{"id":357201,"date":"2026-08-26T10:49:09","date_gmt":"2026-08-26T10:49:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/357201\/"},"modified":"2026-08-26T10:49:09","modified_gmt":"2026-08-26T10:49:09","slug":"typ-2-diabetes-maenner-und-frauen-haben-laut-studie-andere-risiken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/357201\/","title":{"rendered":"Typ-2-Diabetes: M\u00e4nner und Frauen haben laut Studie andere Risiken"},"content":{"rendered":"<p>Studie mit Typ-2-Diabetikern <\/p>\n<p>M\u00e4nner haben nach Diagnose wohl andere Risiken als Frauen<\/p>\n<p>26.08.2026 &#8211; 12:19 UhrLesedauer: 3 Min.<\/p>\n<p><a href=\"#focus-0\" class=\"transition-colors block text-current relative\" data-sctrack=\"FocusGalleryImage.Reference\"><img fetchpriority=\"high\" data-testid=\"Opener.Image\"   loading=\"eager\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/typ-2-diabetes-ist-bei-maennern-verbreiteter-als-bei-frauen.jpg\" alt=\"Mann im Wartezimmer einer Arztpraxis\" title=\"Mann im Wartezimmer einer Arztpraxis\" width=\"5518\" height=\"3104\" class=\"bg-[url:var(--lqipURL)] bg-cover bg-center flex h-full w-full max-w-full\" style=\"--lqipURL:url('https:\/\/images.t-online.de\/2026\/08\/SqLMHhaCA4rp\/0x288:5518x3104\/fit-in\/150x0\/filters:blur(25)\/typ-2-diabetes-ist-bei-maennern-verbreiteter-als-bei-frauen.jpg')\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/zoom-in.f7dae02f.svg\" alt=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" title=\"Vergr\u00f6\u00dfern des Bildes\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none absolute right-8 bottom-8 rounded-4 bg-snow p-8\" style=\"--width:32;--height:32\" decoding=\"async\"\/><\/a><\/p>\n<p>Im Wartezimmer einer Arztpraxis (Symbolbild): Typ-2-Diabetes ist bei M\u00e4nnern verbreiteter als bei Frauen. (Quelle: ABRAHAM GONZALEZ FERNANDEZ\/Thinkstock by Getty-Images-bilder)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/audio-volume.6689034c.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:brightness-0 group-hover:invert\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/>Vorlesen<\/p>\n<p>Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00<\/p>\n<p>1x<img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/font-sizes.32942e33.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:hidden group-aria-expanded:hidden\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/font-sizes-dark-mode.e382645c.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none hidden group-hover:block group-aria-expanded:block\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.t-online.de\/s\/paper\/_next\/static\/media\/sharing-menu-icon.1eb71368.svg\" alt=\"\" title=\"\" class=\"block h-[calc(var(--height)_\/_16_*_1rem)] w-[calc(var(--width)_\/_16_*_1rem)] max-w-none group-hover:brightness-0 group-hover:invert\" style=\"--width:16;--height:16\" decoding=\"async\"\/>Artikel teilen<\/p>\n<p class=\"font-bold text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Eine Studie begleitet fast 29.000 Menschen nach der Diabetesdiagnose. Das Fazit: Typische Folgeerkrankungen treten bei den Geschlechtern unterschiedlich oft auf.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Typ-2-Diabetes ist eine Stoffwechselerkrankung, bei der der K\u00f6rper nicht mehr ausreichend auf Insulin reagiert. Dieses Hormon hilft den Zellen dabei, Zucker aus dem Blut aufzunehmen. Funktioniert diese Aufnahme nicht mehr richtig, steigt der Blutzuckerspiegel dauerhaft an und kann langfristig Blutgef\u00e4\u00dfe, Nerven und Organe sch\u00e4digen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Menschen mit Diabetes entwickeln daher nicht selten weitere Erkrankungen \u2013 etwa Bluthochdruck, Herzprobleme und Nierensch\u00e4den. Au\u00dferdem haben sie ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr psychische Probleme bis hin zu Depressionen.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Doch gilt das f\u00fcr Frauen und M\u00e4nner gleicherma\u00dfen? Eine neue Studie, erschienen im Fachjournal &#8222;PLOS Medicine&#8220;, deutet auf wichtige Unterschiede zwischen den Geschlechtern hin.<\/p>\n<p>Sp\u00e4tfolgen von Diabetes: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/diabetes-mellitus\/id_85877680\/diabetes-dieses-warnzeichen-zeigt-sich-an-den-fuessen.html\" class=\"transition-colors cursor-pointer no-underline md:hover:text-magenta md:focus:text-magenta border-b border-solid border-current text-salemsfur md:hover:border-magenta\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/diabetes-mellitus\/id_85877680\/diabetes-dieses-warnzeichen-zeigt-sich-an-den-fuessen.html&quot;}\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dieses Warnzeichen zeigt sich an den F\u00fc\u00dfen<\/a>Nervenerkrankung: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/id_54663474\/polyneuropathie-symptome-therapie-lebenserwartung.html\" class=\"transition-colors