{"id":357691,"date":"2026-08-26T15:56:14","date_gmt":"2026-08-26T15:56:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/357691\/"},"modified":"2026-08-26T15:56:14","modified_gmt":"2026-08-26T15:56:14","slug":"oberbank-praesentiert-spitzen-bilanz-zum-halbjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/357691\/","title":{"rendered":"Oberbank pr\u00e4sentiert Spitzen-Bilanz zum Halbjahr"},"content":{"rendered":"<p>Die Oberbank hat im ersten Halbjahr des laufenden Jahres ein deutliches Plus beim Ergebnis eingefahren. \u00a0Verantwortlich daf\u00fcr ist neben dem Provisionsgesch\u00e4ft auch ein gestiegenes Beteiligungsergebnis.<\/p>\n<p>Wie der designierte Vorstandsvorsitzende Martin Seiter in Linz mitteilte, stieg der Gewinn nach Steuern im Vergleich zur Vorjahresperiode um elf Prozent auf 199 Mio. Euro. Pro Aktie verbesserte sich der Gewinn von 5,08 auf 5,64 Euro. Das operative Zinsergebnis sank hingegen leicht um 0,5 Prozent auf 311,9 Mio. Euro. Seiter zeigte sich selbst von diesem Positiv-Trend \u00fcberrascht. \u201eIch habe selbst nicht mit diesem starken Ergebnis gerechtnet\u201c, betonte er, \u201evor allem das zweite Quartal hat meine Vorstellungen deutlich \u00fcbertroffen und das dritte Quartal ist sehr gut angelaufen.\u201c\u00a0Dennoch will Seiter auch weiter \u201eauf Sicht\u201c fahren, eine Gewinnrevision wird es nicht geben. \u201eWir sind an der B\u00f6rse und die geopolitische Situation ist zu unsicher, um klare Prognosen f\u00fcr das gesamte Gesch\u00e4ftsjahr treffen zu k\u00f6nnen.\u201c <\/p>\n<p>Beteiligungsergebnis als Wachstumstreiber<br \/>Bis 2030 soll die Dividende zu 2023 verdoppelt werden, was auch so im Gesch\u00e4ftsplan fixiert ist. Wachstumstreiber im ersten Halbjahr war neben dem Provisionsergebnis, das um 13,4 Prozent auf 129,1 Mio. Euro zulegte, vor allem das Beteiligungsergebnis. Das Provisionsgesch\u00e4ft profitierte vom Private Banking.<\/p>\n<p>Das At-Equity-Ergebnis aus den assoziierten Unternehmen BKS Bank, BTV Vier-L\u00e4nder-Bank (zusammen 50 Prozent) und dem Linzer Stahlkonzern voestalpine \u00a0(50 Prozent) verbesserte sich um 82,9 Prozent auf 39,5 Mio. Euro und lag damit laut Seiter im Durchschnitt der vergangenen Jahre. Um 9,6 Prozent auf 24,6 Mio. Euro wurden die Risikovorsorgen im Kreditgesch\u00e4ft erh\u00f6ht. Die Forderungen an Kunden wuchsen seit Ende 2025 um 4,3 Prozent auf 22,367 Mrd. Euro, die Kundeneinlagen stiegen im gleichen Zeitraum um 3,0 Prozent auf 20,831 Mrd. Euro. Die Quote der notleidenden Kredite (Non-Performing Loans, NPL) verbesserte sich von 2,99 auf 2,94 Prozent. Das Verh\u00e4ltnis von operativem Aufwand zu Ertr\u00e4gen (Cost-Income-Ratio) sank von 43,65 auf 42,35 Prozent.<\/p>\n<p>Kommerzgesch\u00e4ft \u00fcber dem Gesamtmarkt<br \/>\u00dcber dem Gesamtmarkt mit einem Plus von nur 2,5 Prozent lag das Kreditvolumen im Kommerzgesch\u00e4ft , das sich im ersten Halbjahr um 4,8 Prozent auf 18,6 Mrd. Euro erh\u00f6ht hat. Das Wachstum r\u00fchrt unter anderem von der guten Nachfrage nach Investitions- und Exportfinanzierungen. Die hohen Lohn- und Energiekosten treiben die Unternehmen in Richtung Automatisierung, Digitalisierung und effizienzsteigernde Ma\u00dfnahmen. Kapazit\u00e4tsausweitungen passieren \u00a0fast ausschlie\u00dflich im Ausland, so Seiter. Die Industrie und der Mittelstand h\u00e4tten in den letzten Jahren gut vorgesorgt und sind gut aufgestellt.