{"id":35183,"date":"2026-03-09T19:41:15","date_gmt":"2026-03-09T19:41:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/35183\/"},"modified":"2026-03-09T19:41:15","modified_gmt":"2026-03-09T19:41:15","slug":"krone-interview-die-faelle-der-gerti-b-gehen-in-eine-neue-runde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/35183\/","title":{"rendered":"\u201eKrone\u201c-Interview &#8211; \u201eDie F\u00e4lle der Gerti B.\u201c gehen in eine neue Runde"},"content":{"rendered":"<p>Man kann es nicht direkt vergleichen, aber in den R\u00fcckblenden sieht man, wie Gerti Bruckner als Jungpolizistin in den 80er-Jahren unter dem Patriarchat in ihrem Job leidet. Irgendwie f\u00fchlt sich das so an, als w\u00fcrde sie die Wut und den Grant, den sie abbekam, in einer anderen Form an Heidi Mai weitergeben \u2026<br \/>Stach:\u00a0In einer anderen Art und Weise, ja. Sie musste sich ihren Platz m\u00fchsam erk\u00e4mpfen, wurde st\u00e4ndig von M\u00e4nnern \u00fcberholt und es blieb ihr nichts anders \u00fcbrig, als die Z\u00e4hne zusammenzubei\u00dfen und darauf zu hoffen, dass ihr Zeit noch kommen w\u00fcrde. Irgendwann geht einer in Pension und dann ist sie endlich dran. Es geht in der Gegenwart aber nicht darum, dass Gerti nicht eine andere Frau unterst\u00fctzen will, sondern dass sie das Gef\u00fchl hat, sie geh\u00f6re dorthin und man h\u00e4tte ihr etwas genommen, was sie ihr ganzes Arbeitsleben lang verdient h\u00e4tte.<br \/>Hage:\u00a0Es geht eher um einen beruflichen Konflikt zwischen den beiden Frauen. Wir Menschen sind ziemliche Gewohnheitstiere. Viele Frauen aus der Generation von Gerti haben es angelernt bekommen, dass sie die einzigen Frauen sind und es nur eine geben kann. Heute ist vieles davon aufgebrochen, aber Gewohnheiten wird man nicht so schnell los. Wenn man eingetrichtert bekommt: \u201eOkay, ich muss nur auf mich schauen. Ich habe niemanden, dem ich vertrauen kann\u201c. Da ist schwer zu denken, auch wenn das wichtig ist, man sollte lieber Banden bilden, solidarisch sein und sich vereinigen. Intellektuell l\u00e4sst es sich schnell begreifen, aber rein emotional stecken da tiefe Wunden dahinter.<br \/>Stach:\u00a0Erst langsam merken die beiden Frauen, dass sie sich aufeinander verlassen k\u00f6nnen.<br \/>Hage:\u00a0Das ist sch\u00f6n, auch gesamtgesellschaftlich gesehen. Seit den 80er-Jahren wird dir eingetrichtert, dass du alles allein schaffen musst und f\u00fcr alle Dinge allein verantwortlich bist. Es geht immer um den Individualismus, aber es geht uns allen besser, wenn wir zusammenhalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Man kann es nicht direkt vergleichen, aber in den R\u00fcckblenden sieht man, wie Gerti Bruckner als Jungpolizistin in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":35184,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[46,42,16028,16029,147,16030,16031,16032,16033,4845,16034,16035,16036,44,156,155,16037,16038,16039,148],"class_list":{"0":"post-35183","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-at","9":"tag-austria","10":"tag-bertl","11":"tag-die-faelle-der-gerti-b","12":"tag-entertainment","13":"tag-europol","14":"tag-gerti","15":"tag-gerti-bruckner","16":"tag-hage","17":"tag-heidi","18":"tag-heidi-mai","19":"tag-mariam","20":"tag-mariam-hage","21":"tag-oesterreich","22":"tag-serien","23":"tag-series","24":"tag-stach","25":"tag-susi-stach","26":"tag-susi","27":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/116200923676366246","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35183","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=35183"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/35183\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/35184"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=35183"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=35183"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=35183"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}