{"id":355046,"date":"2026-08-25T10:41:09","date_gmt":"2026-08-25T10:41:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/355046\/"},"modified":"2026-08-25T10:41:09","modified_gmt":"2026-08-25T10:41:09","slug":"kardinal-in-amatrice-10-jahre-nach-beben-erinnerung-soll-gemeinschaft-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/355046\/","title":{"rendered":"Kardinal in Amatrice, 10 Jahre nach Beben: Erinnerung soll Gemeinschaft st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p>Kardinal Matteo Maria Zuppi hat beim Gedenken an das Erdbeben von 2016 in Amatrice dazu aufgerufen, Schmerz gemeinsam zu erinnern und daraus Kraft f\u00fcr den Wiederaufbau zu gewinnen. Der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz feierte am Montag um 17 Uhr eine Messe auf dem Sportplatz \u201eParide Telisi\u201c. An der Gedenkfeier nahm auch Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni teil.<\/p>\n<p>     <a href=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/de\/papst\/news\/2026-08\/angelus-10-jahre-danach-papst-leo-erdbebenopfer-mittelitalien.html\" title=\"10 Jahre danach: Papst Leo gedenkt Erdbebenopfer in Mittelitalien\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/multimedia\/2021\/03\/13\/2016.10.04-AMATRICE-8-ANNI-PONT.jpg\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.500.281.jpeg\" alt=\"10 Jahre danach: Papst Leo gedenkt Erdbebenopfer in Mittelitalien\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>\n      Bei einer verheerenden Erdbebenserie in Mittelitalien 2016 kamen 299 Menschen ums Leben. Papst Leo hat beim Angelus am Sonntag an diese Menschen erinnert. Der erste Erdsto\u00df &#8230;\n     <\/p>\n<p>Bei der Serie von Erdbeben in Umbrien, Latium, Marken und Abruzzen waren 299 Menschen gestorben. Kardinal Zuppi stellte die Bedeutung der Erinnerung zehn Jahre nach der Katastrophe ins Zentrum. \u201eErinnern tut auch weh\u201c, sagte Zuppi. Erinnerung \u201e\u00f6ffnet eine Wunde wieder, ruft die Tr\u00e4nen hervor, und diese lassen uns erneut weinen\u201c. Wer jedoch gemeinsam und mit Gott erinnere, k\u00f6nne die Seligpreisung der Trauernden neu verstehen. \u201eJesus nennt das Leiden nicht selig, im Gegenteil, er sch\u00fctzt uns davor, aber er will, dass derjenige, der die H\u00e4rte des Lebens erf\u00e4hrt, seine und unsere Liebe findet, die Trost, Hoffnung, Zukunft bedeutet.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Erinnerung macht uns aufmerksam auf jene, die heute weinen\u201c<\/p>\n<p>Zuppi wandte den Blick zugleich auf Menschen, die heute unter Naturkatastrophen, Gewalt und Krieg leiden. \u201eDie Erinnerung macht uns aufmerksam auf jene, die heute weinen, getroffen von Erdbeben, aber auch von jener vom Menschen verursachten Zerst\u00f6rung, die Gewalt und Krieg ist.\u201c Gott habe Mitleid mit dem Leiden und lehre die Menschen, mit den Weinenden zu weinen, damit aus Schmerz \u201eLeben, Zukunft, Hoffnung\u201c werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p>    <img decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/yH5BAEAAAAALAAAAAABAAEAAAIBRAA7\" data-original=\"https:\/\/www.vaticannews.va\/content\/dam\/vaticannews\/agenzie\/images\/reuters\/2026\/08\/24\/22\/1787604899856.JPG\/_jcr_content\/renditions\/cq5dam.thumbnail.cropped.750.422.jpeg\" alt=\"Auch Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni war beim Gottesdienst in Amatrice\" title=\"Auch Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni war beim Gottesdienst in Amatrice\"\/><\/p>\n<p>\n   Auch Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni war beim Gottesdienst in Amatrice\n  <\/p>\n<p>F\u00fcr den Kardinal zeigt sich Gottes N\u00e4he gerade in den tragischen Stunden. \u201eJesus ist der erste Retter und auch immer der letzte, der dort unten bleibt. Dort ist Gott\u201c, erkl\u00e4rte Zuppi. Er erinnerte an die Trauerfeiern unter einem Zeltdach und an ein mit Seilen gehaltenes Kreuz, das f\u00fcr ihn das Ausma\u00df der Katastrophe sichtbar machte. Zugleich verwies er auf das biblische Bild einer Stadt, die von Gott herabkommt: \u201eBauen wir sie. Es hilft uns, nicht aufzugeben, zu glauben, dass auch unsere Stadt, heute noch von jener Verw\u00fcstung gezeichnet, neues Leben und Hoffnung finden kann.\u201c<\/p>\n<p>Zum Schluss verband Zuppi den Wiederaufbau mit dem Zusammenhalt der Bev\u00f6lkerung. Schon vor zehn Jahren sei deutlich gewesen, dass der Neubeginn \u201evon innen in den Menschen\u201c ausgehen m\u00fcsse und nicht allein von den Steinen. \u201eHelfen wir einander alle, nach vorn zu schauen. Die Schwierigkeiten und Probleme \u2013 die es nat\u00fcrlich gibt und geben wird \u2013 sollen uns nicht l\u00e4hmen und vielmehr den Sinn f\u00fcr Gemeinschaft st\u00e4rken.\u201c Verantwortung daf\u00fcr tr\u00fcgen alle, sagte der Kardinal, \u201ebeginnend beim Staat und seinen Institutionen, bei der Kirche, bei der Leidenschaft und Kreativit\u00e4t eines jeden\u201c.<\/p>\n<p>(vatican news \u2013 gs)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kardinal Matteo Maria Zuppi hat beim Gedenken an das Erdbeben von 2016 in Amatrice dazu aufgerufen, Schmerz gemeinsam&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":355047,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[12],"tags":[1012,74051,40,14119,41,39,66,65,64],"class_list":["post-355046","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-welt","tag-italien","tag-matteo-maria-zuppi","tag-nachrichten","tag-naturkatastrophen","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-welt","tag-world","tag-world-news"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117155731077929658","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355046","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=355046"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/355046\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/355047"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=355046"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=355046"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=355046"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}