{"id":358951,"date":"2026-08-27T07:56:19","date_gmt":"2026-08-27T07:56:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/358951\/"},"modified":"2026-08-27T07:56:19","modified_gmt":"2026-08-27T07:56:19","slug":"demenz-experten-erklaeren-worauf-sie-unbedingt-achten-sollten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/358951\/","title":{"rendered":"Demenz: Experten erkl\u00e4ren, worauf Sie unbedingt achten sollten"},"content":{"rendered":"<p>Demenz muss kein Schicksal sein. Jeder kann etwas tun, um sein Gehirn bis ins hohe Alter fit zu halten. Experten erkl\u00e4ren, worauf Sie unbedingt achten sollten.<\/p>\n<p class=\"c-inline-alert__description\">Klicken Sie hier, um sich Artikel von WELT in der Google-Suche bevorzugt anzeigen zu lassen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Die Weichen f\u00fcr ein Alter ohne Demenz werden bereits in der Lebensmitte gestellt. Das zeigt die Langzeitauswertung einer Studie in den USA, der \u201eAtherosclerosis Risk in Communities (Aric)\u201c-Studie. An der Studie nahmen 12.409 Personen teil, die zu Beginn der Untersuchung im Durchschnitt 56 Jahre alt waren. Sie wurden im Mittel 26 Jahre beobachtet.<\/p>\n<p>In diesem Zeitraum erkrankten 3008 Personen an Demenz, berichtet das Forscherteam mehrerer US-Universit\u00e4ten im <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.neurology.org\/doi\/10.1212\/WN9.0000000000000152\" target=\"_blank\" title=\"Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.neurology.org\/doi\/10.1212\/WN9.0000000000000152&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Fachmagazin \u201eNeurology \u2013 Open Access\u201c.<\/a> 5238 Personen verstarben, ohne an Demenz erkrankt gewesen zu sein. Es zeigte sich, dass Personen ohne die drei Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes mellitus und Rauchen 12,6 Jahre l\u00e4nger ohne Demenz lebten als Personen mit allen drei Risikofaktoren.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Ergebnisse belegen, dass die Pr\u00e4vention von Risikofaktoren im mittleren Lebensalter eine Strategie ist, um den Ausbruch von Demenz hinauszuz\u00f6gern und die Hirngesundheit zu erhalten\u201c, sagt Studienautor Josef Coresh von der Grossman School of Medicine in New York. <\/p>\n<p>\u201eAngesichts der alternden Bev\u00f6lkerung und der weiterhin begrenzten Behandlungsm\u00f6glichkeiten ist es entscheidend, Wege zu finden, Demenz vorzubeugen oder ihren Ausbruch zu verz\u00f6gern\u201c, so Coresh.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der Studie waren deutlich: Personen ohne Bluthochdruck und Diabetes mellitus, die zudem nicht rauchten, konnten ab dem 55. Lebensjahr im Durchschnitt noch 30,1 Jahre ohne Demenz erwarten. Lagen zwei Risikofaktoren vor, verringerte sich die demenzfreie Lebenszeit auf 26,3 Jahre. Trafen alle drei Risikofaktoren zu, waren es nur noch 17,5 Jahre \u2013 also insgesamt 12,6 Jahre weniger. <\/p>\n<p>Risikofaktoren f\u00fcr das Gehirn<\/p>\n<p>Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen gelten als entscheidende Risikofaktoren f\u00fcr Herzinfarkt und Schlaganfall. Inzwischen zeigt sich immer deutlicher, dass dieselben Faktoren auch die Gesundheit des Gehirns beeinflussen. Sie k\u00f6nnen chronische Sch\u00e4digungen kleiner Hirngef\u00e4\u00dfe verursachen, Entz\u00fcndungsprozesse ausl\u00f6sen und Arteriosklerose beschleunigen. <\/p>\n<p>Langfristig k\u00f6nnen dadurch neurodegenerative Ver\u00e4nderungen beg\u00fcnstigt und das Risiko einer Demenz erh\u00f6ht werden. Bluthochdruck, Diabetes und Rauchen geh\u00f6ren somit zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren einer Demenz. Gef\u00e4\u00dfgesundheit sch\u00fctzt also nicht nur Herz und Kreislauf, sondern auch das Gehirn.<\/p>\n<p>Professor Peter Berlit, Generalsekret\u00e4r der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Neurologie, sieht in dem Ergebnis der US-Studie einen Beleg f\u00fcr die Bedeutung einer fr\u00fchzeitigen Pr\u00e4vention: \u201eW\u00e4hrend relative Risiken f\u00fcr viele Menschen schwer einzuordnen sind, macht die konkrete Zahl der gewonnenen beziehungsweise verlorenen Lebensjahre den Nutzen einer konsequenten Kontrolle von Blutdruck, Blutzucker und Rauchverhalten unmittelbar verst\u00e4ndlich.\u201c<\/p>\n<p>Berlit r\u00e4t zum Nichtrauchen und dazu, den \u201eWohlstandskrankheiten\u201c Bluthochdruck und Diabetes mellitus durch eine gesunde Lebensweise vorzubeugen. Daf\u00fcr empfiehlt er viel Bewegung und eine frisch zubereitete, pflanzenbetonte Kost mit wenig Zucker. Au\u00dferdem sollten m\u00f6glichst wenig hochverarbeitete Nahrungsmittel konsumiert werden. <\/p>\n<p>dia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Demenz muss kein Schicksal sein. 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