{"id":35623,"date":"2026-03-10T01:06:09","date_gmt":"2026-03-10T01:06:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/35623\/"},"modified":"2026-03-10T01:06:09","modified_gmt":"2026-03-10T01:06:09","slug":"atx-wegen-iran-krieg-erneut-im-minus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/35623\/","title":{"rendered":"ATX wegen Iran-Krieg erneut im Minus"},"content":{"rendered":"<p>Auch die europ\u00e4ischen Leitb\u00f6rsen zeigten sich im Minus. Der \u00d6lpreis hatte am Montag im fr\u00fchen Handel seinen H\u00f6henflug wegen der sich weiter versch\u00e4rfenden Lage im Nahen Osten fortgesetzt. Der Preis f\u00fcr ein Barrel Roh\u00f6l der Nordsee-Sorte Brent stieg in der Nacht um bis zu 29 Prozent auf fast 120 Dollar (103,80 Euro). Im Laufe des Tages stabilisierten sich die Preise aber wieder etwas.<\/p>\n<p>Hoffnung gab eine Dringlichkeitssitzung der Finanzminister f\u00fchrender Industriestaaten (G7) mit dem Direktor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol. Mit Blick auf die m\u00f6gliche Freigabe von Teilen der nationalen \u00d6lreserven wegen des Iran-Krieges wurde nach franz\u00f6sischer Darstellung allerdings noch keine Entscheidung getroffen. &#8222;Soweit sind wir noch nicht&#8220;, sagte Frankreichs Finanzminister Roland Lescure in Br\u00fcssel. &#8222;Worauf wir uns geeinigt haben, ist, wenn n\u00f6tig alle notwendigen Mittel zu nutzen, um den Markt zu stabilisieren &#8211; die m\u00f6gliche Freigabe von Reserven eingeschlossen.&#8220;<\/p>\n<p>Ins Blickfeld r\u00fcckten auch heimische Konjunkturdaten. Wegen stark gestiegener Importe aus China sowie eines deutlichen R\u00fcckgangs der Ausfuhren in die USA verzeichnete \u00d6sterreich 2025 ein Handelsbilanzdefizit von 6,6 Mrd. Euro. Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (\u00d6VP) warnte bei der Pr\u00e4sentation der Zahlen davor, dass Europa ein &#8222;Ausweichmarkt f\u00fcr Dumpingimporte aus China&#8220; werde. Mit Abstand wichtigster Handelspartner \u00d6sterreichs bleibt Deutschland. Mit den EU-L\u00e4ndern halten sich Exporte und Importe ungef\u00e4hr die Waage.<\/p>\n<p>Unternehmensseitig blieb es am Montag weitgehend ruhig. Die Werte des steirischen Anlagenbauers Andritz gaben um 2,42 Prozent auf 66,45 Euro nach. Ein st\u00e4rkerer Euro sowie das Ausbleiben gr\u00f6\u00dferer Auftr\u00e4ge in den vergangenen Quartalen haben sich laut Deutsche Bank Research negativ auf Umsatz und Rentabilit\u00e4t im Gesch\u00e4ftsjahr 2025 ausgewirkt. Jedoch trage die Umstrukturierung sch\u00f6n langsam Fr\u00fcchte, hei\u00dft es weiter. Ebenso werden die Aussichten f\u00fcr das neue Gesch\u00e4ftsjahr als vielversprechend eingestuft. Der Analyst Lars Vom-Cleff bel\u00e4sst das Kursziel der Aktie bei 86 Euro. Es besteht auch weiterhin die Empfehlung &#8222;Buy&#8220;.<\/p>\n<p>Am unteren Ende des ATX notierten zum Handelsschluss die Werte der voestalpine, die um 7,88 Prozent nachgaben. Dahinter folgten die Aktien von Do&amp;Co (-5,08 Prozent), Wienerberger (-3,89 Prozent) und Porr (-3,35 Prozent). Moderate Abschl\u00e4ge von 1 bis rund 1,5 Prozent gab es bei den schwergewichteten Bankenwerten. RHI Magnesita verloren im prime market 5,74 Prozent, Bajaj Mobility fielen um 5,26 Prozent.<\/p>\n<p>Gest\u00fctzt wurde der heimische Leitindex lediglich von SBO mit einem Plus von 3,13 Prozent, Verbund mit plus 0,93 Prozent und OMV mit plus 0,52 Prozent. EVN blieben unver\u00e4ndert. Im prime market verzeichneten zudem der Flughafen Wien ein Plus von 1,92 Prozent sowie FACC ein Plus von 0,57 Prozent.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Auch die europ\u00e4ischen Leitb\u00f6rsen zeigten sich im Minus. 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