{"id":357071,"date":"2026-08-26T09:36:10","date_gmt":"2026-08-26T09:36:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/357071\/"},"modified":"2026-08-26T09:36:10","modified_gmt":"2026-08-26T09:36:10","slug":"stadler-rail-verdoppelt-betriebsgewinn-vorarlberg-orf-at","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/357071\/","title":{"rendered":"Stadler Rail verdoppelt Betriebsgewinn &#8211; vorarlberg.ORF.at"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem im ersten Halbjahr 2025 noch die Folgen von Unwettersch\u00e4den das Gesch\u00e4ft gebremst hatten, \u00fcbertrafen die aktuellen Zahlen die Erwartungen auf fast allen Ebenen deutlich, wie Stadler Rail am Mittwoch in einer Aussendung bekannt gab.<\/p>\n<p>Der Umsatz stieg in den ersten sechs Monaten um 40 Prozent auf zwei Mrd. Franken (2,14 Mrd. Euro). Hauptgrund daf\u00fcr sei die Auslieferung zahlreicher Fahrzeuge im ersten Halbjahr 2026 und die hohe Produktionsleistung im Vorjahr. Eine Belastung war dagegen der starke Franken, der den Umsatz um 30 Mio. schm\u00e4lerte.<\/p>\n<p>EBIT mehr als verdoppelt<\/p>\n<p>Der Betriebsgewinn (EBIT) kletterte auf 79,5 Mio. Franken. Damit hat er sich im Vergleich zum Vorjahr (36,9 Mio. Franken) mehr als verdoppelt. Die operative Marge verbesserte sich auf 4,0 Prozent nach 2,6 Prozent vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Dagegen legte der Reingewinn nur leicht auf 31,2 Mio. Franken zu nach 30,9 Mio. im Vorjahr. Der im Vergleich zum EBIT tiefere Anstieg des Konzernergebnisses sei im Wesentlichen auf den Wegfall eines einmaligen positiven W\u00e4hrungseffekts im Ergebnis der Vorperiode von rund 20 Mio. Franken zur\u00fcckzuf\u00fchren, schrieb Stadler weiter.<\/p>\n<p>Katastrophenfolgen bis 2027 sp\u00fcrbar<\/p>\n<p>Im Vorjahreszeitraum hatte Stadler noch unter den Folgen der Unwetter von 2024 gelitten, welche die Produktion in den Werken von Stadler und von wichtigen Zulieferern im Wallis, in Spanien und \u00d6sterreich gest\u00f6rt hatten. Besonders von \u00dcberschwemmungen betroffen war das Werk in Valencia, was sich immer noch negativ auf das Ergebnis auswirke.<\/p>\n<p>Stadler konnte allerdings mit einem Aufholprogramm die Lieferketten inzwischen weitgehend stabilisieren, Produktionsprozesse anpassen und neue Zulieferer gewinnen, wie es hei\u00dft. \u201eDie im Zuge der massiven \u00dcberschwemmung entstandenen Folgen auf die Kosten und R\u00fcckst\u00e4nde bei der Auslieferung von Fahrzeugen werden jedoch bis ins Jahr 2027 sp\u00fcrbar bleiben\u201c, schrieb der Konzern.<\/p>\n<p>Neuer Rekord beim Auftragsbestand<\/p>\n<p>Gleichzeitig holte der Konzern wieder eine Reihe von neuen Auftr\u00e4gen herein. Der Auftragseingang stieg auf 2,7 Mrd. Franken. Das ist eine Milliarde mehr als im ersten Halbjahr des Vorjahres. Damit schwollen die Auftragspolster auf 33,3 Mrd. Franken an. Das sei ein Rekord, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Mit den Zahlen hat Stadler die Erwartungen der Analysten bei den Auftragseing\u00e4ngen, Umsatz, EBIT und Marge weit \u00fcbertroffen. Einzig der Reingewinn blieb deutlich unter den Sch\u00e4tzungen der Experten.<\/p>\n<p>Mehr als 5 Milliarden Franken Umsatz als Ziel<\/p>\n<p>An den Zielen f\u00fcr das Gesamtjahr 2026 h\u00e4lt Stadler fest. So peilt der Konzern einen Umsatz von deutlich \u00fcber 5 Mrd. Franken an. Dank starkem Auftragsbestand, erh\u00f6htem Produktionsoutput und dem in Deutschland eingeleiteten Effizienzprogramm wird eine EBIT-Marge von \u00fcber 5 Prozent erwartet. Zudem rechnet Stadler 2026 mit Investitionen von rund 250 Mio. Franken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nachdem im ersten Halbjahr 2025 noch die Folgen von Unwettersch\u00e4den das Gesch\u00e4ft gebremst hatten, \u00fcbertrafen die aktuellen Zahlen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357072,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,91,94,44,93,92],"class_list":["post-357071","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-markets","tag-maerkte","tag-oesterreich","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117161137674705867","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357071"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357071\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357072"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357071"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}