{"id":352488,"date":"2026-08-24T05:30:11","date_gmt":"2026-08-24T05:30:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/352488\/"},"modified":"2026-08-24T05:30:11","modified_gmt":"2026-08-24T05:30:11","slug":"ak-brachte-klage-ein-5-000-euro-zu-viel-miete-wiener-kriegen-nur-700-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/352488\/","title":{"rendered":"AK brachte Klage ein \u2013 5.000 Euro zu viel Miete: Wiener kriegen nur 700 Euro"},"content":{"rendered":"<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Mieter in Wien bezahlten laut AK rund 5.000 Euro zu viel f\u00fcr ihre Wohnung, wollten dagegen mit Hilfe eines Prozessfinanzierers vorgehen. Dennoch sollten ihnen am Ende nur etwa 700 Euro \u00fcbrig bleiben, den gro\u00dfen Rest des zur\u00fcck geholten Geldes sollte der Prozessfinanzierer einstreifen. Die Arbeiterkammer Wien ging nun gegen diese Praxis vor.<\/p>\n<p>Vertrag an der Haust\u00fcre<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Denn der Vertrag kam an der Haust\u00fcr \u00fcber einen Vertreter zustande. Das Unternehmen sammelte in Wohnh\u00e4usern Unterschriften zur F\u00fchrung von Mietzins\u00fcberpr\u00fcfungsverfahren. Die Unterschrift erfolgte auf dem Tablet eines Vertreters. Die Kunden bekamen laut AK keine Kopien des Vertrages ausgeh\u00e4ndigt.<\/p>\n<p>&#8222;Heute&#8220; auf Google als bevorzugte&amp;nbspQuelle festlegen<a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=heute.at\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" target=\"_blank\">Hinzuf\u00fcgen<\/a>Kein gutes Gesch\u00e4ft<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Die Vertragsbedingungen wurden f\u00fcr die Betroffenen oft erst Monate sp\u00e4ter zur \u00dcberraschung. Zu diesem Zeitpunkt hatte ein Vertrauensanwalt des Prozessfinanzierers das Verfahren bei der Schlichtungsstelle bereits eingeleitet. In dem Fall der betroffenen Wiener sollten 5.000 Euro an zu viel bezahlter Miete zur\u00fcckgeholt werden. Die Wiener h\u00e4tten aufgrund der Vertragsbedingungen aber nur etwa 700 Euro zur\u00fcck bekommen \u2013 kein gutes Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Mindestens 3.000 Euro<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Die Vereinbarung zu dem Erfolgshonorar der Firma wurde nun zu einem Fall f\u00fcr die AK-Experten. Denn bis zu einem R\u00fcckforderungsbetrag von 3.000 Euro sollte der Prozessfinanzierer den gesamten Betrag erhalten. Bis zu einer R\u00fcckforderung von 10.000 Euro streifte der Prozessfinanzierer 55 Prozent des Betrages ein. Den Mietern blieb also von der R\u00fcckzahlung oft nicht viel \u00fcbrig.<\/p>\n<p>AK zog vor Gericht<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">Die Arbeiterkammer brachte eine Verbandsklage gegen das Unternehmen beim Handelsgericht Wien ein. In der Gerichtsverhandlung am 16. Juni 2026 wurde ein inzwischen rechtskr\u00e4ftiger Teilvergleich abgeschlossen. Die Firma darf 19 Vertragsklauseln nicht mehr verwenden. Darunter befindet sich die Klausel \u00fcber das Erfolgshonorar. Ebenfalls betroffen ist jene Klausel, wonach Mieter ihre Anspr\u00fcche auf R\u00fcckzahlung \u00fcberh\u00f6hter Mietzinse an den Prozessfinanzierer abzutreten haben.<\/p>\n<p>Verfahren l\u00e4uft weiter<\/p>\n<p class=\"col-12 col-md-10 col-lg-8 gb-p raw mx-auto\">F\u00fcr betroffene Mieter ist der Teilvergleich jedenfalls entscheidend: Die insgesamt 19 beanstandeten Klauseln \u2013 einzusehen im Detail auf der Seite der AK Wien \u2013 darf die Firma nicht mehr verwenden und sich auch nicht mehr darauf berufen.<\/p>\n<p> {title &amp;&amp; {title} } red, {title &amp;&amp; {title} } 24.08.2026, 06:45<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mieter in Wien bezahlten laut AK rund 5.000 Euro zu viel f\u00fcr ihre Wohnung, wollten dagegen mit Hilfe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":352489,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[28],"tags":[11929,46,42,29505,41,44,181,182],"class_list":["post-352488","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wien","tag-ak","tag-at","tag-austria","tag-miete","tag-news","tag-oesterreich","tag-vienna","tag-wien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117148845866546537","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352488","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=352488"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/352488\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/352489"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=352488"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=352488"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=352488"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}