{"id":359473,"date":"2026-08-27T13:10:08","date_gmt":"2026-08-27T13:10:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/359473\/"},"modified":"2026-08-27T13:10:08","modified_gmt":"2026-08-27T13:10:08","slug":"korrektur-zu-ots0012-vom-27-08-2026-hattmannsdorfer-gut-vorgesorgt-mit-gas-reserven-und-hoher-einspeicherung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/359473\/","title":{"rendered":"KORREKTUR zu OTS0012 vom 27.08.2026: Hattmannsdorfer: Gut vorgesorgt mit Gas-Reserven und hoher Einspeicherung"},"content":{"rendered":"<p>\u201e\u00d6sterreich hat vorgesorgt und ist bei der Gasversorgung besser aufgestellt als viele andere europ\u00e4ische L\u00e4nder. Unsere Speicher k\u00f6nnen mehr Gas aufnehmen, als \u00d6sterreich in einem Jahr verbraucht. Diese starke Speicherinfrastruktur und die Strategische Gasreserve geben uns Versorgungssicherheit und sind ein klarer Wettbewerbsvorteil f\u00fcr unseren Standort. W\u00e4hrend andere L\u00e4nder in der Krise reagieren, agieren wir vorausschauend und k\u00f6nnen so Haushalte und Unternehmen rund um die Uhr versorgen&#8220;, so Energieminister Wolfgang Hattmannsdorfer.<\/p>\n<p>Einspeicherquote mit 65 Prozent \u00fcber EU-Schnitt<\/p>\n<p>In den Gasspeichern \u00d6sterreichs sind aktuell (Stichtag 23. August 2026) 65,4 TWh Gas eingespeichert. Das entspricht einem F\u00fcllstand von 65 Prozent. Der F\u00fcllstand ist damit besser als der europ\u00e4ische Durchschnitt, der bei 62 Prozent liegt \u2013 und das, obwohl \u00d6sterreich im Vergleich zu anderen EU-L\u00e4ndern \u00fcber besonders gro\u00dfe Speicherkapazit\u00e4ten verf\u00fcgt. <\/p>\n<p>\u00d6sterreich hat fr\u00fchzeitig vorgesorgt, um die Gasversorgung auch in Krisenzeiten abzusichern. Dazu z\u00e4hlen die strategische Gasreserve, verpflichtende Gasvorr\u00e4te f\u00fcr Kraftwerke sowie besonders gesch\u00fctzte Reserven von Industriebetrieben. Die strategische Gasreserve wurde zuletzt bis April 2029 verl\u00e4ngert und bleibt damit ein wichtiger Schutz vor m\u00f6glichen Versorgungsengp\u00e4ssen und geopolitischen Risiken.<\/p>\n<p>Die \u00fcberdurchschnittlich hohen Speicherkapazit\u00e4ten tragen zur Versorgungssicherheit bei, denn \u00d6sterreich ist neben Lettland das einzige EU-Land, das mehr als den Jahresverbrauch auf eigenem Staatsgebiet einspeichern kann. Dem Jahresverbrauch von 75 TWh bis 80 TWh steht eine Gesamtkapazit\u00e4t aller Gasspeicher von 100 TWh gegen\u00fcber. Aktuell hat \u00d6sterreich bereits 87 Prozent seines Jahresverbrauchs eingespeichert, in Deutschland sind es aktuell lediglich 14 Prozent. <\/p>\n<p class=\"Zitat-klein\">\u201eGasspeicher sind insbesondere in der kalten Jahreszeit und bei h\u00f6herem Verbrauch relevant. Die aktuell in \u00d6sterreich bereits gespeicherten Gasmengen in Kombination mit stabilen Importen und verst\u00e4rkter inl\u00e4ndischer Erzeugung in Wittau lassen uns zuversichtlich in den Winter blicken\u201c, so Christoph Dolna-Gruber, Energieexperte von der \u00d6sterreichischen Energieagentur.<\/p>\n<p>Schleppende Bef\u00fcllung in Nachbarl\u00e4nder durch hohe Gaspreise<\/p>\n<p>Die Bef\u00fcllung der Gasspeicher bleibt in Europa eine zentrale Aufgabe f\u00fcr die kommenden Monate. In Deutschland etwa sind die Speicher derzeit nur rund zur H\u00e4lfte gef\u00fcllt und damit deutlich schw\u00e4cher als im europ\u00e4ischen Durchschnitt. Hauptgrund ist der fehlende wirtschaftliche Anreiz zur Einspeicherung durch aktuell hohe Gaspreise. Derzeit liegt der Preis f\u00fcr eine Megawattstunde Gas bei 66 Euro an der B\u00f6rse. Vor einem Jahr waren es noch 33 Euro. <\/p>\n<p>Die deutschen Beh\u00f6rden appellieren an die Marktteilnehmer, die Einspeicherung deutlich voranzutreiben, und erw\u00e4gen, ein \u00e4hnliches Modell wie \u00d6sterreich einzuf\u00fchren. Denn: \u00d6sterreich ist aufgrund der strategischen Gasreserve vergleichsweise gut abgesichert. <\/p>\n<p>\u201eVersorgungssicherheit entsteht nicht durch eine einzelne Ma\u00dfnahme, sondern durch das Zusammenspiel von strategischen Reserven, einer robusten Infrastruktur, Flexibilit\u00e4ten und Diversifizierung, einem mit effizienten Technologien reduzierten Energiebedarf sowie dem verst\u00e4rkten Umstieg auf Energietr\u00e4ger, die wir selbst erzeugen k\u00f6nnen \u2013 allen voran Strom aus Erneuerbaren, Erdw\u00e4rme und Bioenergie\u201c, schlie\u00dft Dolna-Gruber.<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen zur <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/energie.gv.at\/versorgung\/bedeutung-der-gasspeicher-befuellung\">Bedeutung der Gasspeicher<\/a>, <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/energie.gv.at\/\">tagesaktueller und l\u00e4ngerfristigen Speicherentwicklung<\/a> sowie der <a target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer nofollow\" href=\"https:\/\/energie.gv.at\/versorgung\/woher-kommt-oesterreichs-gas-1\">Herkunft unseres Gases<\/a> bietet das BMWET am Energie-Infoportal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201e\u00d6sterreich hat vorgesorgt und ist bei der Gasversorgung besser aufgestellt als viele andere europ\u00e4ische L\u00e4nder. Unsere Speicher k\u00f6nnen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":359474,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[8],"tags":[26393,26395,6191,2875,15598,3067,26392,40,41,26394,7133,39,38,877],"class_list":["post-359473","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-apa","tag-apa-ots","tag-boersen-und-maerkte","tag-energie","tag-energieversorgung","tag-gas","tag-hattmannsdorfer","tag-nachrichten","tag-news","tag-ots","tag-rohstoffmarkt","tag-schlagzeilen","tag-top-meldungen","tag-wirtschaft-und-finanzen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@at\/117167641491824136","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359473","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=359473"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/359473\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media\/359474"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=359473"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=359473"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/at\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=359473"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}