cursor-pointer no-underline md:hover:text-magenta md:focus:text-magenta border-b border-solid border-current text-salemsfur md:hover:border-magenta\" data-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;category&quot;:&quot;intextLink&quot;,&quot;label&quot;:&quot;\/gesundheit\/krankheiten-symptome\/id_54663474\/polyneuropathie-symptome-therapie-lebenserwartung.html&quot;}\" data-sctrack=\"BodyAnchor\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Diese Anzeichen sind typisch f\u00fcr Polyneuropathie<\/a><\/p>\n<p>Fast 29.000 Krankenakten \u00fcber Jahre ausgewertet<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Die Forscher analysierten Daten von 28.720 Menschen aus britischen Hausarzt- und Krankenhausakten. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten zwischen 2010 und 2020 erstmals die Diagnose Typ-2-Diabetes. Bei der Diabetesdiagnose waren die M\u00e4nner im Schnitt 54, die Frauen im Schnitt 56 Jahre alt.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Das Team wollte wissen: Welche Krankheiten wurden bei den Betroffenen nach dem Diabetes in den Akten dokumentiert? Um das herauszufinden, begleiteten sie die Studienteilnehmer \u00fcber mehrere Jahre \u2013 typischerweise 6,8 Jahre lang. Die eine H\u00e4lfte von ihnen wurde l\u00e4nger, die andere H\u00e4lfte k\u00fcrzer beobachtet. Erfasst wurden Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und schweres Nierenversagen sowie psychische Leiden wie Angstst\u00f6rungen, Depressionen und sogenannte somatoforme St\u00f6rungen. Das sind psychische Erkrankungen, bei denen k\u00f6rperliche Beschwerden im Zentrum stehen.<\/p>\n<p>Psychische Folgen bei Frauen h\u00e4ufiger<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Insgesamt entwickelten 39 Prozent der Diabetikerinnen und Diabetiker mindestens eine dieser Folgeerkrankungen. Am h\u00e4ufigsten wurde bei beiden Geschlechtern nach der Diabetesdiagnose Bluthochdruck festgestellt: bei 20,2 Prozent der Frauen und 21,1 Prozent der M\u00e4nner. Bei anderen Folgeerkrankungen zeigte sich ein klarer Unterschied:<\/p>\n<p>M\u00e4nner entwickelten in allen Altersgruppen h\u00e4ufiger Herz-Kreislauf- oder schwere Nierenkomplikationen. Diese traten bei ihnen zudem fr\u00fcher auf.Frauen erhielten in jeder Altersgruppe \u00f6fter eine psychische Diagnose als gleichaltrige M\u00e4nner.<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Auch zeigten die Daten: Unter den 16- bis 39-j\u00e4hrigen Frauen war die Wahrscheinlichkeit f\u00fcr eine sp\u00e4tere Diagnose von Angstst\u00f6rungen, Depression oder somatoformen Beschwerden am h\u00f6chsten.<\/p>\n<p>Was bedeutet das f\u00fcr Patienten?<\/p>\n<p class=\"text-18 leading-17 user-text-lg:text-22 user-text-xl:text-24\">Da es sich um eine Beobachtungsstudie handelt, kann sie nur Zusammenh\u00e4nge zeigen. Aus ihr l\u00e4sst sich nicht ableiten, was genau hinter den deutlichen Unterschieden zwischen Frauen und M\u00e4nnern steckt. Die Befunde beweisen also nicht, dass das Geschlecht selbst die Ursache ist. Denkbar ist auch, dass andere Faktoren eine Rolle spielen. So nutzten Frauen im Durchschnitt deutlich h\u00e4ufiger medizinische Leistungen und erhielten mehr Dauermedikamente. Dadurch k\u00f6nnten \u00c4rzte psychische Erkrankungen bei ihnen schlicht \u00f6fter erkennen. Umgekehrt k\u00f6nnten M\u00e4nner Beschwerden seltener ansprechen oder medizinische Hilfe sp\u00e4ter in Anspruch nehmen. Die Forscher nennen solche Unterschiede im Verhalten ausdr\u00fccklich als m\u00f6gliche Erkl\u00e4rung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Studie mit Typ-2-Diabetikern M\u00e4nner haben nach Diagnose wohl andere Risiken als Frauen 26.08.2026 &#8211; 12:19 UhrLesedauer: 3 Min.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357202,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[20],"tags":[738,22840,46,42,5889,1492,1108,42261,4339,90529,124,123,2592,90530,60768,44,85490,7232],"class_list":["post-357201","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-gesundheit","tag-738","tag-angststoerung","tag-at","tag-austria","tag-bluthochdruck","tag-depression","tag-diabetes","tag-diabetesdiagnose","tag-diagnose","tag-folgeerkrankung","tag-gesundheit","tag-health","tag-herzinfarkt","tag-niereninsuffizienz","tag-nierenversagen","tag-oesterreich","tag-plos","tag-schlaganfall"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117161425140061070","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357201","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357201"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357201\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357202"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357201"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357201"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357201"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}