{"id":357499,"date":"2026-08-26T13:52:18","date_gmt":"2026-08-26T13:52:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/357499\/"},"modified":"2026-08-26T13:52:18","modified_gmt":"2026-08-26T13:52:18","slug":"kooperation-von-ki-bis-gesundheit-wien-und-noe-treiben-forschung-gemeinsam-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/357499\/","title":{"rendered":"Kooperation &#8211; Von KI bis Gesundheit: Wien und N\u00d6 treiben Forschung gemeinsam voran"},"content":{"rendered":"<p>\u201eIch hoffe, dass diese Kooperation \u00fcberhaupt nie endet\u201c, betonte Michael H\u00e4upl, der ehemalige B\u00fcrgermeister der Stadt Wien und Pr\u00e4sident des Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) am Mittwoch. Im Rahmen der Forschungskooperation der beiden Bundesl\u00e4nder arbeiten Forschungseinrichtungen aus Nieder\u00f6sterreich und Wien in mehreren Projekten regelm\u00e4\u00dfig zusammen. Das sei wesentlich, denn \u201eWissenschaft ist international\u201c, sagte H\u00e4upl und f\u00fcgte hinzu: \u201eEine gemeinsame Vorgehensweise zwischen Wien und Nieder\u00f6sterreich ist daher gerade im Bereich von Wissenschaft und Forschung notwendig\u201c. H\u00e4upl forderte au\u00dferdem verl\u00e4ssliche Finanzierungsvereinbarungen.<\/p>\n<p>Die Kooperation bestehe seit dem Jahr 2019. Seitdem wurden 17 gemeinsame Forschungsprojekte mit einem Gesamtvolumen von 11,7 Millionen Euro umgesetzt, informierte Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (\u00d6VP). Das Land N\u00d6 habe davon 4,1 Millionen Euro beigetragen. Bis Oktober 2028 stelle das Land Nieder\u00f6sterreich nun erneut drei Millionen Euro f\u00fcr die Forschungskooperation zur Verf\u00fcgung. <\/p>\n<p>Ein Bestandteil der Kooperation sei die Tatsache, dass \u00fcber 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Wiener Forschungsinstitutionen an Au\u00dfenstellen der BOKU oder der TU in Nieder\u00f6sterreich sowie an anderen nieder\u00f6sterreichischen Forschungseinrichtungen forschen und arbeiten. Au\u00dferdem k\u00f6nnen sich nieder\u00f6sterreichische Einrichtungen auch an Projekten des WWTFs beteiligen. Diese k\u00f6nnen sich mit 20 bis 49 Prozent beteiligen, wobei das Land den Anteil der nieder\u00f6sterreichischen Einrichtungen \u00fcbernimmt. Bisher waren neun verschiedene nieder\u00f6sterreichische Forschungseinrichtungen in dieser Form beteiligt.<\/p>\n<p>Wissenschaft soll auch f\u00fcr die Gesellschaft greifbar sein<\/p>\n<p>Bisherige Themenschwerpunkte der Kooperation seien etwa Sicherheit, Digitalisierung und K\u00fcnstliche Intelligenz sowie Gesundheit und Umwelt. Ein Ziel der Kooperation ist es au\u00dferdem, Wissenschaft auch der Gesellschaft n\u00e4herzubringen. Dazu wurde vor zwei Jahren der Forschungsheurigen \u201eHeurika\u201c in Wien und N\u00d6 ins Leben gerufen, bei dem Forscherinnen und Forscher bei einem Heurigenabend \u00fcber bestimmte wissenschaftliche Themen reden und sich mit der Bev\u00f6lkerung dazu austauschen.<\/p>\n<p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seien in Nieder\u00f6sterreich immer dazu eingeladen, ihr Wissen zur Verbesserung des menschlichen Zusammenlebens einzusetzen und zu teilen, betonte Pernkopf. <\/p>\n<p>                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/img-1vhF367JCBNNZyvv.jpeg\" alt=\"Wissenschaft zum Mitmachen im MAMUZ wurde gest\u00fcrmt\"\/><\/p>\n<p>    Mistelbach<\/p>\n<p>                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/img-A6VMpqAcpmiZbQyE.jpeg\" alt=\"Bad V\u00f6slau: So wissenschaftlich ging es im Heurigenlokal zu\"\/><\/p>\n<p>    Heurika!<\/p>\n<p>                                    <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/img-Mq9CG8cqewpzOhOx.jpeg\" alt=\"\u201eHeurika\u201c in R\u00f6schitz: Forschung trifft auf Heurigenkultur\"\/><\/p>\n<p>    Wissenschaft live<\/p>\n<p>Beispielprojekt: Wie man auf Hass im Netz reagieren kann<\/p>\n<p>Ein Beispiel f\u00fcr ein Kooperationsprojekt zwischen einer Wiener und einer nieder\u00f6sterreichischen Forschungseinrichtung ist das Projekt \u201e Young People Against Online Hate\u201c vom Institut f\u00fcr Creative Media Technologies der Hochschule f\u00fcr Angewandte Wissenschaft in St. P\u00f6lten und dem Department f\u00fcr Soziologie der Universit\u00e4t Wien.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Projekts wurde gemeinsam mit 300 Jugendlichen erarbeitet, wie man auf negative Kommentare bzw. auf Hassrede im Internet reagieren kann. Es wurde untersucht, wie man Gegenrede, also konternde Kommentare auf Hassrede, am besten einsetzt und so Zivilcourage in den sozialen Medien zeigt. \u201eGemeinsam mit den Jugendlichen haben wir unter anderem die App &#8218;CounterHelp&#8216; entwickelt, die mit Hilfe von K\u00fcnstlicher Intelligenz Empfehlungen f\u00fcr Gegenkommentare erstellt\u201c, erkl\u00e4rt Projektleiter Matthias Zeppelzauer von der University of Applied Sciences St. P\u00f6lten. Bei Verwendung der App analysiert ein KI-Assistent also ein Hassposting und generiert mehrere Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Gegenrede.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eIch hoffe, dass diese Kooperation \u00fcberhaupt nie endet\u201c, betonte Michael H\u00e4upl, der ehemalige B\u00fcrgermeister der Stadt Wien und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357500,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[28],"tags":[46,42,29894,406,90582,90583,646,90584,90585,90580,622,44,724,12528,90581,181,182],"class_list":["post-357499","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wien","tag-at","tag-austria","tag-boku","tag-buergermeister","tag-counterhelp","tag-department-fuer-soziologie","tag-free","tag-hochschule-fuer-angewandte-wissenschaft","tag-institut-fuer-creative-media-technologies","tag-matthias-zeppelzauer","tag-niederoesterreich","tag-oesterreich","tag-redaktion","tag-stephan-pernkopf","tag-university-of-applied-sciences-st","tag-vienna","tag-wien"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117162144832227544","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357499","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357499"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357499\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357500"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357499"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357499"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357499"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}