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Hoffnung auf Ungarn-Gesch\u00e4ft<br \/>In \u00d6sterreich habe die Oberbank weitere Marktanteile gewonnen. \u00dcberproportional gut gelaufen seien Deutschland mit einem Plus von 6,35 Prozent bei den Kreditfinanzierungen und Tschechien mit einem Zuwachs von 6,29 Prozent. Spitzenreiter aber sei Ungarn, wo man sich \u00fcber zweistellige Zuwachsraten freuen kann, in Zahlen 11,25 Prozent. In Ungarn herrscht Aufbruchsstimmung, seit 2007 ist die Oberbank in dem Nachbarland aktiv und unterh\u00e4lt mittlerweile zw\u00f6lf Standorte. \u00a0Auch die Leasingsparte und Finanzierungen im Tourismus haben sich sehr gut entwickelt. Deutschland bleibt wichtigster Expansionsmarkt. 45 Standorte in zehn Bundesl\u00e4ndern hat die Oberbank dort. <\/p>\n<p>Bald unter Aufsicht der EZB<br \/>Das Eigenkapital der Bank stieg zum Halbjahr um 7,6 Prozent auf 4,493 Mrd. Euro., auch bei der Bilanzsumme sei man mit 29,8 Mrd. Euro ganz klar im Plan. Ab 30 Milliarden steht die Oberbank unter Aufsicht der EZB. \u201eWir erwarten, dass dieser Prozess im n\u00e4chsten Jahr startet.&#8220; Die Bank bereitet sich bereits seit f\u00fcnf Jahren darauf vor, er selbst freue sich auf die Beaufsichtigung. Die Kernkapitalquote stieg zum Halbjahr um 0,4 Prozentpunkte auf 19,2 Prozent.<\/p>\n<p>Als \u201eLotto-Sechser\u201c bezeichnete Seiter die anstehende \u00dcbernahme der deutschen Commerzbank durch die italienische Uni-Credit. \u201eViele Mittelst\u00e4ndler sehen sich\u00a0 mit der Situation konfrontiert, dass aus ihren bisher zwei Banken pl\u00f6tzlich eins plus eins wird. Das ist nicht dasselbe und man sucht nach Alternativen.\u201c Hier will die Oberbank ein wenig \u201eCherry-Picking\u201c machen. \u00dcberraschend ist das ungebrochene Interesse an Wohnbaufinanzierungen im Privatkundengesch\u00e4ft. Der Trend geht aber weg vom Neubau und hin zum Kauf von H\u00e4usern und Wohnungen und der anschlie\u00dfenden Sanierung.<\/p>\n<p>    <a class=\"btn btn-primary\" href=\"www.oberbank.at\" target=\"_blank\" data-gtm-element=\"link\" data-gtm-element-variant=\"Button\" data-gtm-target-access-type=\"free\">Oberbank<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Oberbank hat im ersten Halbjahr des laufenden Jahres ein deutliches Plus beim Ergebnis eingefahren. \u00a0Verantwortlich daf\u00fcr ist&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":357692,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[14],"tags":[46,42,95,90,89,91,94,44,93,92],"class_list":["post-357691","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-at","tag-austria","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-markets","tag-maerkte","tag-oesterreich","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117162631954799168","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357691","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=357691"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/357691\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/357692"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=357691"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=357691"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=357691"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}