem Gel\u00e4nde ausbreitet. Hubschrauber unterst\u00fctzen die Teams weiter, doch anhaltende Hitze und starke Winde treiben das Feuer immer weiter ins Landesinnere. In der Region Trebinje hat es seit Monaten nicht geregnet. Die ausged\u00f6rrte Landschaft ist in einem der hei\u00dfesten und trockensten Sommer der j\u00fcngeren Vergangenheit extrem anf\u00e4llig.<\/p>\n<p>Spanien zwischen Waldbr\u00e4nden und \u00dcberschwemmungen<\/p>\n<p>Spanien erlebte am Wochenende gegens\u00e4tzliche Wetterextreme. In Tarragona f\u00fchrten sintflutartige Regenf\u00e4lle und \u00dcberschwemmungen zu Verletzungen bei elf Menschen und legten Stra\u00dfen- und Bahnverbindungen lahm. In einigen Gebieten fielen mehr als 145 Millimeter Regen. F\u00fcr den Osten und Nordosten Spaniens sind weitere kr\u00e4ftige Gewitter vorhergesagt, w\u00e4hrend ein ungew\u00f6hnlich starkes Atlantiktief in Galicien ergiebigen Regen bringt.<\/p>\n<p>Andernorts im Land k\u00e4mpften Einsatzkr\u00e4fte in der Region Valencia weiter gegen heftige Waldbr\u00e4nde. In der Stadt Segorbe brach am sp\u00e4ten Donnerstag nach einem Blitzeinschlag ein Feuer aus. Als am Freitagnachmittag der Wind drehte, breitete es sich rasch aus, sodass die Beh\u00f6rden den Waldbrandalarm auf Stufe 2 erh\u00f6hten.<\/p>\n<p>Einheiten der Milit\u00e4rischen Notfalleinheit Spaniens und \u00f6rtliche Feuerwehren verst\u00e4rkten den Einsatz. Mehr als 1.000 Bewohnerinnen und Bewohner der nahegelegenen Gemeinde Gatova mussten aus Sorge um ihre H\u00e4user in Sicherheit gebracht werden. Mit Unterst\u00fctzung aus der Luft konnten die Teams den Brand inzwischen stabilisieren, nachdem er rund 630 Hektar Land verw\u00fcstet hatte. Zuvor hatte eine extreme Hitzeperiode das Gebiet getroffen, mit Temperaturen von bis zu 44\u00b0C.<\/p>\n<p>Polen: Unwetter richten Schaden an, Lage entspannt sich<\/p>\n<p>Weiter n\u00f6rdlich wurde Polen von schweren Unwettern getroffen. Seit Freitag w\u00fcteten St\u00fcrme im ganzen Land, die Feuerwehr r\u00fcckte zu mehr als 6.500 Eins\u00e4tzen aus.<\/p>\n<p>Betroffen waren zahlreiche Regionen. Aus Vorsicht evakuierten die Beh\u00f6rden zw\u00f6lf Pfadfinderlager, da \u00dcberschwemmungen und Stromausf\u00e4lle drohten. Oberst Karol Kro\u0107 von der Staatlichen Feuerwehr sagte der polnischen Nachrichtenagentur PAP, bislang seien keine Verletzten gemeldet worden.<\/p>\n<p>Auch am Sonntag werden im Norden Polens weitere Gewitter erwartet. Das Institut f\u00fcr Meteorologie und Wasserwirtschaft gab f\u00fcr zwei kleinere Regionen eine gelbe Wetterwarnung aus. Lokal k\u00f6nnen bis zu 30 Liter Regen pro Quadratmeter fallen, dazu werden Windb\u00f6en von bis zu 70 Kilometern pro Stunde erwartet. Stellenweise ist auch Hagel m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Insgesamt hat sich das Wetter im Land am Sonntag jedoch deutlich beruhigt. F\u00fcr den Gro\u00dfteil Polens werden wesentlich ruhigere Bedingungen erwartet.<\/p>\n<p>Weitere Quellen \u2022 AFP, AP, Euronews Spain<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 23\/08\/2026 &#8211; 12:05 MESZ\u2022Zuletzt aktualisiert 16:34 Europa k\u00e4mpft weiter mit den Folgen von Extremwetter. 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